Donnerstag, 15. Februar 2018

Nationalpark Bayerischer Wald, Tierfreigelände bei Neuschönau - Wildkatze

Die zwei Wildkatzen waren in einem mittelgroßen, von den Seiten gesperrten Gehege.
Beide Exemplare saßen wie "festgenagelt" auf einer oben abgeschnittenen Fichte drin.
Wir beobachteten sie sehr lang, aber keine Bewegung haben sie getan.
Diese hier, die oben in der Spitze besser zu sehen war, hat manchmal neugierig ihren Kopf Richtung Tor gedreht, wenn Leute rein und raus gegangen sind.
Leider habe ich wieder erst zum Schluß gemerkt, daß der Bildstabilisator eingeschaltet geblieben ist. Ich habe hier gute Möglichkeit gehabt von Stativ zu fotografieren, trotzdem habe ich kein einziges richtig scharfes Bild. :-(
Nach so viel Jahren Fotografieren mache ich noch immer so viel Fehler. 




Die Wildkatze teile ich bei Ghislana's Naturdonnerstag mit. 

Dienstag, 13. Februar 2018

Nationalpark Bayerischer Wald, Tierfreigelände bei Neuschönau - Bär und Hirsche

Die Bären waren in einem großen Freigehege, mehrere von ihnen konnten wir auch sehen. Aber die nicht so faul da lagen, wie dieses Exemplar, die sind auf einem Hügel raufgegangen und haben sich dort hinter Felsen versteckt. So blieb für meine Kamera zu knipsen nur dieses faule Tier. :-)


Auch die Hirsche hatten ein sehr großes Freigelände, aber ängstlich waren sie sehr. 
Solang wir bei dem Aussichtspunkt standen, versteckten sie sich und bewegten sie sich null. 
Nur diesen einen Hirsch konnte ich fotografieren, aber er war vielleicht der schönste von denen.



Sonntag, 11. Februar 2018

Nationalpark Bayerischer Wald, Tierfreigelände bei Neuschönau - Käutze und Uhu

Da es extrem nebelig war und manche Tiere zu nah waren für 600 mm
oder ich konnte wegen dem Geländer/Zaun/Gitter die Kamera nicht auf Stativ stellen, 
sind die meisten Bilder nicht scharf geworden. 
Von Freihand schaffe ich kein einziges Tier mit diesem Gewicht. 
Aber wenn ich die Kamera auf Stativ stelle, vergesse ich oft den Bildstabilisator auszuschalten 
und dann werden gerade von dem die Bilder unscharf.  
Leider habe ich mit dem großen Teleobjektiv bis jetzt noch zu wenig geübt, weil ich das wegen seinem Gewicht auf Ausflüge oft gar nicht mitnehmen kann.

Waldkautz (leider nicht scharf)

Waldohrkautz


Habichtskautz (ungarisch uralischer Kautz)

Uhu
Sehr schade ist es, daß überall das Gitter im Hintergrund ist, daß die Natürlichkeit der Bilder damit verloren ist.

Donnerstag, 8. Februar 2018

Nationalpark Bayerischer Wald, Tierfreigelände bei Neuschönau - Gänsesäger und Schreiadler

Ein Gänsesägerpaar haben wir schon einmal bei der Isar gesehen, aber eher selten sieht man diese Tiere. Hier an dem kleinen Teich, wo auch die Biberburg war, waren einige Enten und anderes Federvieh - eher weniger interessant.


Es ist schon cool, wenn man so einen Adler von ziemlich nah sehen kann, aber er war in einem mit Gitter bedeckten Pavillion und wir mitten drinnen, auch mit Gitter getrennt. Das Fotografieren war nicht einfach und hat auch nicht so gut geklappt. 
Wieder wie komisch, wie die Namen in anderer Sprache anders sein können. 
In Deutsch Schreiadler, in Ungarisch Froschfängeradler.  :-)


Dienstag, 6. Februar 2018

Nationalpark Bayerischer Wald, Tierfreigelände bei Neuschönau

Es war 3° Grad und unheimlich nebelig, als wir von unserem Hotel zu dem Tierfreigelände bei Neuschönau losgefahren sind. Überall entlang der Straße lagen solche Schneehaufen, die manchmal ein Meter hoch waren, die haben darüber erzählt, daß hier vor paar Wochen sehr viel Schnee gefallen ist. 

Je näher (höher) wir fuhren, desto dicker ist der Nebel geworden. 
Wir dachten, wir werden die einzigen Verrückten, die sich an so einem schlechten Tag auf den 7 km langen Weg begeben. 
Aber der Parkplatz füllte sich schnell und es waren eigentlich überraschend viele Menschen unterwegs. 

Der Nebel nieselte extrem stark, wie ein Regen und hörte den ganzen Tag nicht auf. 
Wir sind mit meiner großen Kamera, Regenschirmen, und einer großen Thermoskanne Tee losgegangen. 
Ich habe mir es ganz anderst vorgestellt, als es war. 
Ich dachte, wir werden entlang Zäunen laufen und bei jeder Abteilung werden andere Tiere von einander getrennt. Aber wir liefen auf Waldwegen, manchmal sehr lang ohne Tiere und dann waren die Tiere (außer paar größeren), wie im Zoo eingesperrt. Zwar war es eine sehr schöne Sache, bei unterschiedlichen Vögeln in ein mit Netz zugedecktes Haus reinzugehen und dort direkt mit den Tieren in einem Raum zu sein, nur diese Räume fanden wir teilweise zu klein für die Tiere.

Der Nationalpark Bayerischer Wald ist mit dem benachbarten Teil an der tschechischen  Grenze (Böhmerwald) zusammen Europas größtes Naturschutzgebiet. Der 24.250 Hektar große Teil ist nur ein Viertel von dem ganzen Teil.
Hier wird die Natur in dem Zustand belassen, wie sie sich von alleine entwickelt,
d.h. z.B. wenn Bäume auskippen, werden sie genauso dort an der Stelle gelassen, wo sie sind usw.


Wir sahen von den folgenden Tieren kein einziges Exemplar:
Biber, Marder, Elch, Fischotter, Wildschwein, Wolf und Wisent.

Meine Rangliste war die Folgende, also die Tiere, die ich unbedingt für jeden Preis sehen wollte: 
1. Luchs
2. Biber oder Fischotter
3. Wisent
4. Wolf
5. Bär

Die anderen waren mir nicht so wichtig.  

Wegen dem Regen war die Kamera ständig im Rucksack, und bei Tieren, die ich fotografieren wollte, habe ich sie immer rausnehmen müssen. Es war schwer, unter Regenschirm alles trocken zu halten. 
Schön war, daß es oft Toiletten gibt und alles schön gepflegt ist. 
Aber bei dem Fischotter war ein unterirdischer Raum, mit vier großen Schaufenstern, wodurch man in den Teich gucken könnte...KÖNNTE...da alle 4 Fenster von der Teichseite dick mit grünen Algen zugewachsen waren, daß man dort null Durchblick hatte, genauso bei dem Haus von Mardern, zwei große Fensterscheiben so dreckig und angelaufen, daß man nicht dadurch schauen konnte. 

Drei Bären haben wir gesehen, aber so weit weg und hinter Felsen versteckt, daß ich sie nicht fotografieren konnte. 
Aber für alles, wirklich für ALLES (auch für die 6-stündige Qual im Regen, Kälte und Schlepperei) war meine Entschädigung, daß ich zwei Luchse in Blick bekommen habe. Ganz zum Schluß. Und es hat mich so glücklich gemacht...

Die nächsten Berichte gehen pro einzelnes Tier weiter...