Sonntag, 4. August 2013

Sardinien - Cagliari

30. Juni 2013

Wir kommen gegen 16:30 Uhr in Cagliari an, in die, 156.000 Bewohner zählende Inselhauptstadt, wo an diesem Sonntagnachmittag alles ziemlich ausgestorben ist. Wir finden schwierig Parkplatz, und noch schwieriger ist es für uns zu erkennen, wo muß man zahlen und wo nicht. Aber die Einheimischen helfen immer freundlich und erklären alles. In einer mächtigen Hitze machen wir uns auf den Fußmarsch in den engen und steilen Gässchen der stimmungsvollen Stadt. An jedem Ende der Straßen, um jede Kurve erscheint immer wieder ein neuerer Kirchturm. Der einzige negative Eindruck ist, daß die Straßen sehr dreckig sind und extrem stark nach Urin riechen. Aber sonst ist Cagliari bis jetzt für uns die beeindruckendste Stadt auf der Insel. 























Dann steigen wir über Treppen ins obere Stadtviertel, wo es mit den engen Gassen weitergeht und auch auf jeder Ecke Kirche nach Kirche kommt.  








































Als wir zufällig auf die Kathedrale treffen, laufen wir direkt in eine Hochzeit rein und mischen uns unter die Hochzeitsgesellschaft. Das junge Brautpaar tritt gerade aus der Kirche aus und wir schauen paar Minuten zu. 











Das Eis ist jeden Tag Pflicht und schmeckt überwiegend megalecker. 



Es wird schon ziemlich spät bis wir in den örtlichen Auchan (St. Giulia) ankommen. Die Frischfischtheke ist leider schon aufgeräumt. Hier ist die Auswähl etwas ärmlicher als es in Olbia war. Wir müssen wieder für mehrere Tage Getränke und Essen einkaufen. Wir kommen wahnsinnig vollgepackt nach Hause an.

Das Abendessen ist Thunfisch Steak (tiefgefroren) angebraten mit Salat und es ist sehr lecker. Zum Glück sind wir nur auf der Terasse. Später kommt eine italienische Familie, die wir noch nicht gesehen haben, mit drei kleinen Mädchen und paar Minuten darauf die Franzosen mit den zwei Kleinen. Sie gehen alle gleich schlafen, so bleibt unser Abend ruhig, aber wie ich es kenne, kleine Kinder stehen morgens früh auf, da werden wir bestimmt von Kinderlärm geweckt. Es sind Nachteile von so einer Unterkunft, wo viele fremde Menschen einen Platzt miteinander teilen müssen.


Kommentare:

  1. Schaut wirklich sehr beeindruckend aus, liebe Flögi. Nicht nur alleine von der Vielzahl der Kirchen, auch die Häuser - die Fassaden - und diese vielen schönen engen Gassen. Gefällt mir sehr gut. Schön finde ich auch immer die Plätze an denen man so schön verweilen kann.

    Wünsche einen schönen Sonntag und sende liebe Grüsse

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