Dienstag, 30. Dezember 2014

La Réunion - Le Grand Brûlé

Nach dem botanischen Garten haben wir schon mächtigen Hunger und wollen irgendwas zum Essen suchen. An der Küste sehen wir dann ein Wohnmobil, woraus Kebab verkauft wird. Der schaut aus und schmeckt ganz anders als unser in Deutschland, ist aber mächtig groß und macht satt. Kostet 5 Euro ein Stück und mit Getränken zahlen wir 12 Euro. Die Hitze ist wieder kaum auszuhalten und nach dem Essen bekommen wir so eine Müdigkeit, daß wir unsere Augen kaum mehr offen halten können. 





Trotzdem wollen wir noch weiter und mehr sehen und machen uns auf den Weg auf der Straße N2 auf dem südöstlichen Teil der Insel durch das Lavafeld, Le Grand Brûlé). Wir kennen schon einige solche Vulkangebiete von den Kanaren, trotzdem hat jedes ein eigenes Gesicht. Wir fahren bis zu dem Dorf Piton Sainte-Rose. 























Als wir die Lavafelder hinter uns lassen, wird alles sofort unglaublich grün und üppig, wie ein Dschungel. Piton Sainte-Rose hat 1977 ein Lavafluß übergossen und vernichtet. Nur die Kirche blieb fast unbeschädigt, wo die Menschen Schutz gefunden haben, so haben sie es als ein Wunder erkannt und benannten danach die Kirche Notre Dame des Laves. 







Hier sind wir schon so müde, daß wir uns ins Auto setzen und wir können unsere Augen nicht mehr offen halten und suchen verzweifelt nach einer Lösung, was jetzt sein soll, so kann man nicht Auto fahren und wir sind sehr weit weg von zu Hause. Hilft nichts, wir müssen nach Hause und versuchen uns mit lauter Musik und mitsingen aufzumuntern, was aber nicht sehr viel hilft. Richtig qualvoll kämpfen wir uns durch, bis wir das Langevin Tal erreichen. Hier fahren wir rein und halten bei dem ersten Picknickplatz an und wollen im Auto ein wenig schlafen. Aber bei mir geht es nicht. So lasse ich M. 10 Minuten dösen und ich gehe zu dem Bach runter und erfrische ich mich mit dem eiskalten Wasser. Danach sind wir etwas munterer und fahren nach Hause, was aber ewig dauert.   




Einen Radiosender, namens „Chérie FM” hören wir auf der Insel immer, der sehr gute Musik spielt, eine Mischung von neuen Songs und Musik aus der '80-er Jahren. 

Kommentare:

  1. Ich finde es auch hier immer noch faszinierende wie unwirklich diese "Welt" aussehen kann....erst Lavafelder und dann wieder so grün^^. Muss schon gewaltig sein wenn so ein Vulkan zum Ausbruch kommt, was ich hier zwar nicht haben möchte, aber mal live so einen Strom zu sehen muss einfach toll sein.

    Schöne Impressionen hast du mitgebracht. Danke dass wir dich wieder so ausführlich begleiten durften. Macht mir persönlich viel Spaß.

    Liebe Grüssle

    N☼va

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    1. Hallo Nova,
      es freut mich, daß du es gerne liest. Es ist ein Tagesbuch für mich, ich kann es gar nicht anders. Wer es so nicht mag, und nur die Bilder anschaut, bin ich auch nicht böse. ;-)
      Wir haben frei, und feiern morgen mit der Nachbarschaft zusammen.
      Liebe Grüße

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    2. Oh, das freut mich aber für euch♥ Da könnt ihr so richtig schön zusammen feiern. Wünsche euch superviel Spaß dabei und wünsche einen guten Rutsch ☼

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  2. Atemberaubende Küstenlandschaften. Der Sonnenuntergang ist faszinierend! Ich liebe deine La Reunion Bilderserie!

    Mersad
    Mersad Donko Photography

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  3. Hallo Flögi,
    die Lava ist ja wirklich fast bis ins Meer geflossen. Ein Wunder, dass die Kirche verschont geblieben ist.
    Sehr schöne Aufnahmen von dieser Landschaft, die auch sehr vielfältig und verschieden ist.
    Viele Grüße, Synnöve

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