Freitag, 16. August 2013

Sardinien - Tempio Pausania

8. Juli 2013


Diese letzten drei Tage in dem schrecklichen Hotel sind uns nicht mehr genießbar und deshalb flüchten wir ganz viel auswärts. Ich muß noch von dem Frühstück erzählen, wo in durchsichtiges Strandtuch gewickelte Frauen sich bei den Buffets weiterschubbsen, damit sie das letzte Stück Schokocroissant schnappen können, wo die Kaffeetassen ausgehen und werden durch solche Plastikbecher ersetzt, wie im Flugzeug, wo mein M. seinen Teller zum Tisch trägt und wir müssen gar nicht zu lang rätseln, was das ekelige graue Zeug auf seinem Finger ist: auf dem Teller klebt noch unten ein ganzes Stück Fischflosse von dem gestrigen Fischabendessen. Schrecklich. Das Frühstück hat keine Auswahl und schmeckt auch schlecht. Wir mögen nicht hier sein. 

Dann fahren wir über die eine Inselstraße Richtung Sassari, wo wir schon vor zwei Wochen auch´gefahren sind. Bei dem Lago Coghinas biegen wir nach Norden ab. Hier erwischt uns ganz plötzlich ein heftiges Gewitter mit Blitzen, Donnern und starkem Regen, daß wir deshalb leider nicht aus dem Auto steigen können und so habe ich kaum Fotos von dem wunderschönen See. 



Die kurvenreichen Straßen führen überwiegend durch Korkwälder: 


Es ist ganz schwierig für mich hier auf der Insel Schnee vorzustellen: 

Bei dem Fotografieren des Schneekettenschildes haben wir einen Zuschaer, der uns genau beobachtet: 


Wir erreichen Tempio Pausania. Das Dorf beschreibt unser Reiseführer als eines der schönsten Dörfer der Insel. Wir finden aber hier kaum was Interessantes, es lohnte sich sogar fast nicht dahinzufahren. 






Die eine Hauptsraße mit den Sandsteinhäusern ist hübsch und die große Kirche ist recht schön, aber es kann man alles in 15 Minuten anschauen. 






Wir wollten zu der Nordküste fahren, die Costa Paradiso zu endtecken, aber wir fürchten, dafür haben wir keine Zeit mehr, da die Fahrt nach Tempio so lange gedauert hat. Also, lieber verzichten wir darauf und wollen unseren Nachmittag noch gemütlich an einem Strand verbringen. So fahren wir aus den Bergen Richtung Olbia zurück, weil wir auf den Strand Capo Coda Cavallio wollen, den wir noch an dem ersten Tag entdeckt haben. 

Unterwegs suchen wir ständig nach so einer Tankstelle, wo es auch Staubsauger gibt, weil nämlich unser Autovermieter das Auto gesäubert zurückbekommen will. Bei Sand im Auto stand bis zu 125 Euro Reinigungsgebühr auf dem Zettel und bei uns liegt ca. ein cm tiefer Sand auf den Fußmatten, die man nicht rausnehmen kann. Daneben klammern noch hunderte Distel drin, also wir müssen war unternehmen. Viele Tankstellen haben Staubsauger, aber die nehmen keine Euromünzen, sondern irgendwelche Sondermünzen, die wir aber ohne Tankstellenangestellten nicht besorgen können, oder wo anders verstehen sie gar nicht, was wir wollen. Schließlich finden wir einen Staubsauger für 2 Euro und auch einen Schlauch, damit wir das Auto ein bißchen waschen können. Es gab noch nie einmal bis jetzt von unseren zahlreichen Urlauben einen, wo ein Autovermieter verlangt hätte, das Auto zu putzen. 

Esel bei der Tankstelle: 

Eine Felsenformation neben der Straße:  

Wir kommen ziemlich schnell zu der Küste runter und finden (von oben) den Capo Coda Cavallio, aber wir finden den Anfang der Schotterpiste nicht, welche zu dem Strand führt. Nur später, zu Hause kann ich im Google Earth nachweisen, daß die Abzweigung irgendwo dort war, wo man es nie vermutet hätte.  

Capo Coda Cavallio


Wir wollen die Zeit nicht ziehen, also fahren wir lieber in die benachbarte Lu Impostu Bucht, wo es uns schon vor zwei Wochen so gut gefallen hat. 




Wir bleiben lang und essen auf dem Heimweg in dem Mc Donald's im Auchan. Im Hotel buchen wir einen Schiffausflug für unseren letzten Tag zu den La Maddalena Inseln.  

1 Kommentar:

  1. Da kannst du ja nur froh sein das es nur drei Tage gewesen sind. Mich hätte es auch tierisch geärgert.

    Dennoch konntet ihr noch schöne Impressionen einfangen. Toll.

    Liebe Grüssle

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