Samstag, 14. September 2013

Unsere Hochzeit - ein Tag davor

Ich muß jetzt leider auf den langen Bericht verzichten, da ich noch immer kaum Zeit habe und noch immer sehr viel zu tun habe und müde bin. Ich glaube, ich habe die Vorbereitungen ein bißchen unterschätzt, der Montag war ein horroristisch anstrengender Tag.

Wir sind morgens um 9 Uhr von zu Hause losgefahren: meine Mutter, meine beste ungarische Freundin, Eva, mein M. und ich. Wir sind mit zwei vollgeladenen Autos zu dem Sportvereinsheim gefahren, wo endlose Arbeiten auf uns gewartet haben. 




Unsere anderen ungarischen Freunde, ein Ehepaar (Viki und Béla) sind am vorherigen Abend angekommen und übernachteten im Hotel, und wollten sich an diesem Tag München anschauen, sind aber freundlicherweise auch für eine halbe Stunde vorbeigekommen, daß wir Frauen nicht die schweren (11) Bierkästen heben müssen. So sind die Sachen aus dem Bus (von der Arbeit ausgeliehen) schnell ins Haus gekommen. 

Der Saal vorher:

nachher:


Bilder so zwischendurch: 








M. hat den Kühlschrank ganz allein vollgeladen:

Es wurde später unser Buffettisch:

Bis Mittag waren wir mit dem Putzen, Dekoration und Aufteilung der Getränken fertig. Dann sind wir schnell zum Mittagessen nach Hause gefahren (meine Mutter hat göttliches ungarisches Rindergulasch gekocht). Eva ist nach Hause gefahren (ihr Mann arbeitet hier und wohnt bei Wartenberg) und wir mussten uns schnell auf den Weg nach Kirchheim (ca. 35 km) machen, um dort Geschirre von einer Partyservicefirma abzuholen. Direkt danach 15 km weiter haben wir die zwei ungarischen "Dobos" Torten bei Timi (eine Ungarin, die ich in Facebook per Anzeige als ungarische Konditorin gefunden habe) abgeholt. Die Torten sind wunderschön und megalecker geworden. Sie war mit den beiden leider noch nicht fertig, wir mussten halbe Stunde warten. So ist keine Zeit mehr geblieben, nochmal heimzukommen und vielleicht eine Stunde Pause zu machen. 



Auf dem Rückweg haben wir die 7 Gerberas abgeholt, und ich und meine Mutter haben dann die Dekoration weitergemacht: die Blumen, die Kaffeetassen und Zubehör dazu auf die Tische gerichtet...







Es sind noch tausend winzige Sachen auf ihre Stellen gekommen und ich musste schon zur Nagelmacherin gehen, die zum Glück nur 200-300 m weit von dort war, aber ich habe leider vergessen offene Schuhe und einen bestimmten Lack mitzunehmen, so musste M. noch zweimal hin und her fahren, was extrem nervig war, weil unser Ort eine komplette Baustelle ist. Die Lackierung kam auf meine eigenen Nägel ohne Gel, da ich so was wegen der Arbeit nicht tragen darf und wenn das Zeug sowieso in paar Tagen weg muß, dann war es so am einfachsten. Dort war ich schon erledigt und genervt. 



Bis ich mit den Fingernägeln fertiggemacht wurde, kamen schon meine Kollegin-Freundin mit ihrem Mann und Tochter und haben uns einen zusätzlichen Kühlschrank mitgebracht. Wir haben nochmal alles durchgesprochen (da sie uns am nächsten Tag bei der Bedienung geholfen haben) und kam auch noch ein 17 jähriges Mädchen (Tochter von Bekannten) dazu, die dann auch noch zu bedienen geholfen hat.
Alles war fertig und wir haben nur noch hoffen können, daß wir nichts vergessen haben. 

Gegen 20 Uhr waren wir erst ganz fertig und sehr erschöpft, letztendlich haben wir einen ganzen, langen Tag zum Herrichten gebraucht. Dann musste ich noch einige unangenehme Schönheitstätigkeiten :D an mir erledigen und im Keller nach Gästematten suchen... 

Um 21:30 fuhr M. zur S-Bahn die Vera (eine ungarische Freundin abzuholen, die geraden eingeflogen ist) und wir waren noch bis halb 12 wach. Später nach 3 Stunden Schlaf wurde ich wach und konnte vor lauter Nervosität nicht mehr schlafen. Es ging schon seit 4-5 Tagen so, also täglich im Durchschnitt mit 3 Stunden Schlaf. Ich habe es befürchtet, ich werde im Standesamt einschlafen, solange der Standesbeamte sein Gerede hält. :-)

Es wurde leider schon seit Tagen schlechtes Wetter vorhergesagt und es stimmte auch, was mich sehr traurig gemacht hat....

Kommentare:

  1. Hallo Andrea...

    tolle Bilder ... besondes die Tischdeko gefällt mir richtig gut !

    Erhol Dich mal...
    LG

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    1. Hallo Timur, ja klar, daß die Tische am schönsten sind :-) was anderes haben wir nicht dekoriert ;-) und fast alles habe ich selber gemacht. Die Tische war mir die Wichtigsten. Liebe Grüße

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  2. Uff...wie anstrengend. Eigentlich schade, dass man an seiner eigenen Hochzeit immer der kaputteste von allen ist, nicht war? Wir haben uns das damals sogar angetan mit einem 6 Monate alten Stillkind zu heiraten.......ächz......das war was...ständig raus aus dem Kleid, rein ins Kleid......jaja. LG Anne

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    1. Uhh, ich glaube, ich hätte es mit Nerven nicht ausgehalten :-) Wäre es nicht möglich gewesen, Milch im Voraus "abmelken" (? sorry, wenn es nicht so heißt) und in der Flasche mitzunehmen?? ;-) Liebe Grüße

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    2. Irgendwie war ich nie fürs abmelken gebaut...hat irgendwie nicht wirklich gefluppt.;-) Heißt übrigend abpumpen......hihihi ;-))))!!!

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  3. Das habt ihr wirklich superschön gemacht liebe Flögi, und ich kann mir sehr gut vorstellen wo dir der Kopf gestanden hat. Habt es ja aber auch wirklich perfekt geplant und auch umgesetzt. Schon alleine die Blicke ins Auto zeigt was das für Arbeit gewesen ist. Macht M. genau das Richtige : "Uff-Gesicht"

    Mit dem Wetter ist ja echt mies gewesen, habe sooo die Daumen gedrückt und mit dir gehofft.

    Jedenfalls bin ich aber überzeugt dass der Tag, die Feier euren Gästen bestimmt auch supertoll gefallen hat.

    Hab dir übrigens auch per PM noch geantwortet^^

    Liebe Grüssle

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    1. Hallo Nova, ich muß ehrlich sagen, daß ich hunderte Gratulationen, Mails und Facebook Beiträge gelesen habe, da weiß ich nicht mehr, wer was und wo gesagt hat. Zwei tage lang habe ich nur zombiartig aus meinem Kofp ausgeguckt und habe ich nur hinvegetiert. Ich freue mich, daß ich deinen Eintrag gesehen habe, ich finde es echt extrem nett. Danke. Liebe Grüße

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  4. Eure Tische habt ihr sehr schön dekoriert . Dahinter steckt immer sehr viel Arbeit , aber für den schönsten Tag im Leben macht man /Frau das doch gern . :)
    Liebe Grüsse Heike

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    1. Ja, aber die Arbeit hat mir auch Spaß gemacht und danach die vielen Lobe von den Gästen waren für mich die Früchte meiner Arbeit.
      LG

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