Montag, 25. November 2013

Fuerteventura - Ausflug entlang der Ostküste 2.

Wir kommen bei dem Las Salinas del Carmen an, wo man ein altes Salzwerk findet, welches schon lang nicht mehr funktioniert und man hat hier ein Museum eingerichtet. Schon von dem Parkplatz enttäuscht uns das Ganze, wenn wir auf die mächtigen Salzhaufen von Janubia auf Lanzarote denken, das war wirklich was ganz Interessantes, aber hier sind die Salzbecken leer und es scheint alles (mit dem Walskelett) nur ein typischer touristischer Ort zu sein, wo man Eintritt zahlt und sieht man dafür gar nicht so viel Interessantes.
Das Walskelett kann man von außen auch gut fotografieren, dafür brauchen wir nicht reinzugehen, und was uns mit dem Salz interessieren würde, sieht man hier gar nicht. 



Wir entscheiden uns ganz schnell, daß es nichts für uns ist und wollen schon weiterfahren. Vom Parkplatz gucke ich nochmal runter und sehe auf einmal auf einer Steinbastei irgendwas sich bewegen. Wir gehen zu dem Eingang, wo die Bude zu ist, also wir kommen auch ohne Eintritt in diesen Minipark, was hinter dem Eingang steckt, wahrscheinlich muß man nur bei dem Museum Eintritt zahlen. Wir gehen zu diesem Steinplateau und sehen überrascht, daß dort ein Duzend gestreifte Eichhörnchen rumlaufen oder einfach Richtung Meer gucken. 









Als sie uns merken, kommen sie sofort zu uns und betteln nach Essen. Man sieht, sie sind an Menschen gewohnt.  So sind sie als Fotomodell natürlich auf dem Tablett geliefert :-) und ich schicke M. zum Auto zurück, daß er einen Knoppers holt, was eigentlich mein Lieblingsneapolitaner ist und sehr ungerne mit jemandem teile. :-) Die Kleinen sind so unersättlich, sie sausen ganz schnell rum, holen sich das Futter aus der Hand und verschwinden auch ganz schnell. Gerade holt sich einer was und hofft der Nächste auf Leckerchen und M. hat nichts mehr in der Hand, so beißt er einfach in seinen Finger. 













Kaum kann man sie fotografieren, sie laufen rum wie ein Blitzschlag, ich habe keine Möglichkeit irgendwas an der Kamera einzustellen, ich schieße nur hunderte Fotos.
Man findet megacoole Fotos von denen im Internet. Laut wikipedia sind diese, sogenannten Atlashörnchen (oder Nordafrikanische Borstenhörnchen) aus Marokko auf die Insel eingeschleppt worden und sind nicht zu verwechseln mit den kanadischen Streifenhörnchen, bzw. der Ausdruck Streifenhörnchen wäre für sie auch falsch.

Kommentare:

  1. Absolut knuffig diese Kerlchen, und du hast sie genial fotografiert. Gerade weil sie ja so blitzschnell sind. Das eine Foto, dass du schon gezeigt hast, war ja schon superklasse. Schade nur das man die Population nicht in den Griff bekommen kann um diese noch ungetrübt weiterleben lassen zu können. Mag man gar nicht dran denken welche Methoden da angewandt werden^^ Haben richtig keck in deine Kamera geschaut ♥

    Mal gut dass du sie auch gesehen hast bzw. Adleraugen hast!

    Wünsche euch einen schönen Wochenstart und sende herzliche Grüssle

    Nova

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    1. Hallo Nova, leider habe ich sie nie einmal in der "freien Natur" gefunden/gesehen. Ich meine, sie waren dort, weil es ein Touristischer Ort war und sie wissen, daß da den ganzen Tag Menschen kommen und ihnen Essen geben. Aber eben deshalb waren sie für mich so, wie Zootiere, also nicht mehr wild, deshalb fand ich, daß meine Fotografie dort keine große Kunst war, ich hätte sie gerne irgendwo "frei" in den Bergen gesehen. Aber süß waren sie auf jeden Fall, ich hätte am liebsten einen Rucksack mit denen vollgestöpselt und mit nach Hause genommen. :-) Liebe Grüße

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  2. Aaawww, sind die zuckersüß! :))
    Verdrängen die wohl die einheimischen Tiere? Wie Nova schon anmerkte, hat das ja leider auch häufig Schattenseiten. Aber jedenfalls hast Du süße Fotos mitgebracht.
    Liebe Grüße
    /inka

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    1. Hallo Inka, ich weiß es nicht. Ich habe gestern versucht nachzulesen, was können sie der Insel schaden, aber ich habe bis jetzt noch keinen Artikel darüber gefunden. Ich weiß nicht, was für einheimische Tiere dort überhaupt leben. Liebe Grüße

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  3. OMG und Quietsch. Die sind soooo süß. Auch wenn das natürlich weniger schön ist, wenn die auf Fuerte zur Plage werden und einheimische Tiere verdrängen. Warum sind die so zutraulich? Ist doch nicht normal, oder? LG, Nadine

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    1. Hallo Nadine,
      die waren hier nicht so wie die freilebenden Tiere, da sie am Eingang einer Touristensehenswürdigkeit waren, sind sie bestimmt gewöhnt an hunderte Menschen, die täglich dort vorbeikommen und sie füttern. Sie haben so ein leichtes Leben und genießen es wahrscheinlich. Genauso so es in Freiem sein, wenn man sie in den Bergen oder wo anders trifft, habe ich gestern darüber gelesen, daß sie gewöhnt sind, daß von den Touristen mit leckeren Bissen hingelockt werden, also haben keine Angst. Liebe Grüße

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  4. Die kleinen finde voll süss.. :-) Die sind zutraulich, weil die Touristen die füttern. Es macht mich immer etwas traurig, weil es an ökologischen Gleichgewicht schaden kann. :-(

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    1. Ich denke dabei nicht so streng, an manchen Stellen, wo viele Touristen sind ist halt so, aber es gibt genügend Lebensraum für die Tiere auch ohne das Futter der Touristen. Grundsätzlich ist schon ein ökologisches Problem, daß sie auf die Insel eingeschleppt worden, wo sie gar nicht einheimisch sind. Liebe Grüße

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