Freitag, 8. Februar 2013

Naxos - der letzte Tag, zurück nach Santorini

25. September 2004, der letzte Tag auf Naxos

Wir verbringen den ganzen Tag am Pool. Am Abend verraten wir dem Kellner, daß es unser letzter Abend ist, und er bietet uns an, wir dürfen aus der Karte auswählen, was wir wollen. Wir essen wieder Schwertfisch. Nachher gehen wir auf einen letzten Spaziergang in die Chora (Chora heißt jeder Inselchen ihre Hauptstadt). Wir finden eine Gasse, wo lauter Bars, Cafés, Taverne und Eisdielen sind, hier suchen wir eine sympathische Bar und setzen uns draußen hin. Ich trinke einen Cocktail und M. einen Frappé. Bei einer Taverne spielt ein Mann auf Bouzouki und es hat eine echte griechische Stimmung. Auf der anderen Seite der Straße sehen wir unsere Zimmernachbaren, ein junges österreichisches Paar. Wir haben mit denen bis jetzt nur am Pool paar Wörter gesprochen. Aber jetzt als wir vorbei gehen und grüßen sie, sagen sie, wir sollen uns zu ihnen setzen. Sie kommen aus Sankt Pölten, neben Wien. Wir unterhalten uns super gut, sie sind sehr sympathisch, es tut mir  nachträglich leid, daß wir keine Adresse tauschen. Wie die anderen Österreicher von Santorini, genau so auch sie haben schon ganz viele griechische Inseln bereist, eigentlich es gibt kaum mehr Platz in Griechenland, wo sie noch nicht waren. Sie fliegen morgen von Mykonos heim. 

27. September 2004, Zurück von Naxos auf Santorini

Nach dem Frühstück packen wir zusammen und tragen unsere Sachen zur Rezeption. Wir haben noch zwei Stunden Zeit, die wir in der Bar vor dem Hotel verbringen und Frappé trinken. Das Meer wellt vor uns und unser Herz zerbricht von den Schmerzen, daß wir hier wegmüssen, bzw. daß der Urlaub schon wieder vorbei ist. Unser Kellner, mit dem wir uns schon ganz angefreundet haben, bringt noch als Abschied zwei mächtige Ouzos. Dann holt ein Bus uns ab und bringt uns in den Hafen. Wir fahren mit der Fähre "Blue Star Naxos" um 12:50 Uhr nach Santorini los. Um 15:30 kommen wir in Athinios an. Menschenmassen strömen aus der Fähre aus, das ganze ist wie ein Irrenhaus. Man kann kaum durch die Menschen zu seinem Bus kommen. In dem Bus wird es vorgelesen, wer wo übernachten wird, weil es leider für diese letzte Nacht nicht mehr möglich ist ins ursprüngliche Hotel zu gehen (und es haben wir im voraus auch nicht gewusst). Gegen 17 Uhr kommen wir in Kamari an, und unser neues Hotel liegt ziemlich außerhalb der Siedlung.

spätere Fotos davon:


Wir haben nichts zu meckern, unser Hotel ist schön und fein eingerichtet. Das Hotel ist aber nur mit Frühstück und wir haben für die zweite Woche Halbpension bezahlt. Wir gehen zu unserem alten Hotel los, welches bestimmt von hier ein Kilometer weit liegt und klopfen an die Tür unserer Österreicher. Sie sind nicht dort. Wir lassen einen Zettel liegen, daß wir uns um 20 Uhr bei der Taverne Andreas treffen. Es ist erst 18 Uhr, solang gehen wir spazieren. Am Strand sind die Liegen und Schirme schon aufgeräumt, das Meer wellt sich ganz wild, die Wellen kommen weit raus in den Sand, Sturmwarnung ist ausgehängt. Die Geschäfte der Promenade sind schon zu, kaum Touristen spazieren mehr, die Saison ist am Ende. Es ist trist.


Wir können mit den 2 leeren Stunden nichts anfangen, so gehen wir erneut zu dem Hotel Blue Sea zurück und klopfen wieder bei den Österreichern. Sie machen sich gerade fertig und wollen es kaum glauben, daß wir wieder da sind. Wir wussten es auch nicht, daß wir auf Santorini noch eine Nacht verbringen werden, so hat von uns keiner damit gerechnet, daß wir uns jemals im Leben noch einmal sehen. Wir gehen zum Andreas, wo wir an dem letzten Abend unseres Santorini Urlaubes gegessen haben. Das Essen ist wieder gut und wir unterhalten uns gute 2 Stunden und dann spazieren wir zu unserem weit liegenden Hotel heim. 

28. September 2004, Heimfahrt

Das Frühstück befindet sich auf einer offenen Terrasse und ist etwas mangelhafter,als auf Naxos war. Nachher stellen wir unsere Koffer zur Rezeption und gehen spazieren. Es ist noch immer sehr warm und dunstig. Wir setzen uns zu einer Bar in den offenen Teil, direkt am Meer und trinken Frappé. Gegen Mittag gehen wir zum Hotel zurück und sehen daß, die anderen Gäste, die ihre Wartezeit hier verbringen, noch im Pool baden. Wir lesen. Kurz vor der Reise ziehen wir unsere Jeanshosen an  und wir werden abgeholt. 
Es war ein wunderschöner Urlaub und ich denke, Santorini ist irgendwo tief in meinem Herz, ich muß noch dorthin zurück.   

Kommentare:

  1. Was habt ihr denn wegen der HP gemacht? Haben sie euch einen Gutschein dafür gegeben?

    Ein wirklich schöner Urlaub und viele tolle Impressionen. Eigentlich habt ihr dann aber auch das richtige Abreisedatum gewählt, denn wenn die Touristenzeit vorbei ist könnte es doch bestimmt sehr trist werden...zumindest wenn sich die Geschäfte so darauf einstellen und schließen.

    Liebe Grüssle

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    1. Hallo Nova, wir haben gesagt es mit der Halbpension, aber die Reiseleitung sagte, es war nur auf Naxos gültig, dort haben wir das Hotel mit HP gehabt, auf Santorini nur mit Frühstück (klar, aber wir wussten gar nichts davon, daß wir nach Santorini zurück müssen, bzw. wir wussten es so, daß wir an dem letzten Tag mit der Fähre kommen und dann sofort wegfliegen). Wir haben nachträglich Reklamation für das Reisebüro geschrieben, aber sie haben uns nur ausgelacht, weil es alles in der Preiskatalog hinten irgendwo mit Amöbenbuchstaben drin war und wir waren selber Schuld, daß wir es nicht gelesen haben. ... Liebe Grüße

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