Freitag, 28. Dezember 2012

Jahreszusammenfassung 2012

Oft habe ich schon solche Zusammenfassungen gemacht, hier, in diesem Blog nur eine, vom Jahr 2010. In diesem Jahr wollte ich eigentlich nicht, weil so viel geschehen ist und es ist echt viel Arbeit sowas schön zusammenzustellen.
Letztendlich wollte es doch ein Reiseblog sein, aber wenn Reisepausen sind und ich gerade nichts zum Schreiben habe, dann blogge ich manchmal von Sachen, die eigentlich gar nicht hier her gehören würden, wie z. B. kochen und andere Sachen. 

Ich möchte die Zusammenfassung von 2012 jetzt nur über die Reise machen, und es wird auch nicht so leicht, weil wie soll ich zu einer so tollen Reise, wie z. B. Tanzania nur 1-2 Fotos auswählen?? Ich glaube, ich muß da teilweise eher Montagen machen. Ich versuche es auf jeden Fall. - diese Zeilen habe ich schon Anfang Dezember geschrieben und dann länger überlegt, wie es sein soll, in der letzten Woche vor Weihnachten habe ich dann diesen Jahresrückblick mühsam erstellt. 

Also fangen wir - wie üblich - mit Januar 2012 an. 

Die große Tanzaniareise. Ja, es sollte eigentlich jetzt geschehen, zu unserer 10. Jahreswende, aber wir haben es nach vorne geschoben...und wie gut getan, weil damals wussten wir noch nicht, daß wir später auf solche teueren Reisen verzichten müssen (wegen Tiefgaragenrenovierungen). Mein Lebenstraum ist erfüllt worden: den Kilimandscharo zu sehen (der zweite Traum, ihn zu besteigen, war vernünftiger zu lassen). Eine sehr tolle Kombireise, alles in Selbstorganisation. Am Anfang die Besteigung des Mount Merus (4.566 m),


dann die Safari, was auch mein Traum war (bzw. wenn Safari, dann kann es nur die Serengeti sein). Es war ein unbeschreibliches Erlebnis, was ich nie vergessen werde. 


Zum Schluß ein Traumurlaub am Indischen Ozean, auf der Insel Zanzibar. Die ganze Reise war ein Traum und für uns so was wahrscheinlich nie mehr bezahlbar.


Februar -geschah reisemäßig nichts

März - unsere mini Frankenrundreise, zusammengebunden mit Treffen von Freuden und Verwandtschaft.
Greding, Rothenburg ob der Tauber, Würzburg, Kronach, Kulmbach und Bamberg waren alle wunderschöne Städte und wir haben mit dem Wetter so ein Glück gehabt, es war sehr warm, sonnig. Es hat mir sehr gut gefallen und ich würde sehr gerne noch viele solche paar tägige kleine Reisen in Deutschland unternehmen.


April - Ende April kamen wieder unsere vier Freunde aus Ungarn und wir haben mit ihnen drei tolle Tage in München verbracht. Vom Lachen, Essen und Spaß war viel dabei und schon wieder so ein Glück gehabt, mit fast 30 Grad. Bei solchen Besuchen, wenn wir die Stadt anderen zeigen wollen, erkennen wir immer wieder, wie schön München und seine Umgebung ist. 


Mai - Milano, Ingolstadt und Neuburg...viele kleine Ausflüge - es war ein schöner Monat. Das absolute Highlight war auf dem Dach des Mailänder Domes zu spazieren.


Juni - 8 Tage in Budapest, es war ein super Urlaub, wir haben viel Zeit für uns gelassen, wir haben alles genossen und fleißig die ganze Stadt angeschaut, zwecks ein sehr ausführlicher, spezieller Bericht mit Geheimtipps für andere Reisende davon zu machen - leider kamen keinerlei Feedbacks...



Juli - der Monat der Tagesausflüge, wie Landshut, Ausgburg, und Freising, waren auch sehr toll, nur nach Ulm schaffen wir es irgendwie nie, obwohl schon seit ewig geplant ist. Und Anfang unserer Wanderserie, als erstes mit dem Brunnenkopf...


August - Tageswanderungen, die so unglaublich schön waren, daß es uns auch kaum zu glauben war. Wir haben dabei sehr viel Spaß gehabt, wie bei den Soiern Seen (Teil 1, und Teil 2.) oder der Spaziergang um den Eibsee mit seiner wunderschönen Naturumgebung...


Im September ging es so weiter, mit der Wanderung auf den Kramer und auf Pürschling, mit meiner ersten Zugfahrt nach Budapest. Und es ist zwar keine Reise, aber wir können evtl. als Reise in eine ältere Zeit nennen: die Jagd- und Kutschengala von Schloss Schleißheim - dort waren nämlich auch einige ganz tolle Erlebnisse dabei.




Oktober - die tolle Reise nach Teneriffa, wo wir glücklicherweise die ganze Zeit super Wetter hatten und auch die liebe Nova getroffen; und den Teide (3.718 m) bestiegen haben. Es war ein toller Urlaub. Fünftes, aber nicht letztes Mal, hat uns die Insel in ihren Bann gezogen, wir werden sicherlich noch öfter auf die Kanaren fliegen. Und die tollen Fischabendessen, die wir selbst zubereiten, kann ich natürlich nicht ohne Erwähnung lassen.


November - ist nicht viel Interessantes geschehen. Wir beide mussten sehr viel arbeiten, es blieb nicht viel Zeit für was anderes.

Dezember - hat die Wienreise vergoldet, trotz eisigen Temperaturen, waren wir die "Tapfermäuse" und sind täglich zw. 7-9 Stunden quer durch die Stadt gelaufen.


Es war insgesamt ein sehr schönes Jahr, mit vielen großen und kleinen Reisen, wie wir es uns wünschen und wie es 2013 leider nicht sein wird.

Ich habe mehrere Stunden Arbeit für diesen Eintrag und für die Erstellung der Collagen gewidmet, aber so was mache ich immer gerne. Mich mit Blog und Fotos zu beschäftigen sind meine Hobbys, ich merke dabei gar nicht, wie die Zeit vergeht. Es macht Spaß einen Blog zu verfassen und es macht Freude, wenn es viele Leute lesen und ihre Feedbacks geben. Ich versuche 2013 weniger Schmarrn dazwischen zu schreiben, wenn es gerade keine Reisethemen bei mir gibt. Ich möchte, daß  mein Blog lieber ein Reiseblog bleibt, als ich jeden Tag irgendwelche Einträge konstruiere, damit es jeden Tag einen gibt. Es muß nicht sein.

Das Jahr 2012 war sehr reisereich :-) Wahrscheinlich unser bestes Jahr auf Reisen bezogen. Mächtiges Erlebnis war die Tanzania Reise und wir haben damals geschworen, in den nächsten 10 Jahren reisen wir nur in Gelbfieberländern :D - solange die Impfung wirkt, weil wir nachher nicht unbedingt nochmal für so ein Gift unsere Körper zum Opfer geben wollen. Aber die schon erwähnte "Tiefgaragen-Story" zieht unsere Pläne durch. Paar so große Reisen sind noch in unseren Köpfen und ich hoffe, daß wir sie verwirklichen können.

Zwei Städtereisen (eigentlich drei - nur eben Budapest, meine Heimat zählt für mich nicht dazu, aber für M. ganz sicher) geschafft, die auch sehr toll waren. Ich kann wirklich sehr zufrieden mit dem vergangenen Jahr sein und freue mich schon auf das Nächste.

An dieser Stelle möchte ich allen meinen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen und allen Reiseverrückten, wie ich bin, viele tolle Reisen auch für 2013.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Advent in Wien - 3. Tag/Augarten, Burg, Heimflug

So...wir haben schon alles gesehen, was uns wichtig war und haben noch gute 4 Stunden Zeit, was sollen wir noch machen? Ich gucke in die Reiseführer und auch auf die Karte und der Augarten scheint noch interessant zu sein. Wir fahren dahin und sehen dieses Schloß, aber wir finden kaum was von dem grünen Gebiet, was aber auf der Karte eindeutig da ist, statt dessen, mitten in dem Park ein mächtiges Industriegebäude...Ich mache zwei Fotos von dem Schloss und wir gehen schon weiter. 



Wir fahren Trambahn auf dem Ring und steigen spontan bei der Oper aus und gehen von dort Richtung Burgkomplex los. Erst sehen wir das Museum Albertina, direkt hinter der Oper und dann treffen wir auf das Schmetterlingshaus im Burggarten, wo wir auch sehr gerne reingehen würden, es kostet auch nicht zu viel (5,5,-), aber ich bin gerade beim zum Tote frieren und ich habe sorgen um die Kamera, die eiskalt ist und dort drinnen feucht und tropisch warm ist - ob es dem Fotoapparat gut tut, ob dann er nicht auch innerlich anläuft?? Ich weiß es nicht, aber ich traue mich mit der Kamera da nicht rein. Von außen sehen wir schon mächtig große schwarz-blaue Schmetterlinge, die so schnell rumfliegen, daß man sowieso keine Chance hat sie zu fotografieren. Und so was haben wir schon auf Teneriffa gesehen. Außerdem würde ich mich dort drinnen tot schwitzen und dann in der Kälte garantiert krank werden...Also, doch nicht. 







Wir gehen durch die Arkaden der Burg und wollen eigentlich nur noch zu der Anker Uhr und dann nachher die übrige Zeit in einer Konditorei verbringen. 








Hier endet sich unsere Stadtbummlerei, wir suchen ganz sehnend nach einer Konditorei. Oft sehen wir Caféhäuser, aber auf deren Listen steht kein oder kaum Kuchen. Ich wünsche mir eine richtig große Konditorei, wo zig Sorten von Kuchen in der Kühltruhe stehen und ich kann was auswählen, was mich reizt und dann einen feinen schwarzen Tee dazu trinken. Aber nein, wir laufen schon unsere Füße platt, sind am Rande von Erfroren und finden nichts. Wir gehen schon über eine Brücke auf die andere Seite des Donaukanals und dort sehe in einem Fotoladen kleine Alben...diese einfachen Alben (100 Fotos zum einstecken) habe ich in München nirgends mehr bekommen, als wenn es ein Auslaufartikel wäre. Ich kriege oft von der Fotofirma wo ich alles entwickeln lasse - Angebote: 50 Fotos gratis, nur Versandkosten. So habe ich jetzt 100 Fotos zu Hause liegen, die ich aber nirgendwo einstecken konnte und ich freue mich sehr, daß ich diese zwei netten Alben hier finde und kaufe sie gleich.


Dann suchen wir schon ganz verzweifelt nach einer Konditorei, in meinem Kopf fliegen nur noch Kuchenbilder herum :-) und ich habe Christina versprochen einen Kuchen für sie zu essen und ich schaffe es nicht mal, was für eine Schande. :-) Wir finden keine Konditorei und landen statt dessen schon wieder in dem eigentlich nicht sehr geliebten Mc Café. Schon wieder ganz ungeschicktes Personal. Ein Kaffee für ihn, einen Tee für mich (mit dem aus dem Hotel mitgenommenen Zitronensaft) und ein mächtiger Schokokuchen für uns beide...ein bißchen Wärme und danach noch eine Ringrunde mit der Tram...das war's.

Dann spazieren wir noch ins Hotel zurück, holen unser Köfferchen ab und spazieren zu dem Flughafenbus. 


Der Wiener Flughafen hat ein komisches System, keine Logik ist drin, aber wir haben Zeit ohne Ende, wir sind zu früh dort. Der Heimflug ist kurz und angenehm. Es waren 3 wunderschöne Tage. Kein Fehler war drin (außer dem starken Wind), wir waren so entspannt und frei, wie schon lange nicht. 

Dienstag, 25. Dezember 2012

Fotokalender als Geschenk

Unsere beiden Mütter bekommen einen selbstgemachten Fotokalender mit unseren Bildern drin von uns. M's Mutti hat ihn schon bekommen und hat sich sehr gefreut, meine freut sich schon im Voraus darauf, ihr habe ich es schon per Skype :-) gezeigt. 

In jeden Kalender haben wir unterschiedlichen Fotos ausgewählt, für jede Mutti mehr von ihrem Kind. Die Kalenderseiten sind ziemlich dick, fest, der Fotoqualität ist genial gut...paar Seiten jetzt davon:



Montag, 24. Dezember 2012

Mein Weihnachten

Jetzt ist Weihnachten und jeder bloggt über Weihnachten. Dann kann ich Weihnachten auch nicht ignorieren, oder? Doch, ich kann es! Wir sind abgewöhnt um  Weihnachten zu feiern. Wir sind nur zu zweit, unsere Familien leben weit weg, wir arbeiten die Feiertage meist freiwillig. In diesem Jahr habe ich null Komma null Gefühle zu dieser Feier. Ich habe nicht dekoriert. Ich habe nur Vanillekipferl gebacken, die wir aber schon lange aufgegessen haben. Die Gansbrust mit Knödel wird auch noch etwas länger im Kühlschrank bleiben, weil wir sie am Heligen Abend doch nicht essen. Wie ich schon darüber berichtet habe, ich bin mit M. am Heligen Abend zusammengekommen, genau vor 10 Jahren, deshalb habe ich mir für heute was besonderes gewünscht. Gans mit Knödel ist für mich nichts besonderes und M. hat sich geäußert, daheim zieht er sich nicht feierlich an. Also, ich kam auf die Idee, wir müssen in ein Restaurant und ich möchte mich richtig schön anziehen (und es hat diesmal wirklich gar nichts mit Weihnachten zu tun), sondern wegen unserem 10.! 

Wir gehen heute, am Heligen Abend ins indische Restaurant und werden uns dort verwöhnen lassen, werden heute Abend auch nicht geizig sein, und wir werden vorher alte Alben von dem Jahr 2002 anschauen, Geschichten erzählen, erinnern und nachher noch einen ganz schönen romantischen Abend haben. 

Dann, am 25-26. arbeite ich, er hat diesmal ausnahmsweise frei bekommen, und er will auch nicht nur allein daheim sitzen, also er fährt zu seiner Mutter, Familie weg, ich bleibe allein, was ich aber mit der Arbeit nicht tragisch finde. Wenigstens kann ich jetzt da essen, was ich will, weil er meinen ungarischen Kartoffelsalat nicht mag. 

In Ungarn gibt es zum Heligen Abend typisch Karpfen oder anderen Fisch mit Kartoffelsalat, welcher von den typisch deutschen ganz anders gemacht wird. Man tut in Wasser Salz und ziemlich viel Essig und lässt lange blaue und normale Zwiebelringe darin durchziehen, nachher kommen die gekochten, ausgekühlten, mit Pfeffer bestreuten Kartoffelscheiben darein und man lässt den ganzen Salat einen Tag im Kühlschrank richtig durchziehen. Dieser Essigsaft ist echt passend und lecker zu dem Fisch.


Typisch ist noch Pute oder Krautwickel auf ungarische Art. Kuchen sind absolut typisch die "nüssige und mohnige beigli", am besten nachschauen, weil ich sie nicht berschreiben kann, hier habe ich ein Rezept und Fotos auf deutsch gefunden. Außerdem die "zserbó szelet" (Gerbaud Scheibchen), davon habe kein Rezept auf deutsch gefunden, aber wegen dem Foto guckt mal hier an. Es ist ein sehr süßer Kuchen, mit Honig, Walnuss, Schokolade...ich könnte bestimmt noch ewig darüber schreiben, aber ich bin in dem Moment zu faul nach links zu suchen...

Also bei mir gibt es am 25-26. meinen geliebten ungarischen Kartoffelsalat mit Fisch. Wie schon geschrieben, heuer habe ich nichts dekoriert und bin nicht mal im Gedanken bei Weihnachten. Schenken tun wir eigentlich nie, aber diesmal durch kaputte Kaffeemaschine hat er eine neue von mir bekommen, und ich von ihm Gutscheine für Douglas. Unser größtes Geschenk ist der heute Abend, zu zweit, romantisch in einem Restaurant zu feiern, daß wir seit 10 Jahren zusammen sind. 

Ich mag nicht wochenlang überall die Sachen, Schmuck, Vorbereitungen etc. sehen, die mit Weihnachten im Zusammenhang sind und auch nicht irgendwelche auffällige Weihnachtswünsche anderen schicken. 

Ich wünsche Euch einfach, allen, die Weihnachten gerne haben, daß sie es so verbringen, wie sie es sich wünschen! :-)

Advent in Wien - 3. Tag/Prater, UNO City

Wie am vorherigen Tag, wir schlafen wunderbar und stehen in der selben Zeit auf, frühstücken gemütlich. Dann packen wir zusammen, checken aus und geben den Koffer wieder in den Aufbewahrungsraum ab. Um 10 Uhr verlassen wir das Hotel und freuen uns, weil die Sonne strahlt, der Himmel ist blau und der Wind schein aufgehört zu haben. 

unser Hotel
Wir fahren mit der U-Bahn zum Prater und wollen eine Runde mit dem Riesenrad machen, aber es kostet 9 Euro pro Person, was ich zu viel finde, und es muß auch nicht unbedingt sein, weil in der Nähe sowieso nichts schönes zu sehen ist. Wir bummeln in dem toten, ausgestrorbenen, teilweise schon sehr unheimlichen  Pratergelände ein bißchen herum. 










Dann fahren wir zur UNO-City. Hier war ich schon 2002 und damals mit meinen Freunden sind wir auch in den Donauturm raufgefahren, jetzt ganz dummerweise finden wir den Weg dorthin nicht. Paar Minuten lang laufen wir links und rechts das stark geschützte UNO-Gelände herum und dann reicht es uns von der Kälte, lieber steigen wir wieder in die U-Bahn rein, die aber hier eher oberhalb, als unterhalb fährt. 
Als nächstes steigen wir bei der Donauinsel aus, nur um es mal so anzugucken, aber letztendlich haben wir nicht mehr viel Lust viel zu laufen.