Samstag, 29. September 2012

Fledermäuse


Nein, nein, obwohl sie wirklich sehr ähnlich sind, sind diese "Fledermäuse" hier verblühte Blumen von dieser Pflanze: 

Freitag, 28. September 2012

Versteinerter Schwan


Für mich war es auf ersten Blick ein Schwan, der sich mit seinem Hals zurückdreht und mit seinem Schnabel zwischen seinen Federn putzt. Mein Freund erkennt es nur sehr schwer - und ich finde es so eindeutig.
Foto: Teneriffa, Teide Nationalpark

Ich füge jetzt nachträglich das Bild noch mal ein, wie ich es sehe: 



Donnerstag, 27. September 2012

Das perfekte Dinner :-)

Ich habe am Dienstag Abend Gäste gehabt und ursprünglich war nur das ungarische gefüllte Kraut eingeplant, aber da ich schon einen Hokkaido Kürbis daheim gehabt habe und den Geschmack von der Kürbiscremesuppe mir so sehr gewünscht habe, habe ich auch die Suppe zubereitet. Geschmacklich schienen die zwei Sachen nicht so gut zusammenzupassen, aber schließlich war es doch so in Ordnung. 

Meine Gäste konnten erst ziemlich spät kommen und mit diesem gedecktem Tisch und mit wahnsinnigem Bärenhunger haben wir auf sie gewartet. 


Meine Kürbiscremsuppe (unter dem Link mit neuen Fotos upgedatet) mag und lobt jeder und wir beide sind auch ganz verrückt nach diesem Geschmack. Es war diesmal besonders lecker und ein bißchen habe ich davon auch für eine Patientin von mir zum Probieren mitgenommen. 


Mein ungarisches gefülltes Kraut haut auch jeden um, es ist einfach nicht nachmachbar von Konservenkraut und zwei wichtige Geschmacksträger sind drin noch zusätzlich: das Bohnenkraut und der geräucherte Kassler Nacken. Die Hackfleisch-Reisfüllung ißt man gerne nach ungarischer Gewohnheit mit einem Löffel Creme Fraiche oder Sauerrahm darauf. 


Das Dessert haben meine Gäste mitgebracht. Ich selber mache nur selten Nachspeise und irgendwie ist es hier in unserer Umgebung auch typisch, daß die Gäste ihren Teil in der Arbeit auch rausnehmen wollen und was mitbringen. Ich hatte nichts dagegen, aber ich dachte schon, daß es nicht nötig wäre, da die zwei Hauptessen schon sehr sättigend sind. Nach dem Kraut mussten wir zwei Stunden warten, bis wir wieder was essen konnten, dann kam gegen 23 Uhr diese geniale Nachspeise: sie war leicht, nicht süß, harmonisch, und megalecker!!!!



Und das Rezept dazu ist stinkeinfach: 
für 4 Personen

250 g Mascarpone
250 g Quark (nicht mager)
500 g Vanillejoghurt (oder Naturjoghurt und dann Vanillearoma oder Vanillezucker dazu geben)

Amarettini Kekse zerbröseln und darüber streuen und mit einem Stabmixer pürierte Himbeeren daraufgießen. Genial!!! Ich glaube, es wird meine Lieblingsnachspeise!!! :-) 

Und, wer gerne Gastroblogs liest und was neues ausprobiert, dem möchte ich empfehlen den tollen Blog Culinaria Ungaria, sie hat gerade ein ganz tolles Rezept mit Kürbis vorgestellt. Mir kommen ihre Rezepte immer sehr kompliziert und zeitaufwendig vor, ich habe selber noch nie was nachgemacht, aber ich lese immer mit großer Begeisterung ihre wunderbaren Ideen. 

Mittwoch, 26. September 2012

Dienstag, 25. September 2012

Bald wieder Teneriffa

Der Urlaub kommt gleich!! Ohh, wird es schön, 10 Tage lang mal relaxen, faulenzen, wandern, jeden Abend Fisch essen...:-)

Was dabei in diesem Jahr neu wird: 
- wir treffen Nova
- unsere Freunde fliegen nach
- wir besteigen endlich mal den Teide
- wir machen diesmal nicht so viel, sondern erholen uns

Nur noch zwei Wochen und wir werden 5. Mal auf dieser Insel sein! Was eigentlich total gegen unser Prinzip spricht: daß wir einen Ort im Leben nur einmal besuchen. Aber Teneriffa hat es geschafft uns zu sich zu fesseln!
Ich weiß das auch schon leider, daß die 10 Tage dort wahnsinnig wenig werden. Eigentlich sind die Kanaren die Reisemöglichkeit für jede Zeit und für immer, da man immer ziemlich günstig hinkommt und jeder Monat passt von dem Wetter her - na, okay, von Dezember bis Februar vielleicht nicht so ganz, aber auf jeden Fall viel besser als hier. Ich glaube, wir werden noch wahnsinnig oft dahinfliegen, und die kleinen Kanaren (La Palma, La Gomera, El Hierro) ziehen mich auch sehr an. 

La Orotava, einer meier Lieblingorte auf der Insel




Montag, 24. September 2012

Pläne für 2013

Geplant waren zwei größere Reisen. Erst einen richtigen Erholungsurlaub im Februar in Thailand, auf der Insel Koh Samui und im Sommer eine Rundreise entweder in Portugal oder (eher) auf Island. Vielleicht noch paar Tage irgendwo in den Bergen (es habe ich weiterhin vor). Aber wegen dieser Scheißaktion (sorry, aber ich kann hier nicht schön reden) mit der Tiefgarage (Renovierung) müssen wir leider unsere größeren Pläne vertagen ("verjahren") :D.
Da die Finanzen für uns für 2013 keine großen Reisen erlauben, so habe ich irgendwie auch keine besonders große Lust fürs Planen. Ich denke, weil wir nicht viel Geld ausgeben sollen und auch weil wir von der Arbeit schon so sehr unendlich erschöpft sind, wünschen wir uns beide einen Erholungsurlaub. Zwei Wochen auf einer ruhigen Insel, wo es weniger Touristen und schöne Strände gibt. Nur keine Rundreise, nur nichts Anstrengendes! :-) So blinzelt jetzt auf mich mein altes beliebtes Griechenland wieder zurück und ruft mich mit seinen schönen Inseln, wo ich noch nicht war und die schon lange auf meiner Wunschliste stehen.

So, hier paar von denen, wohin ich wahnsinnig gerne hinreisen würde: 
Chios
Milos
Kefalonia 
Lefkada
Parga (Festland)
und paar, wo wir schon waren, aber gerne nochmal hin wollten: 
Karpathos
Samos
Thassos

Aber alle Reiseziele, die bei den neuen Inseln stehen, haben einen Fehler in sich: da fliegen keine deutschen Charterflüge hin. Das heißt, ich traue momentan nicht, wo in Griechenland dauerhaft Krisenalarm ist, irgendwas griechisches zu buchen, wobei ich keine deutsche Garantie habe. Also eine Pauschalreise, was wir schon seit Jahren komplett ablehnen und wollen alles auf eigene Faust buchen, wäre jetzt doch die ideale Lösung. Wenn was bis dahin kaputt geht, hätten wir eine Garantie und würden statt dessen eine andere Reise bekommen. Aber wenn ich jetzt die ziemlich teuren Flugtickets (mit Lufthansa oder Aegean Airlines) nach Athen kaufe und dann den Inlandsflug mit Olympic oder Aegean, sehe ich schon drei Fehler.
1. Die Tickets kommen mir gegen die Pauschalreiseflüge turbo teuer vor.
2. Die Umsteigezeiten passen nicht und wir sollten evtl., in Athen einmal übernachten.
3. Wenn in der Krise eine von den griechischen Fluggesellschaften Pleite geht, dann kann ich mein Flugticket fürs Klopapier benutzen und mich bis zu Tote ärgern.
Also, Fazit: zu teuer, zu kompliziert, zu unsicher.

Und dann habe ich begonnen mit den Gedanken der Belearen Inseln zu spielen. Mallorca - das 17. deutsche Bundesland :-) - kommt bei M. gar nicht in Frage. Schade, da wollte ich immer hin. Okay, man kann sie nicht als ruhige Insel bezeichnen, aber wunderschöne Natur und Buchten gibt es dort und man kann dort auch ganz sicher eine ruhige Ecke finden. Könnte mir vielleicht jemand einen kleinen, ruhigen Urlaubsort mit schöner Küste dort empfehlen? Aber was wäre dann mit Menorca, Ibiza und Formentera? Auf jede fliegen ganz viele deutsche Charterflüge (Air Berlin, Tui Fly, Condor, selbst die Lufthansa fliegt hin und die spanische Vueling - ich meine jetzt aber direkt ab München). Die Preise sind ganz gut und ich kippe immer mehr in diese spanische Richtung, es wäre leicht zu organisieren und wäre mal was neues (auch wenn ich für die griechische Stimmung - Musik, Essen, Lebensart - verrückt werde).
Also, in dem Moment denke ich viel an die Kobination Ibiza-Formentera, und werde ich mich in den nächsten Zeiten darauf konzentrieren.

Was sagt ihr Kluges dazu (zu den griechischen Inseln mit diesen Zweifelgedanken)? War schon jemand auf einer davon? War schon jemand auf Ibiza und Formentera als Kombi?

Ps.: nur ganz leise flüstere ich, daß mir seit gestern Abend auch Sizilien ganz stark im Kopf drin ist. Ehrlich gesagt, egal, wie sehr wir uns die Ruhe wünschen, zwei Wochen reiner Strandurlaub wäre für uns voll langweilig, aber auf Sizilien könnte ich mir eine schöne Kombi von Erholen und Spannung vorstellen...und es gibt Flüge schon ab 132 Euro!!! Schade daß ich es nicht früher als Januar buchen dürfte, als wir in der Arbeit mit den Kollegen abstimmen - bis dahin kann es schon doppelt so viel kosten. :-(
Ahhh, ja...und Sadinien spielt auch in meinem Kopf rum. :-) Wer weiß, was davon noch wird!

Sonntag, 23. September 2012

Rätselhafte weiße Blumen im Sand...

Ich habe sie erst in Griechenland an Sanddünen wachsen gesehen. Und seitdem immer öfter. Erst jetzt weiß ich, daß diese wunderschöne Blume weiße Dünen-Trichternarzisse heißt. 






Kennt ihr sie? Habt ihr sie irgendwo schon gesehen? Fasziniert euch es auch so sehr, wenn ihr eine so schöne Naturschöpfung bei so harten Verhältnissen entdeckt? Ich meine, den Sandstrand: trocken, windig, salzige Luft und dann wächst dort diese Schönheit...

Samstag, 22. September 2012

Muschelziegelsteine

Guckt euch mal das Bild gut an. Der Zaun besteht aus lauter Riesenmuscheln/schnecken. Es war in Mexiko und wir haben dort mit dem Auto extra angehalten und nur angestarrt, war so unglaublich. Und dann haben wir an der Küste selber so große gefunden...

Freitag, 21. September 2012

Baumliebe

Leidenschaftliche Baumliebe oder eher "Killing me softly"?

Donnerstag, 20. September 2012

Beste/schlechteste Reisen

Ursprünglich wollte ich jetzt einen Eintrag über meine besten Reisen schreiben. Aber eigentlich wie kann ich auf so eine blöde Idee kommen? :D Weil ich alle meine Reisen mochte und weil jede Reise an sich andere Reize, andere Schönheiten oder eben Negativums hat, könnte ich sie schwierig sortieren, da jede hatte super und auch weniger gute Sachen gleichzeitig dabei. 

Ich muß hier trotzdem jetzt konsequent sein und erstens mich äußern, daß es noch nie eine schlechteste Reise gab. Die besten Reisen muß ich auch gruppieren. Da ich zwölfmal in Griechenland war, und immer wo anders, deshalb kann ich dieses Land nicht in einen Hut mit den ganz anderen Reisen werfen. 

Griechenlandmäßig war Samos (Bericht 1. Teil) und Karpathos (Bericht 1. Teil) die Spitze. Beide noch etwas weniger von Touristen berührt, beide mit wunderschönen Stränden, hübschen Dörfchen und mit einem besonderem Flair. 
Dagegen konnte mich Kos (Bericht 1. Teil) nicht überzeugen. Kos ist auch eine schöne Insel, aber ich habe dort irgendwie von dieser typischen magischen griechischen Atmosphäre nichts mitbekommen, alles war megatouristisch, zu viel englische Sachen, keine hübschen Dörfchen, nichts originales mehr. 

Städtemäßig sind einfach Wien und Barcelona meine Lieblingstädte, in beide gehe ich immer wieder mit Begeisterung und gerne zurück. In Wien wollte ich auch gerne leben! Viele Städtetrips habe ich noch nicht gemacht, hier kann ich mich eigentlich nicht gerecht äußern. Ob eine Stadt schon mich enttäuscht hat? Es gab schon welche, von der andere nur geschwärmt haben und mir hat sie dann nicht so gut gefallen. Jetzt fallen gleich wieder zwei griechische Orte ein: Monemvasia und die Insel (Städtchen) Poros. Monemvasia war zu ruinig, zu chaotisch, zu dreckig und Poros war absolut nicht mein Griechenland, eher das Monaco Grichenlands, irgendwie alles war so künstlich, zu viel Prunk, zu viel teuere Yachts, nicht daß, was wir eben an diesem Land: die ländliche Einfachkeit - mögen. 

Weltweit/Fernreisenmäßig. Es gab noch davon nicht so viel. Wir waren Jahren lang nur die Angsthasen. Lauter Ängste vor Krankheiten, politischen Unruhen, Spinnen, Schlangen, Haien, Steinfischen und co., Durchfällen usw. Ewig haben wir keinen Mut zu Fernreisen gehabt und dann die erste: Mauritius (Bericht 1. Teil)...eine wunderschöne Insel, über die viele sehr degradierend sprechen. Mir hat sie richtig gut gefallen, auch wenn bei meiner ersten Fernreise von 14 Tagen 8 Tage lang ein tropischer Zyklon getobt hat, auch wenn wir 3 Tage lang aus dem Hotelzimmer nicht rausdürften, auch wenn das Hotelpesronal nicht in die Arbeit kommen durfte und wir 3 Tage lang eigentlich uns nur von Bananen, Keksen und Tütensuppen ernährt haben. Luxusurlaub? Pures Abenteuer! :-)
Also, Mauritius, Mexiko, Thailand, Tanzania. Auch wenn an Abenteuer vielleicht Tanzania noch mehr gegeben hat, als alles anderes, aber irgendwie steht Mexiko ganz oben. Die erste, komplett selbst organisierte Reise, mit sehr viel Spaß, sehr viel Naturerlebnissen. Alles hat so geklappt, wie wir geplant haben, alles hat gefallen, über nichts konnten wir auch nur eine Sekunde meckern!!! Mexiko, die Yucatan-Halbinsel steht bei mir auf dem ersten Platz! Schon die Planung, die 12 Monate lang dauerte, machte so großen Spaß! Unglaublich, wenn man auf eine Reise so konzentriert ist, womit man sich in den vorherigen Monaten beschäftigen kann. 
Ich würde Euch so gerne eine kleine Videozusammenstellung verfassen, aber es geht nicht. Besser gesagt, ich mache ganz tolle Filme von unseren Fotos und Videos mit Musik, aber wenn ich davon was auf you tube auflade und hier veröffentlichen möchte, dann geht es nicht, weil es erkennt die Darsteller der Musik und erkennt meine Videos als mit Urheberrecht bezeichnetes Material und es erscheint dann letztendlich nicht. Wie macht ihr so was? Wie könnte ich es mit der Musik lösen? Ohne wäre es doch total langweilig. 

Mittwoch, 19. September 2012

Kürbiszeit

Früher habe ich sie gerne gekauft und als Tischdeko paar Wochen lang benützt, aber jetzt mache ich immer weniger dekomäßig und ich kaufe jetzt nur noch die Hokkaido-Kürbisse für Suppe. 

Hier findet ihr das Rezept zu meinem Kürbissüppchen. 

Wo ich wohne, gibt es ein Blumenfeld, dort kann man nicht nur Blumen, sondern auch diese Halloween-Kürbisse selber abschneiden und mitnehmen - ein Stück kostet 4 Euro. Ich selber habe noch nie einen Halloween-Kürbis ausgeschnitten und als Kopf gerichtet.




Leider ist die Sorte, die wir als Suppe kochen am Feld nicht dabei, den kann man von großen Behältern an der Straße kaufen. Es wollte ich gestern fotografieren, was nicht geklappt hat. 

Ich bin eigentlich nicht die Person, die immer dekoriert, habe keine besondere Begabung dazu und machen mag ich noch was, aber dann aufräumen nicht mehr. So einfach habe ich früher mit den kleineren Zierkürbissen mein Wohnzimmer dekoriert: 



Macht ihr Deko von Kürbissen? Macht ihr Halloween-Köpfe aus Kürbis? Eßt ihr gerne Kürbis? In Ungarn wird eine bestimmte Kürbissorte im Backofen angebraten und er bekommt dort einen ganz besonderen Geschmack, es könnt ihr bestimmt auch mit Hokkaido oder anderen orangefleischigen Kürbissorten machen. 

Blogaward

Ich habe von der lieben Nova überraschend diesen Blogaward bekommen. Ich muß sie hier extra erwähnen, da sie meine erste Leserin ist und die einzige, die mit Sicherheit alle meine Posts gelesen hat, wie ich genauso bei ihr. Vielleicht darf ich gar unsere Bekanntschaft schon als Blogfreundschaft nennen. Ich danke Dir, Nova, daß du an mich gedacht hast, ich nehme den Award an, und gebe dabei die Regel weiter.


1. Der Blog darf nicht mehr als 200 Leser haben, ist also noch in den Kinderschuhen.

2. Man muss über den Award auf seinem Blog berichten.

3. Den Blog des Nominators muss man auf seinem Blog verlinken, damit auch dieser bekannter wird.

4. Gebe den Award an 5 Blogger weiter und berichte ihnen von der Nominierung.

5. Schreibe diese Regeln auch auf deinen Blog.

Ich habe meine Lieblingsblogs, also es wird mir nicht schwierig diesen Award weiterzugeben. Wer ihn möchte, darf dann sich ihn holen und die Regeln weitergeben. Ich gebe den Award: 

- für Jana, die über sehr interessante Reiseberichte mit tollen Fotos bloggt 

- für Kilchen, die über Portugal berichtet und auch super tolle Fotos macht

- für Inka, die ich erst seit kurzem kenne, die sehr abwechslungsreich schreibt und auch sehr toll fotografiert

- für Josi, die einen echten Award, schon damit, was sie erlebt und durchgemacht hat, verdient hätte

- für Anne, die von so vielen tollen und unterschiedlichen Sachen schreibt, die eine echt bunten und ein bißchen verrückten Blog schreibt

Hier greife ich noch zu der Möglichkeit, um vielen Dank für die liebe Heike zu sagen, die mich auch regelmäßig liest und viele Kommentare schreibt. Wer es noch nicht weiß, ich bin Internetsüchtig und verbringe mehr Stunden vor dem PC, als insgesamt in meinem Leben wo anders :-) , den Blog mache ich mit Herz und Seele und ich freue mich über eure Kommentare. 

Dienstag, 18. September 2012

Häkelarbeit...?, Kürbisse, Bohnensalat

Meine Oma hat alles mögliche gemacht: gestrickt, gestickt, gehäkelt, und noch paar Sachen, für die ich gar kein entsprechendes Wort in dem Wörterbuch finde. Wandteppiche "gestochen"? Häkelarbeit oder Zacke/Spitze? Diese drei Wörter habe ich für diese Sachen hier unten gefunden:


Es sind Tischdecken und kleine Unterlagen für Vasen, andere Dekosachen, aber früher wurden auch ganze Gardienen so gemacht. Meine Mutti hat eine mächtige Klavierdecke, die meine Omi sechs Monate lang gehäkelt (?) hat. Wir haben von dem Zeug einen Sack voll in der Garage meiner Mutter und kein Mensch will heutzutage so was haben/kaufen. Mutti meinte, ich sollte paar mitnehmen, habe auch für mich paar ausgewählt, aber sie wirken sehr altmodisch neben unseren modernen Sachen. Also, ich weiß noch nicht, was ihr Schicksal wird, erstmal landeten sie alle in einem Schubkasten. 

*

Was anderes, wir haben heute schnellere Internetverbindung bekommen. Die Umstellung war - wie immer - natürlich nicht ganz ärgerlos. Aber jetzt funktioniert es und ich merke wirklich eine unglaubliche Geschwindigkeit. 

*

Gerade bin ich aus Ungarn zurück, heute ist M. zu seiner Mutter gefahren. Manchmal kreuzen unsere freien Tage einander so. Ich hatte noch frei und wollte Kürbisse von dem "Selbstbedienerfeld" holen, aber ich kam da leider nirgendwie mit dem Fahrrad über eine verkehrsreiche Hauptstraße hin. Ich wollte paar Fotos dort machen, aber es bleibt jetzt weg. Statt dessen habe ich mein Mittagessen fotografiert, was nichts besonderes war, aber für mich doch, da meine Oma es immer von frisch enthülsten Bohnen gemacht hat und es war so lecker, Bohnensalat: 



Mit frischem Weißbrot, sättigt und schmeckt es auch gut: Zwiebeln, ungarische Spitzpaprika (habe heute nicht bekommen), Tomaten, Salatgurke, Bohnen aus der Dose, Salz, Essig, Öl. 

Montag, 17. September 2012

Bin zurück mit dem Zug

Ich bin wieder da. Heute war die Fahrt auch ganz ruhig mit dem Zug. Ich habe Euch leider kaum was fotomäßiges mitbringen können. Diesmal war ich nicht viel unterwegs und wo ich war, hätte ich nur die selben Sachen fotografieren können, die ich schon im Sommer auch geknipst habe. 

So gibt es nur diese paar Bilder von gestern Spätnachmittag, von der Budaer Seite, mit ganz typischen ungarischen Kirchentürmen, die man in dem ganzen Land findet und schon wieder das Parlament


eine Markthalle


ein altes türkisches Bad


Und was ich alles mitgebracht habe, kaum ein Mensch könnte es mir glauben, in so einem kleinen Koffer, den ich jetzt nicht extra fotografiert habe, aber es war ein ganz kleiner Handgepäck-Trolley und ich habe ihn bis zum platzen vollgestöpselt mit diesen Sachen: 


1 kg Krautsalat (in Ungarn heißt es Sauerkraut), 1 kg gegärte Sauerkrautblätter (für gefülltes Kraut zum einwickeln), 1/2 kg gemischter Krautsalat, 1 kg scharfe Apfelpaprika, Jonatan Äpfel, die ganz weißes Fleisch haben und extrem saftig sind und sie waren immer meine Lieblingsäpfel, die ich hier nicht bekomme (zwei habe ich schon unterwegs gegessen), ungarischer Knoblauch, und Paprikawurst, typisch ungarische Käsesorten.


Und hier geht es weiter: paar neue Söckchen für mich (total billig), die kleinen Packungen Salzstangen, die von hartem Teig sind, nicht so wie hier die lufigen Sticklettis, und schmecken auch ganz anders. Die Sticklettis mit Käsegeschmack, Weißwein, mein Lieblingskaugummi, die ich hier nicht bekomme (in diesem Drageform), mein Lieblingstee, den ich hier wieder nicht bekomme, paar Gewürze usw... (den Tee und Kaugummi bekomme ich genauso in dem Spanien- oder Griechenlandurlaub) usw...


Natürlich habe ich für die 4 Tage nur minimale Menge von Kleidung eingepackt, und Kosmetiksachen muß ich kaum mitnehmen, da ich bei meiner Mutter immer alles dort habe. 

Sonntag, 16. September 2012

Die siebenfarbige Erde


Diese Naturschönheit befindet sich auf der Insel Mauritius in dem Black River Gorges National Park, der an dem südwesetlichen Teil der Insel liegt. Von der Küste führt eine sehr kurvenreiche Straße zwischen Ravinal-Palmen, Guaven, Bambussen und Caféplantagen zu dem ehemaligen Grundstück von Francois Regis Chazal de Chamarel, der hier in dem 18. Jahrhundert Café angebaut hat. Hier sieht man erst den Wasserfall des Flusses Riviére St. Denis, der von 127 m Höhe in die Tiefe stürzt und dann kommt man zu der 7-farbigen Erde:



Ob sie wirklich sieben Farben hat? Habe ich nicht nachgezählt. :-)
Die 7 Farben kann man in kleine Apothekengläschen eingesperrt überall auf der Insel als Souvenier kaufen. Angeblich, wenn man sie zusammenschüttelt, werden sich die Farben nach einer Zeit im Gläschen wieder trennen. 
Mehr Fotos und mein Bericht von diesem Ausflug hier

Samstag, 15. September 2012

Freitag, 14. September 2012

Meine erste Zugfahrt nach Budapest

Ich bin mit dem Zug in Budapest gut angekommen. Ich habe direkt mit dem Zug keine negativen Erfahrungen, aber ich habe viel Ärger mit der ausgebliebenen S-Bahn gehabt.

Es ist immer ein Problem, da sie oft ausbleibt und es keine Ersatzverkehrsmittel dafür gibt. Einmal habe ich wegen der S-Bahn fast meinen Flug verpasst. Nur 20 Minuten vor der Boardingzeit bin ich angekommen, obwol ich die Zeit immer großzügig rechne.

Also gestern war es auch so. Ich bin schon 50 Minuten früher los mit der S-Bahn, so hätte ich am Bahnhof noch eine gemütliche halbe Stunde für Sucherei...aber ich fuhr gestern nur eine Station mit der S-Bahn, dann musste ich an der Stadtgrenze aussteigen, da sie wegen Störung nicht mehr weiterfuhr. Zum Glück habe ich dort direkt in eine U-Bahn umsteigen können, welche mich zum Hauptbahnhof gebracht hat. Ungeklärt blieb es mir nur, ob meine Deutsche Bahn Karte, welche auch für die S-Bahn gültig war, auch für die U-Bahn gut wird???

Im Zug saß ich zufällig in eimen Wagen (ich hatte keine Sitzplatzreservierung), welcher "Ruheabteil" hieß, und es war echt toll, ruhig. Großer Sitz, alles bequem und sauber, man durfte nicht laut sprechen, Handy benutzen und laut Musik hören. Ich habe 140 Musiknummer auf mein Handy kopiert, die habe ich schön leise die ganze Zeit angehört. 80 Nummern habe ich wärend 8 Stunden angehört, das Handy spielte brav die Musik, ohne daß sein Akku leer geworden wäre. Es hat mir super gut gefallen.
Im Gegenteil damit, haben die Batterien in meiner alten Kamera ihre Seele ausgehaucht. Ich traute mich nicht meinen großen Fotoapparat mitzunehmen, nicht daß er geklaut wird, so habe ich die alte, kleine Kamera eingepackt, mit voll aufgeladenen Batterien, die aber dann doch leer waren, wie auch letztes Mal, als ich sie M. für Köln gegeben habe. Es sieht so aus, daß die aufladbaren Batterien am Ende sind - für immer. So konnte ich leider unterwegs für Euch keine lustigen Fotos machen.

Auf jeden Fall, nach Wien hat sich die Stimmung geändert, nachher stiegen nur Ungaren ein, immer mehr und mehr und sie waren laut, sehr laut...ich konnte noch einiges schreiben, will ich aber jetzt hier nicht.

Herzlich Wilkommen sind Summer und Florian in meinem Blog als neue Leser!!! 

Mittwoch, 12. September 2012

Morgen ist er da...

...der Tag, wann ich meine erste Zugfahrt nach Ungarn antrete. Ich fahre 8 Stunden, so bleiben mir nur die drei Tage übrig in meiner Heimatstadt bis ich am Montag wieder zurückfahre. Ob ich in den Tagen von Budapest auch bloggen werde, kann ich Euch nicht versprechen. 

Da sich bei dem Spiel niemand gemeldet hat, möchte ich diesmal die Geschenke nicht auf Unsichere kaufen und mitbringen. Wenn evtl. doch jemand noch Interesse hat, kann ich dann es alles im November nachholen. Also so gesagt ist auch das Spiel bis 20. November verlängert. :-)


So schön sonnig wird es diesmal ganz sicher nicht. Eigentlich sehr schade, da ich im Sommer auch schon ganz viele graue Fotos mitgebracht habe. 

Montag, 10. September 2012

Wanderung auf den Pürschling

Ich habe jetzt paar Tage lang nicht geschrieben. Es hatte zwei Gründe.
1. Ich wollte, daß mein Gewinnspiel vor den Augen bleibt, nicht daß jemand nicht teilnehmen kann, weil er es gar nicht sieht. Ich weiß nicht, was ich dabei falsch gemacht habe, aber kein Mensch hat mal eine Zeile dazu geschrieben. Kein Mensch hat Interesse? Ich war davon sehr deprimiert. Ich wollte, daß ihr in meinem Blog auch was älteres lest. Aber jetzt würde ich von der Enttäuschung am liebsten gleich aufhören damit.
2. Ich habe keine Zeit gehabt. Es ist so vieles passiert und wir waren kaum zu Hause. Darüber mal jetzt:

Am Samstag wären wir eigentlich mit dem Tischtennisverein zum radeln gefahren, aber da es am Freitag Abend eine Party gab, wollten wir uns erst ausschlafen und mittagessen und dann nur kurz radeln. So sind wir zu einigen kleinen Baggerseen in der Nähe geradelt und nachher zu einem örtlichen Biergarten, wohin die anderen auch hingegangen sind und dort haben wir uns getroffen. Ich habe an dem Tag nur diese drei Fotos geschossen. Alles ist voll mit den Herbstzeitlosen: 




Am Sonntag sind wir wieder wandern gegangen. Diesmal haben wir einen etwas kleineren Berg ausgewählt, den Pürschling bei Oberammergau. Es war eine unglaubliche 30° Grad Hitze, was mich ziemlich geschafft hat. 

Unser Ausgangspunkt, Oberammergau:


Kofel: 1342 m


Wir wussten nicht, daß der Pürschling so ein populäres Wanderziel ist, wir haben nämlich dauerhaft ganz viele andere Wanderer getroffen und sehr viele Familien mit Kindern, die den Wald vollgeschrien haben und unsere gewünschte Ruhe damit kaputt gemacht haben. Am Anfang war der Pfad sehr steil, dann kam eine ewige gerade Strecke und zum Schluß dann wieder sehr steil. Einmal haben wir im Wald ein komisches weihnachtsbaumähnliches Ding getroffen. Keine Ahnung wem so was einfällt und was für eine Bedeutung es haben soll: ein Baum, direkt mitten auf dem Pfad mit Weihnachtskugeln und Bananen drauf.  




Bei der Hütte hat uns nicht nur furchtbare Menschenmasse, sondern auch live bayerische Blasmusik empfangen. Es hat bei uns die Sicherung ausgehauen, es war uns zu viel. Wir wollten die Ruhe und Natur genießen, dafür mussten wir viertel Stunde lang in der Schlange stehen für ein Getränk und dabei sind unsere Trommelfelle fast eingerissen von der lauten Musik. Ich mag grundsätzlich diese Musik nicht und war davon genervt. 


Eine ganz tolle Idee, Bierkrughalter auf den Mikrofonständern der Musiker: 



Kaum haben wir gegessen, getrunken, sind wir schnell weiter Richtung Gipfel, aber man hörte noch sehr lang den Lärm. Es kamen immer mehr und mehr Menschen, bis alles voll war. 

Bayerischer Kartoffelsalat und Leberkäse (den Leberkäse könnte ich nie essen):

Weiter auf den 1758 m hohen Teufelstättkopf:






Für den Abstieg haben wir uns für eine andere Route entschieden, die übrigens so schlecht, wie gar nicht, ausgeschildert war. Wir wussten nicht, wo wir dann schließlich rauskommen, aber ein Plus war dabei, die   kleine Schleifmühlenklamm, welche bestimmt nicht so spektakulär war, wie manch andere, die wir schon früher gesehen haben, aber war doch ganz putzig mit ihren Wasserfällen. Schließlich sind wir irgendwo ganz anders rausgekommen, als wo wir losgegangen sind. Es dauerte ein bißchen, bis wir das Wahrzeichen, den Berg Kofel, über Oberammergau in der Ferne erblickt haben und rausbekommen haben, daß wir in Unterammergau sind und noch 3 km laufen müssen. 









So sind wir noch auf einem Fahrradweg entlang der Hauptstraße ziemlich lang gelaufen, währenddessen wurden wir von wunderschönen Alpenwiesen begleitet, die voll mit Herbstzeitlosen bewachsen waren. 



Endlich sind wir in Oberammergau angekommen und zufällig genau bei der Eisdiele gelandet. Mein Waldfruchtbecher und M's Amarenabecher haben wieder einmal einen wunderschönen Wandertag in den Bergen abgerundet: