Mittwoch, 26. Februar 2014

Wandeparadies: La Réunion

Die Insel La Réunion ist keine klassische Individualreisedestination. Laut Reiseführer und etlicher Homepages ist eine spontane Anreise sinnlos, da man keine Unterkünfte ohne Vorbuchung findet. Selbst bei Vorbuchung sollte man große Probleme mit den Unterkünften haben, da Vermieter auf E-Mails oft nicht antworten. Diese Worte habe ich schon von zwei Leuten gehört, die dort waren und selbst der Reiseführer schreibt es auch. Ich wollte es trotzdem nicht glauben. 

Litschi-Verkäufer auf der Insel

Ganz schnell mussten wir aber es auf der eigenen Haut spüren, wie es ist, wen man in Unsicherheit gelassen wird und Tage lang keine Antworten auf E-Mails bekommt. Wenn man nicht weiß, was der Grund für dieses komische Verhalten ist, dann hat man eine innere Unruhe und keine guten Gefühle für die Reise. Wenn man auch nicht weiß, ob seine Buchung wirklich gilt, oder wenn man dort ankommt, kein Mensch wissen wird, daß man dort was gebucht hat, macht sehr große Sorgen.
Da es auf der ganzen Insel nur paar Kilometer, mit Korallenriffen geschützte Badebuchten gibt, ist die Insel auch nicht als Badeziel bekannt. Besser gesagt, für die Franzosen, denen ihre Urlaubsinsel es ist, schon. Aber Réunion hat nicht die allerschönsten tropischen Strände, dafür lohnt es sich gar nicht so weit und so teuer wegzureisen. 

Strandabschnitt bei L'Étang de Salé

Der Ozean bei Ermitage
Küste bei Saline les Bains

Aber wir hoffen das Beste und träumen schon von den unzähligen Wanderrouten und wissen schon jetzt, daß die zwei Wochen Zeit auf der Insel nicht ausreichen wird.



Wie wir es schon oft auf Teneriffa mit den Passatwinden erleben konnten, so wird es wohl auch auf Réunion sein: in der früh kommen Passatwolken von dem Ozean, sie erreichen die hohen Berge der Insel und steigen auf den Berghängen hoch. So schwebt die Landschaft ganz oft und stundenlang komplett im Nebel, bzw. in den Wolken drinnen. So wird es gar nicht leicht ganztägige Hochwanderungen mit klarer Sicht zu schaffen. Leider muß man mit dieser Nebelsuppe täglich für mehrere Stunden rechnen. Hoffentlich werde ich mich da nicht zu viel ärgern, zwecks fotografieren und werden wir uns nicht verlaufen.







Alle Fotos dieses Berichtes gehören zu Zsuzsanna Galló-Kovács und ich benütze sie mit der schriftlichen Erlaubnis von ihr. 

Kommentare:

  1. Eine sehr interesante Reisedestination von der ich bislang noch nichts gehört habe. Ich finde das der Nebel (obwohl er die Sicht auf die Berge wegnimmt) aber einen schönen Blickpunkt bildet, besonders wenn er von den Bergen "runterrollt".

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    1. Hallo Mersad, dafür nehme ich hier Fotos von anderen, die schon dort waren, daß ich euch die Insel ein bißchen vorstellen kann. LG

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  2. ich krieg schon wieder Fernweh!!!!

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