Dienstag, 31. Juli 2012

Mit Feta und Tomaten überbackener Fisch

Ich nehme meistens das Alaska Seelachs Filet, was ich fast immer in dem Tiefkühlfach habe. 
Ich gieße in eine Glasform wenig Olivenöl, dann lege ich die aufgetauten Fischscheiben auf ein Brett und tue sie mit Zwiebelcreme einschmieren (aus Ungarn in der Tube oder wer sich dabei nicht tot weint, kann von einer großen Zwiebel mit dem Käsereiber genau die gleiche Konsistenz erreichen - oder wer es nicht kann, kann auch ganz dünne Zwiebelringe darauflegen). Dann kommt Salz, Pfeffer und wenig gerebelter Thymian darauf. Fische mit der eingewürzten Seite nach unten in die Form legen, und die obere Seite genau so würzen.  Runde Tomatenscheiben auf die Fische legen. Einen weicheren Fetakäse nehmen (nicht den fettigen Sorte, sondern welcher sofort auseinanderfällt), mit der Gabel zerdrücken und das Ganze damit bedecken, oben noch Oregano daraufstreuen und rein in den Backofen (Ober/unterhitze, 200 Grad, 40 Minuten). Mit Reis und Remoulade verzehren. Guten Appetit! :-)



Montag, 30. Juli 2012

Wanderung auf den Brunnenkopf 2.

Einmal gab es kurz eine solche Aussicht, aber sonst wirklich nur der Wald, deshalb geht es mit den Blumenfotos weiter.








Hier stand auf einem Schild, noch 10 Minuten bis zur Hütte, die man auch schon sehen kann: 




Als wir die Hütte erreicht haben, sahen wir graue Wolken, deshalb sind wir erst ganz schnell auf den Gipfel gelaufen (1.718 m). Dort hat eisiger Wind geblasen, so blieben wir nicht lang.  

Brunnenkopfhütte, 1602 m





Ist es nicht süß? Das "Gästebuch" am Gipfelkreuz.


Bei der Hütte blieben wir ein bißchen, wir haben dort knackige Wiener gegessen und ich ganz leckere Johannisbeerenschorle getrunken. Es war dort so schön, aber wir waren ziemlich naß geschwitzt und haben uns sehr gefroren, außerdem haben die grauen Wolken mit Gewitter gedroht. Wir wären schon gerne länger da geblieben und hätten die Aussicht genossen, aber so mussten wir ziemlich schnell runter. 

Hier schon im ersatz T-Shirt, da das andere so naß war.

Schöne WC-Anlage, wenn man so was für WC sagen kann. :-)

Abwärts hat dann uns ziemlich schnell der Regen erwischt. Es war unangenehm und immer stärker, aber die Bäume und unsere Jacken schützten uns gut wir sind nur mäßig naß geworden. Dann sind wir in dem größtem Regen und zwischen Blitzen nach Oberammergau gefahren, wo wir nach unseren Wanderungen oft Eis essen. In dem Dorf gibt es an jeder Ecke Eisdielen, aber das Ammerland ist am besten. Die Kamera habe ich wegen dem heftigen Regen im Auto gelassen.
Wir saßen draußen, haben uns sehr gefroren, und dann noch Eis gegessen :-) und was passiert dann? Wir gingen zum Auto und plötzlich scheint wieder die Sonne. Wir sind noch halbe Stunde rumspaziert, damit wir in der Sonne trocknen. 





Das "Rotkäppchenhaus" ist nicht nur mein Liebling, sondern es ist Lieblingsthema von Fotografen und Postkarten. (Mein Bild ist aus 2003)

Sonntag, 29. Juli 2012

Wanderung auf den Brunnenkopf 1.

Die ganze Woche haben die Wettervohersagen gekräht, daß es ab Samstag Mittag schlecht wird. Ich war so böse, weil wir zwei bekommen recht selten zwei Tage frei am Stück, und noch schwieriger zusammen. Aber ich muß hier jetzt mal krakelen, weil es schon wirklich seit Jahren so geht, daß wir ständig unsere Bergtouren anullieren müssen, da wenn wir frei haben, schlechtes Wetter kommt.

Jetzt wären wir am Freitag nach der Arbeit mit dem Zelt nach Grainau gefahren und am Samstag eine schöne große Tour gemacht, und am Sonntag wollten wir endlich mal unseren langjährigen Traum verwirklichen, die Zugspitze zu besteigen. Aber wegen den Vorhersagen sind wir doch daheim geblieben.

Aber wenigstens eine kleine Wanderung muß doch sein! - haben wir gedacht und sind am Samstag früh doch  in die Umgebung gefahren. Unterwegs warnte wieder das Radio, daß es ab Mittag örtliche Gewitter geben wird. Wir haben deshalb einen kleineren Berg ausgewählt, von dem wir kurz nach Mittag wieder runterkommen können.

Wir sind um 7 Uhr aufgestanden und um 9:30 sind in Linderhof (wo auch das berühmte Königsschloß von Ludwig dem II. zu finden ist). Wir haben bei dem Schloß geparkt (wo anders war kein Parkplatz) und mussten für den ganzen Tag 2,50 Euro dafür zahlen, was aber geht. Dann sind wir auf schönen Waldpfaden auf den Brunnenkopf  (1.718 m) losgelaufen. Es war eine schwüle Hitze und wir haben sehr geschwitzt.



Schaut es nicht gut aus? Eine tolle Idee! Holzfäller haben im Wald gearbeitet und überall, wo sie irgendwas gefällt haben, haben dort von dem Rest der Stämme Figuren geschnitzt. Mir haben sie sehr gut gefallen. 




Die Landschaft während der Tour in sich war nicht interessant, weil wir immer im Wald gelaufen sind, haben keine freie Sicht auf die Landschaft gehabt. Aber ich habe dauerhauft Fotothemen gefunden. Meine Augen finden die kleinsten Blümchen, Insekten und die waren auch sehenswert: 

mini Walderdbeeren










Letztendlich habe ich so viele Fotos geschossen, daß ich den Eintrag auf zwei Teile aufteilen muß, also die Fortsetzung seht ihr morgen. 

Donnerstag, 26. Juli 2012

Freising

Am Dienstag Nachmittag habe ich mir so sehr einen Eisbecher mit Waldfrüchten gewünscht. In unserer Ortschaft bekommt man so was nicht und dafür nach München reinzufahren wollten wir auch nicht. Dann ist mir eingefallen, man könnte das Eisessen mit einem kleinen Ausflug verbinden und ich habe empfohlen, wir sollen nach Freising fahren, wo ich schon seit ca. 8 Jahren nicht mehr war. Zuerst haben wir einen 2 km langen Spaziergang auf dem Walderlebnispfad gemacht. Das Ganze ist sehr schön gemacht, jeder Baum/Busch hat ein Schildchen, was das ist, überall sind Holzfiguren von den Tieren, die in dem Wald zu finden sind, es gibt Waldschule und noch viele tolle Sachen. Natürlich ist es eher für Kinder interessant, aber Erwachsene können einmal es sich auch anschauen. Selbst der Spaziergang in schöner Umgebung war schon Wert, dahin zu gehen. Es gab auch interessante Überraschungen, wie z.B. ein Teich, wo ein Holzkrokodil drin war (khmmm, wo lebt bitteschön in Deutschlands Gewässern Krokodil?) oder einmal eine ein Meter große Spinne über dem Pfad...grrrrr, oder liebe kleine Waldmaus, die ich ewig in dem Laub getrieben habe, da ich sie fotografieren wollte, aber sie war schneller als ich...hier paar Fotos:







Nachher sind wir in die Stadt Freising reingefahren. Unglaublich, wie der Mensch vergesslich ist. Ich war hier schon öfter, aber ca. seit 8 Jahren nicht mehr und ich konnte nichts mehr erkennen, außer den vielen Bären, die überall vor den Geschäften auf der Straße stehen.  


Diese Straßenschmuckbären sind teilweise ganz witzig. Freising hat den Bär auch in seinem Wappen drin: 
Quelle: wikipedia


Die Stadt hat einen großen und bekannten Dom, wohin wir es noch nie geschafft haben und ich konnte ihn für euch nicht mal fotografieren, weil man ihn aus der Stadt nicht sieht, nur von der Landstraße. 



Ein Foto aus 2003, von der selben Stelle: