Samstag, 30. März 2013

Diese drei sind immer dabei

Heute ist wieder ein Blogstöckchen bei mir eingeflogen (vielleicht hätte ich nicht so lang lüften dürfen :D), aber wenn es schon da ist, dann nehme ich es an und antworte auf diese Frage, was für mich gar nicht so leicht zu beantworten wird. Das Stöckchen hat diesmal die liebe Nicole aus Barcelona geworfen und sie hat bei ihrem Post noch einen Blog erwähnt, wo man endlose Listen von anderen Blogs findet, die schon diese Frage beantwortet haben. 

Also das Thema wäre: "Diese drei sind immer dabei" - drei Sachen, die mir am wichtigsten sind bei der Reise, die ich immer mitnehme. Und warum mir es schwierig wird darauf zu antworten? Weil ich mich von Gegenständen schwierig trenne, weil ich als Perfektionist, immer daran denke, was könnte ich noch brauchen und was würde mit mir ohne das...also, ich nehme immer viel zu viel mit und es sind mit Sicherheit ganz sicher mehr als drei Sachen, die immer dabei sind. 
Früher habe ich schon einen Post über die wichtigsten Sachen auf der Reise geschrieben, darin findet ihr meine Reisepackliste mit den Standardsachen, die ich immer einpacke. 

1. Als Hobbyfotografin und verrückt nach Natur- und Landschaftfotos muß ich natürlich mit allem Zubehör an der ersten Stelle meine Digitalkamera erwähnen. Diese einfache Bridgekamera liebe ich, wie mein kleines Baby wäre, sie ist im Urlaub den ganzen Tag um meinen Hals gewachsen und ich habe immer einen zweiten vollgeladenen Akku irgendwo in meiner Tasche, daß  nichts passieren kann. 

              
2. Ein kleines Notizbuch (ich kaufe entweder so kleine dünne Schulheftchen, oder kleine Notizbücher mit hartem Cover) muß immer und überall mit einem Kugelschreiber dabei sein. Ich notiere unterwegs alles, Preise, Ausgaben und schreibe bei jeder Gelegenheit (beim Warten auf dem Flughafen, als Beifahrerin im Auto...usw.) mein Tagesbuch über die aktuelle Reise. So kann ich meine Reiseberichte später so detailliert in dem Blog schreiben. 


3. Kopfschmerztabletten sind immer und überall garantiert in der Tasche, da ich sehr oft heftige Kopfschmerzen, manchmal Migräne habe. Es wäre für mich die Hölle auf einem Berg oder weit weg von einer Stadt ohne die schnelle Hilfe dieser Tabletten. 


Außerdem, was ich bei jeder Reise einpacke, es ist eine Taschenlampe, was für mich wichtig ist, wenn ich in den fremden Zimmer in der Nacht rausmuß. :-)

Bei Wanderungen haben wir immer unsere lieben Halstücher dabei, mich schützt es von der Erkältung und ihn von hinten von Sonnenbrand, außerdem sind sie schon für uns irgendwie unsere Glücksbringer mittlerweile geworden.

Auf Autoreisen muß der "Tuki" immer vorne am Brett sitzen, er "wohnt" normalerweise in unserem Bett in der Mitte und beschützt uns in der Nacht, während Langstreckenfahrten ist er auch unser Schutzengel. Früher habe ich ihn auch auf Reisen mitgenommen, bis ich ihn auf Santorini fast in dem Bett liegen lassen habe, dann habe ich gedacht, ihm ist es besser daheim, und seine Aufgabe ist die Einbrecher wegzubellen. Der Tuki ist übrigens ein Eisbär, der aber von seiner Körperform her am Anfang für mich so sehr unidentifizierbar war, daß er wegen mir hätte auch ein Tukan sein können, so kommt sein Name. 


Und jetzt muß ich dieses Stöckchen an drei Leute werfen, aber weil ich niemanden dazu zwingen will, es mitzumachen, soll es sich holen, wer es gerne möchte und bei mir im Komment einen Feedback lassen, damit es die Leser wissen, wer die Frage beantwortet hat. 

Mittwoch, 27. März 2013

Ostern in Ungarn - Update

Jetzt ist bald Ostern da, und ich habe im vorigem Jahr schon einen Eintrag über die ungarischen Bräuche bei Ostern geschrieben. Damals haben noch wenigere Leute meinen Blog gelesen, so mache ich dafür jetzt einen Update. 

Die Gläubigen halten vor Ostern eine 40-tägige Fastenzeit (von Aschermittwoch bis Ostersonntag). 
In der letzte Woche werden oft Osterumzüge mit Palmkätzchenzweigen in der Hand veranstaltet, als Erinnerung an den Einzug Jesus in Jerusalem. 

Karfreitag (in Ungarn heißt es Großfreitag) ist der Gedenktag die Kreuzigung Jesus. In vielen Kirchen werden an diesem Tag Passionsspiele veransteltet. In den 1700-er Jahren haben die Ungaren Züge mit Dornenkranz auf dem Kopf gemacht und haben sich dabei selbst gepeitscht, aber diese Züge hat dann die Kirche verboten. 

Früher wurde am Großsamstag ein Scheiterhaufen vor der Kirche gemacht und wurde das Feuer heiliggehalten. Mit der Flamme von diesem Feuer wurden dann die Kerzen der Kirche angezündet. Die Überreste des heiligen Feuers haben die Leute mit nach Hause genommen. Bei vielen Häusern lebte die Tradition, daß sie von Donnerstag bis Samstag kein Feuer angezündet haben und dann haben sie am Samstag mit der Glut aus dem heiligen Feuer es wieder angezündet. Über diesen Feuer wurde das feierliche Essen gekocht und die ausgekühlte Glut wurde dann ins Trinkwasser der Tiere getan und auf den Feldern verstreut. 
Genauso wurde das Wasser in der Kirche an diesem Tag heiliggehalten und damit die Menschen auch heiliggehalten -wahrscheinlich stammt von hier der Brauch des Begießens. 

Am Samstag wurden die großen Züge zur Erinnerung der Auferstehung Christi veranstaltet. 
Am Samstag Abend hört das Fasten auf und dann kommen die typischen Osterngerichte auf den Tisch:

Man hat in den Dörfern den geräucherten Schinken, gekochte Eier, Osterfladen und den Meerrettich auf einem Teller, der mit einem weißen Tuch verbunden war, in die Kirche gebracht, um es heiligzuhalten. 

Quelle des Bildes:  http://image.hotdog.hu/user/rydaa/magazin/5.jpg

Quelle des Bildes: http://kibetekintekavilagra.lapunk.hu/?modul=oldal&tartalom=555904

Das Begießen

Es ist kein kirchlicher Brauch. Früher haben die jungen Männer im Dorf mit dem Brunnenwasser die Mädchen begossen, oder haben sie sie einfach in einen Bach geworfen. Nachher haben die Jungs von den Mädels Speck, Schinken und gemahlte Ostereier bekommen. Heutzutage gießen die Männer mit Parfüm und die Mädchen geben heutzutage auch noch Geschenke, aber statt Ostereier Schokoeier oder Schokohasen.

Als ich Kind war, warteten wir Mädchen daheim, schön angezogen auf die Jungs. Die schönen, häuslich von meiner Oma bemahlten Eier und Schockoeier, Schockohasen standen schon auf dem Tisch in einer großen Messingschale. Dann kamen die Jungs, einer nach dem anderen und haben zuerst ein kleines Gedicht erzählt, wie zum Beispiel: 

"Ich war in dem grünen Wald,
habe blaues Veilchen gesehen, 
es wollte ausdorren,
darf ich gießen?"

Dann sagte das Mädchen ja, und bekam auf ihren Kopf, in die Haare eine große Portion von dem (meist billigen und stinkenden) Parfüm.

Dann haben wir die Jungs hereingerufen und sie haben dann Kuchen und was zum Trinken bekommen und zum Schluß, als sie gegangen sind, Eier, Schokolade und kleines Taschengeld. Das Mädchen hat für ihre Lieblingsmänner die schönsten Sachen gegeben. Bei Erwachsenen lief die Geschichte genauso, aber erwachsene Frauen haben dann zu dem Kuchen einen Schnaps gegeben und ein bißchen mehr Geld. So ist mit der Zeit diese Tradition ziemlich kaputtgegangen, da bei Mädchen ein Wettkampf entstand, wer mehr Besucher bekommen hat, bei den Männern ein Wettkampf, wer mehr Geld gesammelt hat und letztendlich haben die Mädels gehasst nach 20-30 unterschiedlichen Parfüms zu stinken und die Männer sind alle voll betrunken heimgegangen.

Ich weiß nicht, ob dieser Brauch noch in Ungarn lebt, ich lebe seit 10 Jahren in Deutschland und höre immer weniger von meinen Freundinnen darüber, daß sie überhaupt irgendwas mit Ostern zu tun haben wollten. Viele reisen weg, damit die Männer, die zu gießen kommen, sie nicht daheim finden.

In manchen ungarischen Dörfern war Tradition die Mädchen mit Gerte zu schlagen - beide Traditionen stammen aus uralten Fruchtbarkeitskulten.

Quelle beider Bilder:
  http://www.wellnessinungarn.de/2010/03/ungarische-tradition-zu-ostern-holloko.html


Das Begießen mit Wasser hat aber auch biblische Ursprünge. Zum Teil ist es eine Erinnerung an die Taufe Christi, zum Teil an die Legende, als die Juden die über die Auferstehung Christi jubelnden Frauen von Jerusalem mit dem Begießen mit Wasser zum Schweigen bringen wollten.

Dienstag, 26. März 2013

Weiße Ostern?

Der Wettergott ist aber wirklich komplett verwirrt!
Jeder wünschte sich weiße Weihnachten, da war nichts und jetzt haben wir schon Ostern und was ist los?? Es schneit!

Wir waren gestern in einem mexikanischen Restaurant und als wir rausgekommen sind, empfing uns auf einmal gute 2 cm Schnee draußen. 


Wenn ich zurückdenke, wir waren in vorigem Jahr genau in dieser Zeit auf unserer Frankenrundreise und wir haben in kurzarmigen T-Shirts auf der Straße Eis geleckt! 





Und heute früh muß ich dieses Bild aus meinem Fenster anschauen: 

Montag, 25. März 2013

Schneeschwan

Ein sehr altes Foto, noch mit Kompakt Filmkamera. 

Samstag, 23. März 2013

Unterkunftsuche auf Fuerteventura

Zuerst habe ich meine Traumunterkunft gefunden, Bungalow, neu, schön, mit Pool und die einzige in der ganzen Suche, wo es auch einen Backofen gibt (es ist für uns wichtig, wegen Selbstversorgung und weil wir immer frische Fische zubereiten) - aber es liegt in der Pampa, sogar sehr und es mögen wir nicht. Abends ein bißchen Leben, Spaziergang in dem Städchen, Hafenpromenade, einige Läden machen uns glücklicher, als die Einsamkeit in der Pampa. :-) 

Dann habe ich den Ort ausgesucht, wo es uns gefallen würde (Corralejo) und habe dort gezielt nach passenden Unterkünften gesucht. Erst, wie immer, bei booking.com. Es gab paar, die uns gefallen haben, aber dann greife ich ganz schnell zu tripadvisor.de und lese ich ordentlich nach, und wenn alle nur so was schreiben: Schimmel, Dreck, Kakerlaken, Lärm, unbequeme Matten...dann will ich wieder nicht dahin. 
Ich bin sehr genau bei der Suche und es stört mich gar nicht, wenn ich damit Stunden, sogar Tage oder Wochen verbringe. Ich mache über meine Recherchen Notizen mit Sternchen oder Smileys und was dann zum Schluß nicht durch das Sieb fällt, wird angeschrieben. 

Ich meine hier jetzt schon wieder private Unterkünfte. Es wird immer öfter, daß wir auf diese Art buchen, weil, erstens man hier ein mächtiges Angebot findet, und zweitens sind es ziemlich neue, moderene, saubere Apartments für viel niedrigeren Preis, als wo anders.

Auf jeden Fall, es gibt immer einen Fehler auf der Suche das Perfekte zu finden!
Bei einem Apartment gibt es keinen Safe, bei den meisten keinen Backofen, dafür ist das andere traumhaft luxuriös und auch noch nicht zu teuer, aber es hat keinen Pool, oder liegt weit weg von dem Zentrum, das nächste passt von Preis und Lage, und allen Einrichtungen, aber der Besitzer will das ganze Geld im Voraus überwiesen haben, was für mich bei einer Privatbuchung absolut ein no go ist.

Was soll die richtige Entscheidung sein? Einfach auf die Seele hören und das nehmen, wo man ein gutes Gefühl hat und zusätzlich das Gefühl "oh, hier würde ich mich so wohl fühlen". Alles kann nicht perfekt sein, oder es hat seinen Preis zu bezahlen.

Unser Wahl fiel auf dieses süße Studio, ziemlich außerhalb der lebendigen Stadt, aber wir sind sofort in seine hübsche Gemütlichkeit verliebt geworden. Es hat keinen Pool, aber dafür hat eine traumhafte Terasse mit Grillmöglichkeit (wir freuen uns schon jetzt auf den gegrillten Fisch!). Es hat einen deutschen Besitzer, was ich als Vorteil finde, schon sprachlich, als auch wegen der Überweisung, was ich so ungerne nach Ausland mache. (Homepage hier)

Also ich habe auf den Pool mit schmerzendem Herz, aber doch gerne verzichtet, weil mich der Stil dieses Apartment so fasziniert und weil ich es gerne habe, wenn es keine große Anlage ist, sondern ein ruhiges Nest aber doch nicht so weit weg von dem Trubel.

Freitag, 22. März 2013

Unglaubliche Winterszenen

Habt ihr über das Schneechaos in Ungarn am letzten Freitag mal was gehört???
Ich will gar nicht viel darüber erzählen, guckt mal dieses Video an, es spricht für sich:


und ein anderer Kurzfilm zeigt meterhohe Schneehaufen auf den Eisenbahnschienen:



Gerade an diesem Tag, an dem 15. März (was auch ein großer Nationalfeiertag in Ungarn ist), wo die kleine Tochter meiner Freundin in Neuburg an der Donau ihren zweiten Geburtstag hatte, wollte ihre Familie sich auf den Weg nach Deutschland machen. Sie konnten aber nicht losfahren. Einige Menschen saßen bis zu 15 Stunden lang in ihren Autos auf der Autobahn M1, und die Hilfe kam nicht...

Phänomenale Fotos von einer ungarischen Blogbekannten von mir (die am Plattensee wohnt - mit ihrer Erlaubnis darf ich die Fotos verwenden). Da hat die Natur was großartiges geschafft.







Boah, wie gerne ich solche Fotomotive einmal im Leben hätte??? :-)

Wer es gerne anschaut, für den, noch ein ganz unglaubliches Video:



Die Ungaren standen tatenlos und es sind SMS aus einem Ministerium auf Privathandys geschickt worden "Bleiben Sie dort, wo Sie sind, wir kommen und helfen". Aber ohne österreichischer Hilfe wäre davon nicht viel gewesen...

Donnerstag, 21. März 2013

Der 12-tel Blick - März


Diesmal habe ich meinen Fototermin wegen dem 12-tel Blick mit einem Tag früher geschoben, da ich morgen evtl. keine Zeit habe. Ich habe leider die Einstellungen heute gar nicht geschafft. Der Horizont des Bildes ist weiter unten, als bei den ersten Zwei. Aber ich glaube, es ist doch egal, man sieht die Änderungen, das ist wichtig. Der Winkel wird nie gleich. So, hier die ersten drei Monaten im Vergleich: 

Dienstag, 19. März 2013

Umstellungen bei Blogkommenten??????

Ich muß jetzt schnell einen Eintrag schreiben über ein Problem mit Blogkommenten. Ich lese in den letzten Wochen immer öfter in meinen geliebten Blogs, daß da manche unterschiedliche Schutzmaßnahmen wegen ungewünschten Spam oder Werbungen oder Anonym Einträge machen. 
Ich verstehe es alles nicht. Ich habe schon seit Anfang an die Funktion, daß jemand nur mit einem Open ID  bei mir schreiben darf und ich muß sagen, ich habe noch nie einmal in meinen 3 Blogs eine Werbung oder Spam bekommen. Ich finde es ist so ok, man soll schon filtern, von wem man was bekommen möchte. Aber dann mache ich etwas megagut oder die anderen megafalsch??? 
Ich wollte jetzt für Josi was schreiben, weil sie auch irgendwas umgestellt hat. Laut dessen dürfen nur Mitglieder ihrer Seite schreiben. Dann habe ich mich angemeldet, direkt an ihrer Seite, dort wo die viele kleinen Fotos von uns Leser/Folger/Mitglieder (soll man es nennen, wie man es will) sind, und nachher habe ich meinen Komment geschrieben, der aber mir weiterhin reklamiert hat, daß nur Mitglieder schreiben dürfen. Also ich kann nicht mehr in einen Blog Komment abschicken, wo ich aber gerne möchte??? Deshalb scheibe ich jetzt diesen Post, weil sonst die gute Josi über meinen Versuch und Promlem gar nichts erfährt. Aber ich meine hier jetzt auch die anderen Blogbekannten von mir, die in den letzten Wochen ähnliche Umstellungen gemacht haben, daß es mit der Open-ID viel einfacher geht und wie schon geschrieben, ich habe noch nie Spam per Blog bekommen. 

Ein Motto für Reisenden


Sonntag, 17. März 2013

Reisesucht/Fuerteventura

Reisesucht! Ja, so was gibt es auch. Ich habe es. :-) 
Es ist ein Ding, daß mein Gehirn ständig nur an Reisen denkt und gleich bastelt, plant und kombiniert. :-) Aber manchmal kommen so heiße Momente, wo ich denke, ich will dies oder das jetzt sofort buchen und wenn die Bedingungen auch die richtigen sind, dann kann es auch oft passieren, daß die Tat dem Entschluss sofort folgt. 
Solche heiße Momente waren zum Beispiel vor 1-2 Monaten, wo ich urplötzlich Lust auf Gran Canaria bekommen habe und wollte damit nicht Ruhe finden, daß wir in diesem Jahr nur einen Haupturlaub haben, wonach dann 11 Monate lang gar nicht geben würde. Aber dann haben mich die vielen abgewohnten Unterkünfte auf Gran Canaria entmutigt. Ich habe bestimmt hunderte Apartmentanlagen angeschaut und nichts war in Ordnung, nur hässlich und dreckig und nirgends! ein Doppeltbett, getrennte, schmale Betten, kaum Anlagen mit Selbstversorgung und schön eingerichteter Küche, Betontürme...alles nur unsympathisch. Und wenn ich keine passende Unterkunft finde, dann will ich auch nicht dahin reisen. Dann habe ich Ruhe gegeben und wir einigten uns, daß wir dann im Oktober mit dem Auto nach Südtirol fahren würden...bis zu einem Tag.

Bekannte sind aus Fuerteventura heimgekommen und haben die Insel gelobt, parallel damit habe ich auch  einen sehr positiv klingenden Reisebericht über die Insel gelesen. Dann knallte es in meinem Kopf, da müssen wir hin! Und habe sofort nach Unterkünfte gesucht. Und Bingo! Hunderte wunderschöne kleine Anlagen, wie wir es mögen und halb so teuer, wie auf Gran Canaria gewesen wären. 
Fieberhafte Sucherei nach passenden Flugtickets, letzte Kontrollen, Vergleichungen mit der Arbeit, Kurs, Ferienzeit usw...und das Ergebnis war: es passt alles. Ein bißchen Überredung an ihm und zack, ist die Reise schon gebucht. :-) 

Also, dieses Jahr bleiben wir nicht ohne Winterurlaub, 12 Tage Fuerteventura im November, jippppii! :-) 

Freitag, 15. März 2013

Relaxtag in Therme Erding


Quelle: wikipedia

Wir haben gestern unseren freien Tag in der Therme Erding verbracht. Wir haben in diesem Winter keinen Tropenurlaub gehabt und wir waren schon sehr erschöpft. Viele unserer Bekannten waren schon dort und haben uns das Sauna Paradies als den richtigen Relaxingort empfohlen, weil dort keine Kinder sind, also ist  es viel ruhiger, als sonst wo. 
Die Eintritte sind sehr teuer, Saunaparadies für 5 Stunden 32 Euro, für ganzen Tag 39 Euro pro Person, aber es beinhaltet jedoch auch gleich alle anderen Themenbereiche. Die Anlage ist mächtig, als wir angekommen sind gab es keinen freien Parkplatz mehr draußen, nur auf dem dritten Stock des Parkhauses. Automengen, in jeder Richtung, wo man schauen kann. Ich konnte es mir gar nicht vorstellen, wo diese Menschenmassen da drinnen Platz haben können. Umkleideschränke bis zur Nr. 3.000 nummeriert...Man kriegt ein Magnetarmband und man kann überall nehmen, was man will, man muß dort nicht direkt zahlen, sondern alles wird auf diese Chipkarte geschrieben und bezahlt wird es erst, wenn man geht. 

Es war wunderbar, pure Erholung, zig Arten von Saunen 65, 70, 75, 80, 85, 90, 95, 100 Grad, mit Aromaölen, mit bequemen Stühlen, Infrarotanlage zur Erholung mit frisch gepressten Fruchtsäften...Becken innen, Becken draußen, Wasserstrahlmassagen, mächtige Palmen usw...ich könnte hier ewig alles auflisten. Es war wirklich sehr erholsam und am Abend habe ich den Tag mit einem selbst gemachtem Cocktail von dem Rum aus Mauritius gekrönt. 

Dienstag, 12. März 2013

Reisebeute

Es gibt noch Wunder oder besser gesagt sehr nette, zuverlässige Menschen. 
Es ist schon immer schlimm gewesen, wenn man irgendwas im Urlaub kauft, was besonders gut schmeckt und dann man es aber nirgendwo mehr im Leben nochmal besorgen kann. So war es mit meinem Tee, was ich jetzt dank diesem netten Menschen, der mir auf meine E-mail geantwortet hat, jeden Tag trinken kann. 
Aber es sind auch etliche ganz tolle exotische Gewürze, z.B. aus Thailand oder Zanzibar, die bei mir leider bald ausgehen und ich nicht weiß, wie ich sie wieder besorgen könnte. Oder paar Sachen aus Griechenland: der Thymianhonig, oder andere Sachen...auf diese Sachen muß ich verzichten, oder ich kann sie vielleicht sündhaft teuer irgendwo per Internet bestellen. 

Dieser Eintrag handelt jetzt von einem besonderen Rum aus Mauritius. Wir trinken keine Schnäpse, haben wir damals trotzdem zwei Flaschen Rum aus Mau mitgebracht, weil wir noch Rupien übrig gehabt haben, die wir dort noch ausgeben wollten. Also, wir dachten, wir kaufen was im Duty Free Shop und verschenken es dann. Den einen Rum haben wir sofort verschenkt, der andere blieb dann Jahre lang auf dem Regal, da er so schöne Verpackung hatte, war es mir viel zu schade ihn wegzugeben. Und an einem Abend habe ich mir gedacht, wir haben Cola, was wäre, wenn wir mal diesen Rum öffnen würden und mit der Cola ausprobieren würden. Und es war himmlisch lecker. Ich mag keinen Rum oder andere Getränke in die Richtung, aber dieser hat irgendwie einen ganz besonderen, leckeren Geschmack und seitdem wollte ich gerne noch paar Flaschen davon vorrätig haben. Einmal habe ich ihn fotografiert und in das eine ungarische Mauritius Reiseforum eingestellt und gebeten, daß mir es ein Urlauber mitbringt. Keiner hat darauf reagiert. 

Und jetzt...lerne ich Nicole kennen, die in Barcelona lebt und bloggt...wir unterhalten uns erst über Barcelona, und machen schon ein Treffen dort mitenander aus, als es dann rauskommt, sie fliegt auf Mauritius und frägt von mir tausend Sachen über die Insel...

Dort kam die göttliche Idee, sie könnte diesen Rum für mich mitbringen und in Barcelona bei unserem Treffen übergeben. Und sie macht es auch noch!!! Ich finde es so toll, irgendwas von Gefallen zu machen, nicht als Belastung nehmen und nicht nur versprechen und später so erzählen, "ich hätte es vergessen" oder "wir haben so was nicht gefunden". Einfach toll! Und ohne daß wir uns je gesehen hätten. Ich danke dir Nicole! :-) 

Montag, 11. März 2013

Lebenszeichen :-)

Hallo meine leiben Leser(innen), 

ich lebe, es geht mir sehr gut, ich bin nicht verloren, nur es gibt momentan gar nichts zu schreiben. Ich habe keine Berichte mehr vorrätig übrig, so muß ich abwarten, bis wieder was passiert. 

In den letzten Tagen war bei uns sehr schönes Wetter, auf dem Balkon zwei Tage nach einander sogar 22° Grad! Ich habe es leider nicht für ausruhen oder um mich zu sonnen ausgenützt, sondern ich war fleißig und habe Balkontüre (Fensterscheiben) geputzt und wir haben unseren ganzen Balkon geputzt, was eine schwere 2-stündige Arbeit bedeutet, bei der wir diese Holzplatten aufheben, darunter den Dreck (Laub, Blumenerde, Spinnennetze, Zigarettenasche usw. - alles was während einem Jahr darunter kommt) mit Staubsauger aussagen und dann mit heißem Wasser und einer Bürste diese raue Oberfläche von dem Metalblech, was der eigentliche Balkonboden ist, sauber schrubben. Dann kommen die Holzplatten zurück, und kein Mensch sieht das Ergebnis der schweren Arbeit, aber es muß trotzdem jährlich einmal gemacht werden, meistens im Frühjahr, bevor wir die Balkonmöbel aus dem Keller hochbringen. 



Außerdem habe ich schon meine erste Blumenzwiebel eingepflanzt, was wir jedes Jahr auf dem Balkon haben, die Canna, eine wunderschöne große Pflanze, die ich aus Griechenland kenne. Sie gibt es in ganz vielen Farben. Hier auf dem ersten Bild rechts, die gelbe: 


oder hier in gelb und rot

Dienstag, 5. März 2013

Tee (update)

Während der Tee mein Lieblingsgetränk ist und ich täglich ca. einen Liter davon trinke, habe ich noch nie einmal im Leben nachgelesen, woher er stammt, was seine Geschichte ist...


Ich habe schon als kleines Kind zu Hause zum Frühstück einen grossen Becher schwarzen Tee mit Zucker und Zitronensaft bekommen. Wenn ich bei meiner Oma war, dann gab es oft zum Abend nur Tee und süße Kekse dazu, die ich dareingetaucht habe und schön zergehen lassen habe...hmmm, ich habe es so geliebt. Damals gab es in Ungarn nur schwarzen Tee, davon auch nur 1-2 Sorten. Ich habe den Tee immer so getrunken, wie ich den schon fertiggemacht vor meine Nase bekommen habe und es war immer mit zwei Teelöffeln Zucker und zwei Teelöffeln Zitronensaft gemacht, daran bin ich gewöhnt und kann mir den Tee gar nicht anders vorstellen. Lange-lange Jahre gab es nur schwarzen Tee als Auswahl, die anderen Sorten kamen dann in den '90-er Jahren in Ungarn in den Handel, so allerlei grüne Teen und Früchteteen. Den grünen Tee mag ich nicht, ich konnte mich an seinen Geschmack nicht gewöhnen und ich mag nicht, wenn in einem Tee solche energischen Geschmäcke dabei sind, wie z.B. Jasmin, Vanille oder Zimt. Für mich bedeutet ein Tee, ein aromatischer Schwarztee, ich mag diesen Geschmack genießen und nicht mit anderen Nebenaromen erdrücken.

Aus den schwarzen Teesorten mag ich gerne den Asam, Earl grey, oder die einfachen "noname" Teen. Besonders mag ich den schwarzen Tee aus Kenia, die man in den Teeläden bekommen kann, weniger mag ich den Darjeeling, der für mich zu kraftlos und geschmacklos ist. In Ungarn sind sehr bekannte Teemarken der Lipton und Twinnings aus England, diese Sorten haben sehr aromatischen Geschmack, mein Liebling ist der Lipton Yellow Label, den ich immer packungsweise aus Ungarn mitbringen muß, da es hier nie gab (aber seit kurzem gibt es in der Müller Drogerie - komischerweise gibt es auch in jedem Land, wo wir Urlaub verbrachten: Griechenland, Spanien und auch in Mexiko, nur hier nicht - aber es wird ein anderer Eintrag, über Produkte später sein).

Wenn ich Früchtetee trinke, mag ich ihn gerne selber mischen, d.h. ich nehme unterschiedliche Früchteteen (von getrockneten Früchten) und löffele einen Teelöffel schwarzen Tee und dazu unterschiedliche Fruchtmischungen in einen Teefilterbeutel und hänge es dann in eine ganze Kanne Wasser rein. In den letzten Jahren bin ich ganz scharf auf das Zitronengras geworden, es mag ich auch gerne mit anderen Teesorten mischen, aber auch nur so, in sich. Ich mag auch die jetzt modischen Kräutermischungen (Melisse, Brombeerblätter, Zitronengras, Kamille, Hagebutten usw.), aber Kamillentee in sich finde ich fürchterlich. In den Apotheken kann man auch Lindenblütentee kaufen. Es hat einen ganz milden, angenehmen, aromatischen Geschmack und mit Honig ist es sehr wirksam beim Schnupfen.

Ich mag die Teen nie so lang im Wasser lassen, wie es auf ihren Zetteln steht. Ich hänge sie meistens nur paar Sekunden, höchstens halbe Minute rein, bis das Wasser Farbe kriegt, sonst fühle ich im Tee einen bitteren Nebengeschmack und dann mag ich ihn nicht mehr trinken. Da ich ca. seit 10 Jahren in meinem Haushalt keinen Zucker mehr habe (nur zum backen), so trinke ich den Tee am liebsten mit Süßstofftabletten, oder mit mediterranen Honig (Honig habe ich vor paar Jahren noch gehasst, aber seit ich in Griechenland Thymianhonig gegessen habe, liebe ich diese südlichen Sorten). Und der Zitronensaft ist bei mir Pflicht. Immer habe ich im Kühlschrank frische Zitronen, und immer kann ich davon Saft in meinen Tee pressen. Der Zitronensaft ist so wichtig für mich, daß ich meinen Tee eher ohne Zucker ertrage, aber mit Zitrone, als verkehrt, ohne Zitrone geht es gar nicht. Deshalb frage ich immer, wenn mir jemand Tee anbietet, ob sie Zitrone hat und wenn nicht, dann möchte ich lieber keinen Tee. Mit Milch ist es für mich unvorstellbar - aber ich habe grundsätzlich ein Problem mit Milch und Butter, die ekeln mich seit ich lebe und ich kann diese zwei in keinerlei Form leiden.

Ich trinke jede Teesorte mit Zitronensaft, egal ob es schwarzer, grüner oder Früchte- oder Kräutertee ist. Ich trinke nie Kaffee (außer Frappé aus Nescafé Pulver selber gemacht), ich mag Kaffeegeschmack einfach nicht. Ich trinke zum Frühstück immer kräftigen schwarzen Tee. Nach der Arbeit koche ich oft eine Kanne Früchtemischung, wie heute z.B. von Preiselbeeren, Kirsche, Apfel und Kräuter und ich tue es noch im warmen Zustand abschmecken, so kann ich es den ganzen Nachmittag trinken. Bei den Früchteteen mag ich lieber die echten Sachen, d.h. die getrockneten Fruchtstückchen, als in dem Filterbeutel verkauften, künstlich aromatisierten Teen. Ich liebe Apfel-, Blutorange und Cranberrysteen. Ich finde superpraktisch diese länglichen Filterbeutel, in die man selber Teen reintun kann (die gibt es in Ungarn nicht!). Ich kaufe manchmal aromatische afrikanische schwarze Teen (Roibusch hasse ich!) und ich liebe diese in schöne Aludosen zu lagern, als Schmuck meiner Küche. 

Ich mag nicht, wenn von dem Teetrinken ein Ritual gemacht wird, wo schön angezogene Frauen sich treffen und von mini Teetassen mit küntslicher Handhaltung den Tee schlürfen. Für mich bedeutet meine Teezeremonie, daß ich eine große Tasse voll habe und lange schlürfen kann, bequem auf der Couch sitzend, während ich ein gutes Buch lese. 

So sieht es bei mir aus: 
























 Hier ein später geschriebener Bericht über meinen Tee: "Mein Tee kommt aus dem Fairhandel"




Sonntag, 3. März 2013

So viel ist passiert...

In der Woche ist bei uns so viel passiert, wie sonst während Wochen nie.
Ich kann es hier gar nicht alles erzählen. Nur paar Stichwörter. Es gab ein unglaubliches Glücksangebot (manche würden es schon unmöglich nennen, ich nenne nur einfach Glück) und wir haben innerhalb zwei Tagen unser altes Auto los und statt ihm ein neues in der Garage stehen. Eine Woche vorher hätten wir uns so was nicht vorstellen können. 

Dann die Teegeschichte. Im vorigen Jahr habe ich von dem Tanzania Urlaub einen besonders aromatischen schwarzen Tee mitgebracht und seitdem war ich immer wieder auf der Suche nach dem. Ich habe davon paar Beutel für paar Freundinnen geschenkt. Jede meinte - mit mir an der ersten Stelle - daß er der aller beste schwarze Tee wäre, was wir jemals im Leben getrunken haben und wir wollen darauf nie mehr verzichten. Dann hat mich meine Freundin dabei unterstützt, ich sollte den tanzanischen Hersteller mal schreiben, vielleicht können sie paar Packungen mir schicken. Na, ja was kann ich dabei verlieren? Meistens wurden solche E-Mails gar nicht beantwortet. Aber nicht diesmal. Es gibt doch zuverlässige Firmen/Menschen auf dieser Welt! Ein Kerl von der Firma hat mir sogar schon an dem nächsten Tag geantwortet (er war halt mit meinem Geschlecht ein bißchen - witzig - daneben: "Dear Mr. Andrea...", aber das ist doch völlig egal) und schrieb mir, daß es glücklicherweise auch in Deutschland einen Importeur gibt. 
Ich schrieb dann dieser Firma und paar Tage später lagen schon 8 Schachteln von diesem göttlichen Tee in einer Kartonschachtel auf meinem Fußboden. 



Dann fuhren wir fürs Wochenende nach Oberfranken, zu den Verwandten zu einer Familienfeier und waren völlig überrascht, daß es solang in München langsam schon keine Spuren von dem Schnee mehr sind, dort oben liegt davon noch eine unglaubliche Menge. Ohh, und es hat sich so kalt angefühlt. Aber! Nach vier Wochen Finsternis, hat sich endlich mal die Sonne wieder gezeigt und der Himmel war unglaublich blau, daß ich unbedingt raus musste, einen kleinen Spaziergang (natürlich mit dem Fotoapparat) machen. 








Das Bild gibt es nicht so zurück, aber es ist eine gigantisch große Calzone.