Mittwoch, 31. Juli 2013

Sardinien - Strandtag am Lu Impostu Beach

28. Juni 2013

Wir schlafen uns aus, frühstücken bequem, ich schwimme eine halbe Stunde, M. macht Rätsel. Zum Mittag essen wir Honigmelone und gegen 13 Uhr fahren wir los, um einen schönen Strand in der Nähe zu suchen.

Zuerst fahren wir zu dem nahliegenden Strand, wo wir vorgestern waren, da ich keinen Fotoapparat dabei hatte, weil ich Angst hatte, er würde gestohlen, jetzt will ich paar Fotos hier machen (die habe ich Euch aber schon bei dem Berichtteil über diesen Strand reingetan). Aber zum Glück wird hier nichts gestohlen. Am Anfang trauten wir uns nicht gleichzeitig beide ins Wasser, einer von uns musste auf die Sachen aufpassen, aber später haben wir alles tief in die Strandmuschel gelegt, zugedeckt und sind doch beide baden gegangen. Auf jeden Fall hatten wir immer ein Auge aus dem Wasser auf unseren Sachen.

Wir fahren über die Autobahn nach San Teodoro. Hier gibt es einen wunderschönen Strand, den ich auf den Postkarten gesehen habe (La Cinta), aber wir finden den kaum, weil wieder keine Schilder darauf zeigen. Als wir ihn finden, gefällt es uns hier gar nicht, da es sehr stark windig ist und das Wasser wellt auch stark, hier wird unsere Strandmuschel nicht stehenbleiben, wir müssen eine geschütztere Bucht finden.

Zufällig finden wir die Abfahrt zu der nächsten Bucht, nach der La Cinta nördlich. Auch hinter dieser liegt ein Binnensee. Die Straße endet sich in einem runden Parkplatz bei einem Restaurant, das den gleichen Namen trägt, wie die Bucht: Lu Impostu. Hier müssen wir fürs Parken nicht zahlen. Aus dem Auto steigend eröffnet sich vor uns so ein Bild, was ich mir bis jetzt nur in der Karibik vorstellen konnte. 

Von einem Hügel auf die La Cinta zurückblickend: links das Meer, rechts der Binnensee:

Lu Impostu



Die Lu Impostu und dahinter der Binnensee:

Und aus dem See fließt ein Bach ins Meer: 








Wir gehen viel, bis wir eine ruhige Stelle ohne Liegen und Schirme finden. Wir gehen gleich ins Wasser, was sehr kalt ist und gleich zieht eine mächtige graue Wolke über den Strand. Der Wind wird stärker und wenn man aus dem kalten Wasser rauskommt, friert man sich ohne Sonne sehr. M. geht raus, ich fühle mich so, als ich die Kälte im Wasser besser ertragen könnte, als draußen, so bleibe ich noch in der Hoffnung, daß die Sonne bald wieder rauskommt, noch ca. eine halbe Stunde im Wasser. Dann komme ich total erfroren, zitternd, mit blauen Fingern raus und zittere mich weiter in unserem Zelt. Währenddessen packen die Leute und gehen fast alle, kaum paar Menschen bleiben hier. Wir geben die Hoffnung nicht auf, da es eigentlich nur ein dicker Wolkenstreifen ist, welcher genau über uns steht, aber in allen anderen Richtungen ist der Himmel blau. Ich versuche immer festzustellen, aus welcher Richtung der Wind weht und die Logik sagt, diese Wolke muß langsam von uns wegwandern. Nur noch paar junge Mädels hocken in dem Sand in ihren Handtücher eingewickelt und gucken immer auf den Himmel. Sonst ist der Strand fast leer geworden. 

"Seychellen-Felsen", d.h. Granitfelsen mit Seychellen-Stimmung: 





Für diese Farben und für den menschenleeren Strand lohnte es sich uns zu erfrieren: 







Der Binnensee hinter dem Strand: 


Links der Binnensee, rechts die Meeresbucht und hinten der Felsenblock der Isola Tavolara:


M. bewacht heldenmässig unsere Strandmuschel, damit sie nicht wegfliegt, aber der Wind dreht sie so auch aus: 

Ich finde, daß diese Bucht was besonderes ist und ich mag sie schon. Bis 18 Uhr bleiben wir und dann fahren wir nach Hause. Auf dem Weg sehen wir, daß der Boden sehr naß ist, also es hat stark geregnet, dann haben wir auf dem Strand doch Glück gehabt.

Ich gehe joggen, was in der vom Regen abgekühlten, windigen Luft sehr angenehm ist. 
Zum Abendessen braten wir Doraden. Abends ist es draußen sehr kalt. 

Kurzer Fotobericht von Budapest - 2.

Budapest hat das Hochwasser im Juni auch betroffen, davon sieht man aber heute keine Spuren mehr, nur einige Baumstämme liegen am Ufer rum, (vermutlich) lustige Straßenkünstler haben einen bemalt: 




Ich habe mich mit einer Freundin getroffen, und weil ich zu früh daran war, bin ich zwei Haltestellen früher aus der Tram gestiegen, und spazierte auf dem Donauufer bis zum Treffpunkt. Diese Motive sind sehr typisch von jedem Tourist, und ich fotografiere sie auch immer wieder gerne:



Dieses Riesenrad steht seit 1-2 Monaten mitten in der Stadt, auf dem Erzsébet Platz.





Die Budaer evangelische Kirche, aus rotem Ziegel im französichen-romanischen Stil. Hier hat vor 10 Jahren eine meiner Freundinnen geheiratet.


Dann bin ich mit meiner Freundin auf die Margareteninsel gegangen, und wir saßen dort gute zwei Stunden auf einer Bank im Schatten und plauderten.

Der große Springbrunnen auf der Insel, welcher auf Musik "tanzt":




Dienstag, 30. Juli 2013

Kurzer Fotobericht von Budapest - 1.

Ich war eine Woche nach Sardinien daheim...Ich habe nicht viel fotografiert, aber was ich geknipst habe, schmeiße ich hier euch alles unter einen Hut. 

An dem ersten Abend sind wir mit meiner Mama gleich essen gegangen, da sie Geburtstag hatte: 

Holstein-Schnitzel

Gegrillte Putenbrust auf Salatbett mit Joghurtdressing
Dann paar Bilder aus unserem Garten...die weiße Blume ist ein sogenannter Sumpfhibiskus, es sind einzelne Stiele mit mächtig großen Blumen drauf, ca. viermal größer, als der normale Hibiskus. Der weinrote hat leider noch nicht geblüht. 



Fragt mich nicht, was das ist. Irgendwas, was wild wächst, aber ich fand sie sehr schön und interessant: 





Meine Mutti hat für mich Zwetschgenknödel gemacht. Einmal habe ich sie auch selber gemacht, hier mein Bericht darüber.



In Budapest waren sehr viele Straßen komplett mit gelben Blümchen "eingeschneit". Diese mächtig große, akazienähnliche Bäume sind in Budapest ganz häufig für ganze Straßen als gewohnte Zierbäume eingepflanzt. Auf jeden Fall sehr unpraktisch für die, die dort wohnen, da sie mit dem Wegkehren der kleberigen Blumen wochenlang zu tun haben.