Mittwoch, 13. August 2014

Wanderung zum Delpsee - Teil 1.

Am 1. August hat es endlich geklappt! Seit zwei Jahren waren wir nicht wandern, weil wir so wenig freie Tage zusammen bekommen und wenn wir diese hatten, war unglücklicherweise oft schlechtes Wetter.

Wir haben eine große Wanderkarte von dem Wettersteingebirge mit Teilen vom Karwendel und wir suchten schon die letzten 11 Jahren immer so unsere Wanderungen aus, daß wir diese Karte öffneten und nach Wasser gesucht haben. Es sollte immer ein kleiner See oder eine Klamm dabei sein, es sollte möglicherweise eine Rundwanderung sein, also nicht auf dem selben Weg zurück, wo hingegangen sind. Und es soll ziemlich hoch gehen, wegen schönen Aussichten und damit man Enzian, oder Gämse oder sogar manchmal Murmeltiere sehen kann. Mit Seilbahn fahren wir nur selten hoch, es wäre für uns irgendwie nicht sportlich genug obwohl wir nicht so gute Kondition haben. 

Die Karte ist bald abgewandert. Das heißt, fast alle bekannten und nicht bekannten, größeren, interessanten Wanderungen haben wir schon gemacht und es bleibt langsam nichts mehr neues zur Wahl. 

Diesmal haben wir den Sylvenstein Speichersee als Ausgangspunkt gewählt und sind nicht auf der Garmischer Autobahn, sondern auf Landstraße, neben dem Tegernsee in die Berge gefahren. 






Unsere Wanderung ging von Fall los. Der Parkplatz war schon fast voll. Am Anfang muß man hier lang auf einem asphaltierten Forstweg gehen. Links und rechts waren wilde Himbeerbüsche, alle voll mit Himbeeren. Wenn wir von dem Fuchsbandwurm nicht Angst hätten, hätte ich bestimmt eine Menge davon gepflückt und gegessen. So habe ich nur 2-3, im oberen Bereich hängenden Beeren gekostet. Sie waren lecker. 



Dann hat die mehrere Kilometer lange, nur leicht steile, durch den Wald führende Schotterpiste angefangen. Wir sahen hier dauerhaft so viele und schöne Schmetterlinge, daß sie manchmal an dem Weg schwarze Flecken gebildet haben. So habe ich mehr fotografiert, als wir voran gekommen wären. (Später kommen mehrere Posts mit Schmetterlingmakros.)








Irgendwann ging dann der Weg wieder gemein abwärts. Das mögen wir nicht. Wenn wir einmal uns schon etwas hochgekämpft haben, dann ist es recht deprimierend wieder nach unten zu gehen, hauptsächlich, weil man es weiß, irgendwann muß man dann wieder rauf. 




Hier habe ich einen kleinen roten Streifen ins Bild gezeichnet, dort, wo ein Wasserfall von einer Hochebene runterfällt. Hier haben wir es gut sehen können, wo wir noch hin müssen, weil nämlich genau zu diesem Punkt mussten wir noch aufkraxeln. 





Oft haben wir den Krottenbach unter oder neben uns gesehen, oder mächtige Pilze oder solche Regenschutzhäuschen, wie hier oben auf dem Bild. Hier haben wir Pause und Brotzeit gemacht. 



Während dem Essen sind mehrere solche Schmetterlinge auf mir gelandet und offensichtlich haben sich auf mir auch sehr gut gefühlt, weil sie gar nicht mehr weg wollten. 



Kommentare:

  1. Was für eine wunderschöne Gegend. Du hast euren Ausflug toll Dokumentiert, und ich freue mich auf Teil 2.

    Mersad
    Mersad Donko Photography

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  2. Das ist eine ganz wundervolle Gegend, liebe Flögi und ich bin dort auch schon vor etlichen Jahren gewandert. Auch wir sind damals von Fall aus los gegangen. Der Sylvensteinstausee ist wirklich von der Lage her ein ganz beeindruckender Stausee, eingebettet in einer herrlichen Bergkulisse. :-)

    Die Schmetterlinge scheinen dich in der Tat zu mögen und du hast ganz wundervolle Makros noch mitgebracht.
    Hach, die Berge sind einfach zu schön und ich freue mich schon auf Teil 2.:-)

    Liebe Grüße und gute Nacht
    Christa

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  3. Ach, zuerst einmal freut es mich sehr dass ihr endlich mal wieder so eine schöne Wanderung machen konntet, Habt ihr euch wirklich verdient.

    Tolle Eindrücke von dieser schönen Wanderung, und wirkich ein Wahnsinn wieviele Schmetterlinge dort waren, so als ob sie sich versammelt hätten.....oder vielleicht doch der Schlafplatz und die Morgensonne hat sie wach werden lassen.

    Auch ich freue mich auf die Fortsetzung.

    Liebe Grüssle

    N☼va

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  4. Danke Euch, es war dort wirklich wunderschön, ich hoffe, daß wir heuer noch einmal zu wandern schaffen, meine ich hier, in unseren Bergen...weil auf Reunion natürlich werden wir noch viel wandern. Der zweite Teil kommt morgen. Liebe Grüße

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