Montag, 26. November 2012

Teneriffa 2012 - Strandtag mit wenig Erfolg

19. Oktober 2012

Ich schlafe bis 9 Uhr und lasse M. noch ein bißchen länger. Als ich mein Frühstück auf dem Balkon verzehre, werde ich innerlich immer mehr hysterisch, da der Himmel überall bedeckt ist und wir wollten an dem letzten Tag nur die Ruhe an einem Strand genießen - es wird offensichtlich nicht klappen und es macht mich sehr aufgeregt.
Wir machen erst einen Versuch an dem Playa de las Teresitas. Aber je näher wir uns diesen Strand nähern, desto schwarzer wird der Himmel und gerade in dem Moment, als wir aus dem Auto steigen, fängt es an, direkt über diesen Strand zu gießen.

Santa Cruz

Playa de las Teresitas


Man kann bis nach Süden schauen und dort sehen wir blauen Himmel, deshalb überlegen wir es gar nicht lang, wir fahren sofort nach Los Cristianos. Dort scheint tatsächlich die Sonne, aber starker Wind weht und die Wellen sind groß. Wir gehen zum Playa del Vistas, wo wir meine ungarische Bekannte vor paar Tagen getroffen haben, aber dort gibt es keinerlei natürlichen Schatten und in dem Sandsturm und brennender Sonne ist es nicht zu angenehm.  


Doch verbringen wir hier gute zwei Stunden und auf dem Heimweg machen wir einen Abstecher nach El Palm Mar, wo angeblich gute Strände sind. Diese finden wir nicht, statt dessen aber einen Urlaubsort, wo die neuen Hotels von dem Boden wie die Pilze wachsen. Alles schaut hochmodern und geschmackvoll aus, man sieht überall Villen und Neubauwohnungen zu verkaufen, aber keine Seele geht auf den Straßen, die sind ausgestorben. Das Ganze wirkt wie eine Geisterstadt.  


Wir bleiben hier nicht lang und auf dem weiteren Weg fahren wir durch Las Galletas zu der Costa del Silencio. Diese (ehemalige?) Urlaubssiedlung ist auch ausgestorben und auch noch häßlich, abgewohnt, verlassen. Es hat uns hier gereicht, ab in den Alcampo. Dort müssen wir heute eine gute halbe Stunde an der Fischtheke stehen, so viele Menschen wollen heute Fisch kaufen. Wir kaufen heute Thunfisch, V. und U. kommen zum Abendessen. Der Thunfisch ist megalecker! Sie bleiben bis 22 Uhr, wir verabschieden uns und ich fange mit dem Kofferpacken an. Wir gehen gegen Mitternacht ins Bett. Dieser Urlaub ist leider vorbei.


Kommentare:

  1. Schade, dass es nicht so hingehauen hat wie gewollt, aber wenigstens gab es am Abend gutes Essen (und ein wenig Sonne hattet ihr ja doch). ;-)

    Liebe Grüße
    Christina

    AntwortenLöschen
  2. Naja, auch auf Reisen läuft nicht immer alles perfekt. Der Thunfisch sieht dafür köstlich aus. Und nach Hause fahren ist fast immer doof. Versteh einer die Leute die nach 2 Wochen sagen: ach jetzt freu ich mich aber auch wieder auf zuhause und die Arbeit. Liebe Grüße!

    AntwortenLöschen