Samstag, 22. Juni 2013

Hochzeitsvorbereitungen 2. - Unterlagen

Mein letzter Eintrag ist es jetzt vor dem Urlaub, damit verabschiede ich mich jetzt für die nächsten drei Wochen...Liebe Grüße an Euch! :-) 


Als erstes haben wir uns im Rathaus erkundigt, da ich Ausländer bin, haben wir mit einigen Sachen mehr Schwierigkeiten, als man es denken könnte. Das Problem fängt schon bei den Öffnungszeiten des Rathauses an, die in der Woche täglich von 8 bis 12 Uhr bzw. von 14 bis 16 Uhr sind, am Mittwoch ist zu. Wir arbeiten nämlich in Schichtdiensten, ich meistens bis Mittag und dann ab 15:30 wieder, so war es für uns gar nicht leicht da so hinzugehen, daß wir beide gleichzeitig freie Zeit haben und auch noch die Sprechstunden passen. 

Der erste Schock war für mich: in Deutschland kann man am Wochenende standesamtlich nicht heiraten, da das Rathaus zu ist. Super! In Ungarn heiraten alle am Samstag!...

Ich brauchte aus Ungarn meine Geburtsurkunde und ein Ehefähigkeitszeugnis, auf diese musste ich sg. Apostillen bekommen, die man im Außenministerium kriegt (kostet Haufen Geld). Dann musste ich diese zwei Unterlagen bei einer staatlich anerkannten Übersetzungsstelle übersetzen lassen (laut einiger Diskussionen hätte ich auch die Apostillen übersetzen müssen)...na ja. Die Unterlagen waren in drei Sprachen: ungarisch, französisch und englisch, haben aber trotzdem nicht als internationale Urkunden gegolten. Ist egal, ich will hier nicht alle Details beschreiben und ein Buch darüber verfassen...
Die Übersetzungen (denkt ihr nach, zwei Blätter, wo kaum zwei Sätze darauf stehen, bei jedem Mensch ist es doch immer das Gleiche: Name, Geburtsdatum, Geburtsort...so stinkeinfache Sachen) kosten eigentlich überall gleich, ich habe einige Büros angeschrieben: 140 Euro. Es war der zweite Schock!!!

Dann überprüfte diese der Standesbeamte und ich musste noch schwören von Eides Statt, daß ich wirklich nicht in Ehe stehe, dieser Zettel wurde zum Landesgericht geschickt mit den ganzen Unterlagen, dann durften wir für diese Sachbearbeitung 140 Euro zahlen und fürs Gericht 85. 
Und angeblich eine standesamtliche Hochzeit kostet nichts...??? Wusste ich übrigens so aus Ungarn. Na ja, ich sage dazu nichts, nervt mich die Sache aber sehr, da wir eben eine kleine Billighochzeit wollten und langsam kosten die Sacherledigungen mehr, als die anderen Sachen. 

Freitag, 21. Juni 2013

Essen im Urlaub - griechisch

Nicole von den Freibeuter Reisen hat bei mir nachgefragt, ob ich auch Lust über unsere Essenserfahrungen im Urlaub schreiben möchte. Ja, natürlich gerne mache ich es, wie alles, was mit der Reise zu tun hat. :-) 

Ich war früher extrem wählerisch und habe vielleicht zehn Essenssorten gegessen, was anderes nie und traute mich nie was neues auszuprobieren, außerdem habe ich immer nach Aussehen und Geruch beurteilt und oft abgelehnt. Erst hier in Deutschland bei meinem M. wurde ich ganz langsam mutiger und entdeckte neue Geschmäcker. Heute probiere ich fast schon alles sorglos und gerne aus. 

Da ich zwölfmal Urlaub in Griechenland verbracht habe, sind die griechischen Gerichte sehr an mein Herz gewachsen. Ich koche selber ganz oft was griechisches und wir gehen ziemlich oft auch hier ins griechische Restaurant. Was bei den Griechen mir sehr gut gefällt, sie haben sehr viele unterschiedliche Vorspeisen und es ist ganz üblich bei denen, wenn jemand nur 3-4 Vorspeisen als Hauptspeise bestellt und so kann man ganz unterschiedliche Geschmäcker gleichzeitig genießen. 

Einen tollen griechischen Bauernsalat mache ich ganz oft im Sommer zu Hause und mit ganz viel Fetakäse dient es an den heißen Tagen, wenn man nicht unbedingt an dem Herd stehen möchte, als Hauptspeise. In Griechenland schmecken die Zutaten auf jeden Fall ganz anders, geschmackintensiver. 



Gyros und Tzatziki können auch immer und in jeder Menge kommen, ich liebe sie einfach. 


Ich könnte noch ewige Romane über griechisches Essen schreiben, aber statt dessen habe ich lieber zwei Montagen für euch gemacht:




Wir lieben alles aus dem Meer, alles was gegrillt ist und die guten Auflaufgerichte, also eigentlich alles. So steht griechisches Essen bei mir ganz weit vorne. Über anderen Ländern in Verbindung mit Essen, kann ich erst nach unserem Urlaub berichten. 


Donnerstag, 20. Juni 2013

Paar Fotos von unterwegs

Gestern haben uns mit unseren Freunden in Ingolstadt getroffen, sie wohnen beim Brombachsee und Ingolstadt ist immer wieder ein guter Mittelpunkt zu treffen. Paar Fotos von dem Essen und von einem tollen Sonnenuntergang: 

Hopfen, unterwegs (von Autobahn aus dem Auto fotografiert): 










Mittwoch, 19. Juni 2013

Hochzeitsvorbereitungen 1.

Habt ihr Interesse an unsere ganze Hochzeitsorganisation? Wollt ihr mal ein bißchen tiefer dareinblicken dürfen? 
Dann schreibe ich mal erst in Stichworten darüber, was alles wir schon erledigt haben, wie unsere Vorstellungen waren. Und dann kann ich auch noch paar Details verraten, wenn ihr es wollt. 

Wie hätten wir es am aller liebsten? Irgendwo am Strand, unter Palmen, halb nackig. Aber nicht so elegant, wie manche es machen, mit Bögen von Palmenzweigen, Orchideen, Lobster zum Abendessen...nein, nein. Wir mögen natürliche Sachen, uns wäre es am liebsten gewesen, ganz natürlich, ohne allen Schnick-Schnack, nur wir zwei und ein Einheimischer, der uns zusammengibt (- man sagt es in Ungarn so) und uns was leckeres von Fisch zum Essen macht...

Aber es wäre doch alles so kompliziert, den richtigen Ort zu finden, die richtigen Menschen dazu und die ganze Organisation mit den Unterlagen - während dessen, deine Familie dir einen Druck macht, sie halten dich für verrückt und wollen doch alle dabei sein und würden am liebsten dir alles auf Millimeter genau vorschreiben, wie du es machen sollst. 

Also, lassen wir es, ist halt zu kompliziert das zu erreichen, daß alle zufrieden wären. 
So kommen wir zurück zur Realität, wir heiraten halt wie alle anderen normalen Menschen, standesamtlich (in eine Kirche gehe ich nur rein, wenn sie mich architektonisch interessiert). Wir wollten es auch ziemlich einfach...

Einfach geht aber in Beziehung auf Eheschließung gar nichts. Ihr erfahrt dann später noch Details davon...

Dienstag, 18. Juni 2013

Vorwort zu Sardinien

Es kommt gleich und wir können den Urlaub kaum mehr erwarten. Man wird immer aufgeregter und schwebt im Reisefieber und es fällt dabei jeden Arbeitstag schwieriger und schwieriger zu schaffen. 

Seit 8 Monaten waren wir nicht mehr auf Urlaub und unsere Körper schreien nach Erholung. Da ist natürlich Sardinien wieder so eine tolle und große Insel, daß wir zwei entdeckungssüchtige Reisemäuse, wo wir nicht so viel Erholung finden werden, da wir immer von dieser extremen Endteckungslust beherrscht sind, können uns gar nicht dagegen wehren, wir geben keine Ruhe, bis wir nicht alles sehen, was wir wollen. 

Wieder muß ich euch erinnern, ich habe keine Möglichkeit in Urlaub Internet zu benutzen (der Laptop ist heilig und würde ich nie trauen irgendwo in einem Apartmentzimmer zu lassen und außerdem will ich den Urlaub von dieser meiner Sucht noch fernhalten), also ihr hört erst nach 18 Tagen von uns. 

Wir fliegen mit Air Berlin nach Olbia, dort bekommen wir einen Mietwagen für die ganze Zeit (es war insgesamt so noch immer viel billiger, als wenn wir mit dem eigenen Auto und Fähre gereist wären). Unsere erste Unterkunft ist ca. 30-40 km südlich von Olbia, also im Norden der Insel, die Residence Sa Ragia

Wir fliegen um 05:50 Uhr, was uns nichts leicht macht, da die erste S-Bahn zum Flughafen um 04:05 fährt, was eigentlich schon etwas zu spät ist. So mussten wir M's Bruder darum bitten, daß er uns in dieser unmöglichen Zeit, um 3 Uhr in der Nacht zum Flughafen fährt. Ich hasse solche Gefallen zu bitten. Aber hier gibt es nichts anderes, als teure Taxis. In Budapest gibt es einen Busservice, der die Kunden bis zur Haustür liefert und es kostet nicht zu viel Geld. 

Also, um 2 Uhr aufstehen, was für mich nervöse Maus bedeutet, daß ich wahrscheinlich sowieso keine Sekunde schlafen kann und so meinen ersten Tag auf der Insel tot erledigt verbringen darf. Gott sei Dank, habe ich bei der Unterkunft nachgefragt, ob wir wenigstens die Koffer irgendwo einstellen können und sie antworteten gleich ganz freundlich, daß es gar kein Problem ist, aber wenn wir es wollen, können wir unseren Bungalow auch gleich in der früh bekommen. Es finde ich extrem nett und toll, weil der Check in ursprünglich ab 17 Uhr möglich wäre. 

Ein Problem ist gelöst, dann können wir auspacken, einkaufen und dann den Rest des Tages am Pool oder eher an einem Strand verbringen. 

In der ersten Woche möchten wir den ganzen nördlichen Teil der Insel erkunden und dann fahren wir für die zweite Woche nach Süden, südwestlich von Cagliari, nach Pula, wo ich eine Privatunterkunft gebucht habe, von einer ganz netten und hilfsbereiten Frau. Es ist auch sehr Abseits von allem, aber es stört uns nicht, sogar mögen wir es eher so. In dem Haus gibt es drei Apartments, zwei größere und das kleine ist eigentlich nur Studio, dieses reicht uns. Hier unser Studio Corbezzolo.

In der zweiten Woche möchten wir den Süden entdecken und ein bißchen mehr Erholung an den schönen Stränden haben.

Dann geht es nochmal nach Norden los, wo wir unsere letzen drei Nächte in der Geovillage Wellness und Sport Resort verbringen. Es scheint ein ganz feines Hotel zu sein, komischerweise es war eben das billigste, was ich gefunden habe. Hier wollen wir noch einige Sachen auf der Nordwestküste anschauen und an dem letzten Tag noch einmal relaxen, da unser Flug erst am Abend losgeht und das Hotel liegt direkt am Flughafen. 

Sonntag, 16. Juni 2013

Nur so

ganz schnell beim Spazieren zum Eisessen (ohne Einstellungen) paar Blumen geknipst:












Donnerstag, 13. Juni 2013

Schweinefilet mit grünem Spargelsalt

Gestern haben mich Anne mit ihrem Spargelsalat und Nova mit ihrem Schweinefilet sehr hungrig und neugierig gemacht. Ich habe vor 11 Jahren Spargel noch nicht gekannt, und in Ungarn ist dieses Gemüse  (?) noch immer fast unbekannt. Ich habe hier die weißen Spargel ganz schnell ausprobiert und mag ich sie am liebsten als Cremesuppe, aber die grünen haben mich irgendwie nie gereizt und gestern habe ich meinen Freund gefragt, ob er schon grünen Spargel gegessen hat, und seine Antwort war: nein. 

Also, ich wollte heute unbedingt grüne Spargel essen und dafür musste ich erst in drei Läden, bis ich sie bekommen habe, genauso ging es mit dem Dijonsenf und Walnussöl. (insgesamt alles ganz schön teuer!)

Ich habe nur die Salatsoße von Anne genommen:

1 Tl Dijon Senf
2 Eßl Balsamessig
4 Eßl Walnussöl
100 ml Gemüsefond
 
und die Spargel unten abgeschnitten, bißchen geschält, gut, halb weich in wenig Öl angedünstet und in die Salatsoße gelegt. In Kühlschrank getan und eine Stunde später zu dem Schweinefilet als Beilage gegessen. 
Danke, Anne, es war lecker!!! Das zweite Rezept, was ich von dir genommen habe und mag. :-) 


Montag, 10. Juni 2013

Da will ich hin

Vor paar Tagen haben wir abends eine Sendung im NDR gesehen. Es war ein mehrteiliger Dokufilm mit dem deutschen Filmteam, die über die panamerikanische Straße fuhren. Ich liebe solche Sendungen und es war recht interessant. 

Dort haben wir dieses Dschungel-Baumhausdorf gesehen. Einfach toll, mitten in dem Dschungel, 25 m hoch auf einem Baum mit Komfort wohnen und dabei direkt vor dem Zimmer einen Tierfilm live anschauen: Affen, Tukane und andere tolle Vögel. Ohh, ich will es unbedingt ausprobieren!!!

Die Fotos lassen sich nicht auszukopieren, schaut ihr sie unbedingt mal hier an, es ist ein reiner Wahnsinn. Vielleicht wird Costa Rica unsere Hochzeitsreise???

Samstag, 8. Juni 2013

Gondelfahren im Schloßpark

Heute kann ich paar Fotos von dem Nachmittagsspaziergang im Schloßpark bei uns (Oberschleißheim) mitteilen. Könnt ihr noch an die Kutschengala erinnern? Und auch an die Gondel, die bei dieser Veranstaltung dort stand? Sie stand heute auch dort und zufällig ist es aufgefallen, daß man eine Fahrt damit buchen kann: 30 Minuten auf dem Schloßkanal, für 6 Personen, 60 Euro. Hier die Homepage davon. Später sahen wir sie auch fahren. 



Ich war dort heute mit meinen ungarischen Freunden, von denen der Eine bei unserer Hochzeit fotografieren wird. Wir haben ein bißchen die Möglichkeiten ausgeschnüffelt, wo es was besonderes wäre, und ich dachte dabei, es wäre eine knallerschöne Idee, wenn wir auch in diesem Boot paar Fotos machen könnten. Mal schauen, was mein Zukünftiger dazu sagt, wenn er aus Oberfranken zurückkommt, wo er Klassentreffen und silberne Konfirmation hat. 









Danach war ich noch joggen. Ich jogge unregelmäßig mal so ca. 4 km. Seit Jahren immer wieder ab und zu, nur im Sommer (da in kälterem Wetter als 18 Grad, werde ich davon sofort krank). Ich konnte noch nie die 5 Kilometer erreichen, aber heute ja! Ich bin stolz auf mich und ich fühle mich davon auch sehr wohl!!

Sonntag, 2. Juni 2013

Barcelona - Zoo

15. Mai 2013

Unser letzter Tag.
Wir haben schon vor Tagen uns entschlossen, daß wir den letzten halben Tag im Zoo verbringen werden. Es liegt nur ca. 200 m weit von unserer Unterkunft es wäre alles andere sinnlos, weit wegzugehen, dann zurück um unsere Koffer abzuholen und dann wieder weg zu dem Placa de Espanya, von wo der Flughafenbus losfährt. 

Wir checken aus und lassen die zwei kleinen Trolleys an der Rezeption stehen. Genau um 10 Uhr zur Öffnung sind wir schon an dem Eingang des Zoos. Der Eintritt ist 19,60 Euro pro Erwachsene. Gerade jetzt muß es anfangen zu regnen! :-( Echt, da hat man keine Lust mehr zu irgendwas. Aber zu unserem Glück, hört es nach paar Minuten schon auf. 

Wir schauen alles sehr lang an, auch die Delfinshow und hauptsächlich die ganz vielen bunten Vögel. Der Tierpark ist einfach genial gemacht worden. Jedes Tier hat für sich einen großen Raum und alles schaut einfach cool aus.





Bei den afrikanischen Tieren denken wir mit schmerzenden Herzen daran, daß wir sie alle schon in ihrem ursprünglichen Lebensraum beobachten durften und wie wenig Spaß macht nachher sie so zu sehen. Eins wird hier wieder sicher. Wir wollen irgendwann unbedingt noch eine große Afrikareise machen!

































Wir verbringen hier sehr gemütliche 4 Stunden und würden noch gerne länger bleiben. Mein Akku wird leer und ich greife nach dem zweiten, und als ich ihn reinsetze, piept meine Kamera, er ist auch leer. Shit! Ich habe ihn vergessen aufzuladen, wobei es bei mir immer das erste ist, was ich abends tue. So kann ich die letzten tollen Tiere nicht mehr fotografieren und später leider auch nicht mehr den Flughafen, den wir beide viel toller finden, als den anderen in Madrid.