Donnerstag, 25. Juli 2013

Sardinien - Erholung und Budoni

26. Juni 2013

Für heute haben wir Erholung und Strand geplant...

Wir schlafen lang und ich gehe nach dem Frühstück joggen. Dieses ist hier gar nicht so einfach. Wir sind am Land, also nicht in einem Dorf, wo es Straßen gibt, hier sind nur Hügel und Wälder und eine kurvenreiche, oft auf Hügeln rauflaufende Landstraße, worauf das Joggen sehr gefährlich ist, weil die Kurven uneinsichtig sind und außer der Leitplanke Wassergräben sind und innerhalb muß man direkt auf der Straße laufen. 
Gegen 10 Uhr ist es  eigentlich ziemlich spät fürs Laufen, weil die Sonne schon gnadenlos brennt, das mein Gehirnwasser unter der Baseballkappe aufkocht. :-) Die Sonne brennt auch die Haut, aber ich wollte nicht von einer Sonnencreme vollgefettet joggen und schwitzen, also ich werde bestimmt Sonnenbrand bekommen. Die Verhältnisse sind halt nicht so ideal, als zu Hause. :-)
Ich laufe ca. 3 km und nachher gehe ich sofort schwimmen, damit ich für Abkühlung sorge. Am Pool bin ich wieder ganz allein und es ist einfach wunderbar, diese Ruhe hier. 

Dann fahren wir nach Budoni zum Einkaufen. Dort finden wir einen Eurospin genannten Laden, der viel billiger ist als die anderen und hat eine große Auswahl an frischen Obst, Gemüse und auch an frischen Fisch.
Zum Mittagessen brate ich hauchdünne, göttlich leckere Karreescheiben aus, dazu gibt es Kroketten und Salat. 


Ich fühle mich wie im Garten Eden, alles ist so unwahrscheinlich perfekt. 

Es wird schon halb 2 bis wir endlich losfahren, in der Nähe einen Strand zu suchen. Wir müssen nicht weit fahren, nur 3-4 km lang liegt, zwischen Pinien das nördliche Ende des langgezogenen Strandes von Posada. Natürlich, wie schon so oft auf der Insel, hier auch mit einer Flußmündung und Binnenseen. Das Wasser ist sehr kalt, wird schnell tief und starker Wind weht. 









Wir stellen unsere Strandmuschel auf und trauen uns zum ersten Mal ins Wasser. Juniurlaub am Mittelmeer bedeutet immer kaltes Wasser, deshalb mag ich so gerne im September reisen, aber diese Möglichkeit fällt wegen Schulferien weg, weil dort die Kollegen gehen. Wenn ich naß rauskomme, friere ich mich direkt im Wind. Nach zwei Stunden langweile ich mich schon hier und möchte lieber in Budoni spazieren und nach Postkarten schauen. M. möchte noch bleiben. Wir streiten ein bißchen darüber zusammen und gehen lustlos nach Hause.

Dort verbringen wir noch eine Stunde am Pool und essen paar Sandwiches zum Abend und fahren nach Budoni. Ich finde hier diese Touristendörfer irgendwie sehr komisch und keinerlei ähnlich zu den Ortschaften in Griechenland oder auch auf den Kanaren, wo alles lebendig ist und auf jeder Ecke Restaurants und Souvenierläden stehen. Hier eben nicht und gegen 20 Uhr schließt schon jedes Geschäft. Kaum kann ich die paar Postkarten zusammenkaufen und Briefmarken bekommen wir nirgends. Die kann man nur bei dem Tabakladen oder in der Post kaufen. 

In Budoni gibt es nicht so viele Fotothemen, deshalb nur paar Motive, die mich immer so sehr im Mittelmeerurlaub faszinieren... 












Danach sitzen wir noch lang auf der Terasse, wir lieben dieses freie Leben!

Kommentare:

  1. Warum auch immer...das vorletzte Bild hat es mir irgendwie angetan ... voll schön !!

    AntwortenLöschen
  2. So ein Entspannungstag muss auch sein, und ich finde du hast dennoch tolle und viele Motive gefunden und festgehalten.

    Schon interessant wie unterschiedlich ein Leben auf den Dörfern sein kann. Ich finde es jedenfalls immer faszinierend.

    Wieder tolle Fotos liebe Flögi.

    Liebe Grüssle

    AntwortenLöschen