Samstag, 30. Juni 2012

Noch paar Fotos und Worte von Budapest

Feneketlen-tó, übersetzt: Bodenloser See, da sich solche Gerüchte verbreitet haben, daß dieser See endlos tief wäre und kein Taucher schafft bis zu seinem Boden zu kommen. Es ist alles nur herausgefunden, der See ist nur 5-6 m tief. Er liegt mitten in dem XI. Bezirk, wo es Jahrhunderte früher eine Grube gab, in dem beim Graben eine Wasserquelle gefunden wurde. Also der See existiert hier seit 1877 und seine Wasserqualität wurde immer schlimmer, deshalb wurde drin in den 1980-er Jahren ein Wasserfiltesystem installiert, was aber auch als ein Springbrunnen aussieht. 


ich, 2000, bei dem See

Den See umschliesst eine große Parkanlage, wo sich ein Freilichttheater (oft Ort für Rockkonzerte), Spielplätze und das Seerestaurant befinden. Es ist ein schönes Freizeitgelände, aber leider mit zu viel Pennern, die hier saufen oder Drogen nehmen. Ich habe mich dort immer gerne mit Freundinnen gertroffen und viele Runden um den See spaziert. 


Bartók Béla Straße, die Hauptader des XI. Bezirkes. Die Straße ist sehr verkehrsreich, mit schönen Platanen geziert und viele Geschäfte findet man hier. 


Mein M. sagt immer wenn er mit mir da ist: "Ich sage dir, Budapest ist die schönste Stadt in Europa!" 
Ja, ich behaupte es auch, auch wenn ich parteiisch bin, da sie meine Stadt ist, aber Tatsach: wo gibt es noch einmal?- Ein großer Fluß in der Mitte, eine Seite flach, andere hügelig, lauter schöne Brücken und außergewöhlich schöne Gebäude an dem Ufer und in der ganzen Stadt. Die Lage ist genial und trotzdem ist diese Stadt viel weniger von Touristen besucht, als London, Paris oder Wien. 




Budapest steht auf der Weltkulturerbeliste von UNESCO! 
Am elften Dezember 1987 wurde Budapest von der Kommission des Weltkulturerbe /UNESCO/auf die Liste des Weltkulturerbes mit der Ansicht des Donauufers und dem Budaer Burgviertel aufgenommen.
Artikel hier weiterlesen...

Freitag, 29. Juni 2012

Johannisbeersaft

In Ungarn heißen die Johannisbeeren ribizli (Ribisl - von der österreichischen Sprache). Wie gesagt, ich liebe jedes säuerliche Obst, und ich habe jetzt von zwei Patientinnen von mir aus ihren Gärten ca. 1 Kilo davon bekommen. Aber die waren noch für mich auch zu sauer und habe davon Magenschmerzen bekommen. Da ich jetzt keine plötzliche Kuchenidee hätte, habe ich sie abgeputzt und mit einem halben Liter Wasser + 100 g Zucker + paar EL Honig aufgekocht, noch Zitronensaft dazugegeben, mit einem Löffel zerpresst, dann durch ein Sieb gepresst und habe einen Liter Johannisbeersaft gewonnen. Was ich noch sehr gerne darein getan hätte, es sind Lindenblüten, die es vor unserem Haus gibt. Aber sie sind leider schon verblüht und auch voll mit kleinen schwarzen Käfern. Schade, da Lindenblütentee auch so gut schmeckt und sehr gesund ist und für meinen Johannisbeersaft hätten sie bestimmt einen sonderbaren Geschmack gespendet. Den Saft habe ich in den Kühlschrank gestellt und es ist noch sehr säuerlich, aber erfrischend, lecker. :-)

Donnerstag, 28. Juni 2012

Római part - Römisches Ufer

18. Juni 2012

Wir haben am Vormittag unseren Großeinkauf erledigt. Es gibt, meistens außerhalb der Stadt mächtige Gewerbegebiete, wo man immer einen Auchan oder Tesco Hypermarkt findet. Der Tesco ist gar 24 Stunden lang offen. Wenn man will, kann man mitten in der Nacht auch einkaufen. In diesen Warenhäusern gibt es von Lebensmittel bis Autoreifen, über Klamotten bis hin zu Schreibwaren, alles, was man sich vorstellen kann. Da diese Hypermärkte ein bißchen billiger sind, als die üblichen Geschäfte in der Stadt und weil man alles in einem Ort bekommt, gehen wir gerne um unsere ungarischen Vorräte aufzuladen dahin. Um sich die Größe etwas besser vorstellen zu können: es stehen bis zu 50 Kassen neben einander.

Am Nachmittag haben wir uns in der großen Hitze in der kühlen Wohnung ausgeruht und dann am späten Nachmittag uns spontan entschieden zu dem Römischen Ufer zu gehen.

Irgendwann gab es eine römische Siedlung an der Stelle, wo jetzt Budas nördlicher Teil liegt.
Es handelte sich schon in der Antike um eine bedeutende Stadt, wie schriftliche und archäologische Quellen belegen. Sie ist für eine modern überbaute antike Stadt sehr gut erforscht. Aquincum bestand aus zwei Siedlungskernen und bildete eine Art Doppelstadt. Es gab ein Legionslager mit einer Siedlung und eine unabhängige Zivilstadt im Norden davon. Die Stadt lag am Danuvius (Donau), die damals die Grenze des Römischen Reiches in dieser Region darstellte. Dadurch kam der Stadt auch eine besondere strategische Bedeutung zu. (wikipedia)

Quelle: wikipedia

In der Nähe gibt es ein Freibad (Római fürdő).

So heißt dieser Abschnitt des Donauufers Römisches Ufer. Den kann man, wie auch die Ruinengelände von Aquincum, mit der Vorortsbahn am besten erreichen. Aber von der Bahnhaltestelle muß man noch ca. 15 Minutem zum Ufer spazieren. Man kann auch mit dem Bus Nr. 34 (Haltestelle Nánási út) das Ufer direkt erreichen oder die Ausflugsschiffe halten dort auch an.


Quelle: google maps

Hier gibt es Kajak und Kanu Sportklubs, Hotels, es ist so wie ein kleines Urlaubsparadies am Rand der Stadt. Man kann entlang dem Ufer spazieren und es gibt zahlreiche Buffets, wo man verschiedene Fischsorten, Lángos oder was anderes essen kann. Das ganze ist sehr stimmungsvoll. 







fritierter Hecht mit Paprika-Mehlpanat


Neue Wohnhäuser direkt am Donauufer, mit Pool und Fitness. Nicht gerade die billigste Gegend...

Mittwoch, 27. Juni 2012

Die Budaer Burg mit Freunden

Am 17. Juni, Sonntag haben wir unseres Treffen mit unseren guten Freunden (die vor kurzem bei uns waren)  mit einem Spaziergang verbunden. Bei der sog. Gleitbahn (Budavári Sikló) mussten wir halbe Stunde lang in der tropischen Hitze in der Schlange stehen. Gerade haben wir die vier Tickets gekauft, als unsere Freunde angekommen sind und wir sind innerhalb paar Sekunden mit der Bahn zur Burg hochgefahren (900 HUF p. Person). Dort haben uns ganz viele Touristen und eine höllische (40° Grad) Hitze erwartet. Wir sind in dem Burgviertel 3 Stunden lang spaziert. Wir haben es alles schon so oft gesehen, und es war eine Qual in der Hitze, aber ich wollte für den Blog fotografieren. Wir haben wenigstens während unserem Spaziergang viel gesprochen und dann zu Fuß runtergekommen. 

der Tunnel (350 m) unter dem Burgberg

die Gleitbahn

Kettenbrücke und Basilika


und wieder der Turul Vogel









teuere Tischdecken für die Touristen



Die Matthiaskirche (ungar. Mátyás templom) ist die bekannteste Kirche der ungarischen Hauptstadt Budapest.  Sie ist als Teil des UNESCO-Welterbes eingetragen. 



Matthiaskirche





Die Fischerbastei (ungarisch Halászbástya) ist ein von 1895 bis 1902 errichtetes, neoromanisches Monument. Der Name stammt von einer Fischergilde, die im Mittelalter diesen Abschnitt der Stadtmauer zu verteidigen hatte. 





Fischerbastei

Staatsarchiv







Wir sind dann auf den Battyány tér (Platz) ins Vigadó Restaurant gegangen und haben sehr leckeres Mittagessen gehabt. (Adresse: 1011 Budapest, Markovits utca 4.) Ich kann das Restaurant nur empfehlen und der Ober war auch so nett und sprach gut deutsch.

Zwiebelcremesuppe im Brot







Nachher sind wir zu dem anderen Ehepaar, die im April auch bei uns waren, gefahren und bis Abend dort geblieben. Es war so ein schöner Tag. Ich fühle immer so, daß die Ungaren viel offener sind, als die Deutschen, daß wir irgendwie mit diesen Menschen so engen und herzlichen Kontakt haben, wie keine in Deutschland sind und sie werden mir furchtbar fehlen.