Mittwoch, 1. Oktober 2014

Kreta, Stalis 2014 - Elounda und Spinalonga

20. September 2014


Natürlich hat sich unsere Aussage vor der Reise schon wieder als unüberlegte Äußerung erwiesen, laut der wir in diesem Urlaub nur baden und uns erholen würden. :-) Unser unruhiges Wesen und Neugierde würde es nie erlauben, egal, wie erschöpft wir sind.
Wir setzen uns schon an dem ersten Tag ins Auto und erkundigen den östlich liegenden Teil der Insel.

Mirabello Bucht bei Agios Nikolaos



Wir biegen vor Agios Nikolaos Richtung Elounda ab, und entdecken hier die Küstenlandschaft gegenüber Spinalonga. Spinalonga ist eine lang gezogene schmale Halbinsel gegenüber Elounda, wo man auf einem schmalen Landstreifen zu Fuß rübergehen kann. Weiter nördlich davon, gegenüber dem kleinen Ort, Plaka, liegt auf den selben Namen hörende noch kleinere Insel. Die beiden Spinalongas haben jemals geologisch zusammengehört, angeblich haben sie die Venezianer auseinander getrennt. Seit 1954 heißen diese Spinalonga Inseln offiziell Kalydon, aber in der Volkssprache werden sie noch immer gerne an dem, aus den venezianischen Zeiten stammenden Spinalonga Namen genannt. 








Viele binden die kleine Spinalonga Insel mit der Leprakolonie zusammen. Griechenlandfans haben bestimmt schon den spannenden Roman, "die Insel" von Victoria Hislop gelesen. Die Insel war wirklich zeitlang anfangs des 20. Jahrhunderts eine Quarantäne für die Leprakranken. Vorher war sie jahrhundertelang unter osmanischer Kontrolle und lebten dort mehr als tausend Muslimen. 
Kurz überlegen wir es uns, darüber zu fahren, aber im stürmischen Wind und bei der starken Sonne haben wir nicht viel Lust, außerdem können wir uns dort außer paar ruinischen Steinhäusern nicht viel Interessantes vorstellen. 

Hier benütze ich erstes Mal meinen neuen CPL-Polarisationsfilter. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Diese Zusatzlinse filtert die glänzenden und rückspiegelnden Lichtstrahlen von der Wasseroberfläche, so daß man unter Wasser sehen kann. Also, wenn man normalerweise glänzendes Meer sieht, sieht jetzt sogar die Steine unter dem Wasser. Für alle meine Bilder hier später möchte ich bemerken, daß ich während dem ganzen Urlaub mit einem UV-Filter gearbeitet habe, dieser hilft den Dunst von den Bildern auszufiltern und macht die Farben ein bißchen stärker. Die Tragerei, ständige Austauscherei und Putzerei dieser zwei Linsen hat etwas mehr Aufmerksamkeit und Kümmern gebraucht, aber es hat mich nicht besonders gestört. 






Auf der Küste des winzigen Dorfes Plaka haben mich diese helle Farbe des Meeres und die gegenüber liegenden rötlichen Küsten sehr beeindruckt. 










Kommentare:

  1. Habe ich mir auch nicht anders vorstellen können ;-) Dafür seid ihr Beiden einfach keine Strandlieger und möchtet doch auch wenigstens ein Wenig von der Urlaubsregion kennenlernen bzw. sehen :-)) Finde ich aber vollkommen nachvollziehbar, denn mir würde es nicht anders ergehen^^

    Tolle Fotos hast du mitgebracht und auch sehr interessant. Diese kleinen "Häuschen", hinter den Leitplanken am Meer, sind das Gedenkstätten mit Kreuzen und Blumen drin? (findet man hier ja auch öfters).

    Herrlich finde ich auch immer bei Restaurants diese direkte Nähe zum Meer.

    Wünsche dir einen schönen Tag und sende liebe Grüssle

    N☼va

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    1. Die kleinen Kapellen (gibt es von ganz winzigen bis zu größeren) sind ja Gedenkstätten, an der Stelle aufgestellt, wo jemand an Unfall tödlich verunglückt hat.
      Ja, wir lieben es sehr direkt am Meer zu essen, aber es ist meistens etwas teurer. Gibt es aber auch Ausnahmen. :-)
      Liebe Grüße

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    2. Jep, stimmt....leider öfters teurer. Muss man die Lage mitbezahlen^^

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  2. Am Strandliegen mache ich super gerne, aber nicht ausschließlich! Man verpasst doch viel zu viel Schönes.
    Und wie man sieht, hat sich Eurer Ausflug mehr als gelohnt. Was für eine wundervolle Landschaft.
    Herrlich Fotos sind das, Flögi.

    Meinen Polfilter habe ich irgendwie noch nie benutzt, aber Du hast mich jetzt neugierig gemacht. Auch auf einen UF-Filter. Den hätte ich im letzten Urlaub dann schon mal gebrauchen können.

    Liebe Grüße
    Sonja

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    1. Hallo Sonja,
      wir liegen eigentlich nie mehr als paar Stündchen am Strand, nur wir haben vor dem Urlaub es behauptet, er würden wir tun, weil wir so erledigt müde waren. :-)
      Liebe Grüße

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  3. Ein faszinierender Reisebericht der lust auf mehr mahct! Die Insel wo die Leprakranken verscheut wurde ist ja richtig interesant für einen Besuch. Das Blau des Meeres ladet mich zum träumen ein. Besonders in den dunklen Herbstnächten. Ich freue mich auf dieweiteren Bilder.

    Mersad
    Mersad Donko Photography

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    1. Mich interessieren nicht besonders solche Ruinen, es sind mir nur zerfallende Häuser, daher war meine Neugierde auch nicht so groß, darüber zu schiffen.
      LG

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  4. Total super schöne Bilder! wie immer :-) So einen Filter sollte ich mir vielleicht auch mal zulegen!

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    1. Hallo Nicole, es freut mich, daß die dir gefallen. ;-)
      LG

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  5. Tolle wahnsinns Bilder ich find es schön und intressant wenn man die Urlaubsumgebung an schaut haben wir auch immer gemacht wie nur am Strand zu liegen...
    Lieben Gruss Elke

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    1. Wir fahren schon immer so rum, nur jetzt dachten wir, wir würden anders machen, aber es ging nicht. LG

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  6. Wie herrlich schön!
    Super Bilder.

    Grüessli
    Julia

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    1. Danke, war echt schön dort.
      Liebe Grüße

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