Dienstag, 30. September 2014

Kreta, Stalis 2014 - Ankunft

In meiner Zusammenfassung habe ich mehrere negative Erlebnisse beschrieben, es bedeutet aber nicht das, daß der Urlaub nicht zu genießen gewesen wäre. Ich möchte nur einfach damit andere Reisende aufmerksam machen, wo, was sie erwarten können. Also, wir haben schönen Urlaub gehabt, aber auf den selben Teil Kretas würde ich nicht nochmal unbedingt hinreisen, wenn noch einmal, dann lieber auf den südlichen mittleren Teil, wo es noch nicht so touristisch ist. 

und jetzt mein Bericht....

19. September 2014

Wir müssen früh aufstehen, unser Flug geht um 8:50. Dachten wir allerdings. Wir fliegen aber erst mit 40 Minuten Verspätung los. Die zwei und halb Stunden nach Kreta vergehen schnell. Auf ungewohnte Weise gehen wir unseren Bus zu suchen und lassen uns eine Stunden lang durch die Pampa fahren und schauen zu, wie die meisten Urlauber so wohnen mögen, also mitten im Nichts in einer großen Anlage.

In Griechenland muß man die Uhr eine Stunde nach vorne stellen, so ist es schon 14:30 Uhr, als wir ankommen. Wir bekommen unser Apartment und packen erst aus. Es ist einfach eingerichtet, aber die Schränke und Schubladen hat nie im Leben eine Putzfrau ausgewischt. Es mache ich gerade mit einem feuchten Taschentuch, als ich dann ein paar Socken finde. Also, die ziehen die Schubladen nicht mal raus, wenn die Gäste gegangen sind. Es ist mir schon ein Zeichen, daß hier auf die Sauberkeit nicht großer Wert gelegt wird. Aber insgesamt sind wir zufrieden.






Dann holen wir von dem benachbarten kleinen Supermarkt paar Flaschen Wasser und gehen zu dem Pool.


Nach der Erfrischung am Pool gehen wir in den Ortskern zum Spazieren. Stalis ist ein langgezogener kleiner Ort, viel ruhiger, als Hersonissos und Malia in der Nachbarschaft. Also, wenn jemand mehr Ruhe wünscht (was hier auch relativ ist), findet hier mehr. In dieser, mit der Küste parallel liegenden Straße gibt es die üblichen Souvenirläden, Minimärkte, Bars und Restaurants und eine ganz kleine Kirche.

Starker Wind tobt, sogar schon stürmisch, das Meer wellt auch sehr stark, die Strände hier sind voll mit Liegen, so macht der Stand auf den ersten Blick keinen guten Eindruck auf uns.


















Schnell kennen wir uns schon aus und schnüffeln nach besseren Restaurants, aber unsere Mägen knurren schon zu stark und letztendlich essen wir zwei Pitagyros. Mehrere Gyrosbuffets sind im Ort, aber überall sind die Spieße leer, schießlich bekommen wir unsere Gyros bei einem Restaurant, und zahlen 9 Euro für die Beiden, was überdimensional teuer ist. Von früheren Urlauben erinnern wir uns an Preise von 1,50 bis 2,50 Euro. Auf jeden Fall ist dieser Gyros mächtig groß und sehr lecker gewürzt, und extrem viel Pommes ist drin, was hier überall typisch ist.

Um 19 Uhr gehen wir zu unserem Autovermieter. Die nervende Geschichte darüber habe ich schon in der Zusammenfassung beschrieben, so überspringe ich diese Szene hier gleich und erzähle weiter, daß wir unser Auto schon haben und in Hersonissos im Lidl einkaufen. Es gefällt uns immer, in heimischen Läden einkaufen zu können, weil wir die Produkte kennen und ich kann meine Lieblingssachen zum Frühstück für normalen Preis kaufen, auch Wasser mit Kohlensäure gibt es nur hier usw... wir kaufen für mehrer Tage ein und machen einen griechischen Salat mit viel Fetakäse und verzehren es auf dem Balkon.

Sonntag, 28. September 2014

Blumenfeld

Bevor wir zum Blumenfeld gegangen sind, war dieser Kerl auf dem Balkongeländer der unter uns wohnenden Nachbarin senkrecht gehangen. Ich habe ihn von uns oben eingezoomt. 









Es war schon vor einem Monat. Jetzt werde ich Zeit brauchen, bis ich meinen Reisebericht mir Bildern von Kreta fertigmache...und vor zwei Tagen sind wir zurückgekommen und heute waren wir schon wandern. Mein Mann hat lustig gemacht: "Du hast heute mehr Bilder gemacht, als im Urlaub." Ich glaube, es stimmt auch. Superschöner Tag war es heute und ich weiß gar nicht, wann ich die wundervolle Fotos davon posten kann. Morgen beginnt die Arbeit und so werde ich nicht so viel Zeit haben, mich mit allem zu beschäftigen. Solange müsst ihr noch mit älteren Fotoberichten bei mir satt werden. :-) 

Samstag, 27. September 2014

Kreta - Schnellzusammenfassung (ohne Bilder)

Wir sind gestern Nachmittag von Kreta angekommen. Es ist nicht gut zu Hause zu sein. Auch wenn es sich etwas komisch anhört. Reise/Urlaub ist das Beste, was in unserem Leben passieren kann und heimkommen bedeutet Pflichten, wie Arbeiten...und es macht gleich einen Krampf in dem Magen. Das Wetter ist grau, das übliche hier und ein komisches Gefühl war es auch in der S-Bahn lauter Leute in Tracht zu sehen, die alle zu dem Oktoberfest fuhren. Ich muß beim Rückkehren immer wieder die Frage stellen: "Wo bin ich? Und was mache ich hier? "

Hier fasse ich euch unsere Endrücke von dem Kretaurlaub grob zusammen: 

Wir haben eine Woche auf Ostkreta in Stalis (Stalida) auf Pauschelreise mit Neckermann verbracht.
Pauschalreise war und wird auch nicht unsere Art sein, aber diesmal hat uns außer der Transferfahrt nichts anderes getroffen, was mit der Pauschalreise im Zusammenhang wäre. Es war ja komisch mit anderen Leuten mit dem großen Bus zur Unterkunft gekutscht werden, aber danach haben wir vom Reisebüro nichts mehr gehört. Unser Apartmenthaus scheint so unauffällig in ihrem Programm zu sein, daß dort nicht mal eine Reiseleiterin zur Sprechstunde vorbei kam oder kein Heft vom Reiseveranstalter hing. 
Na, ja, es haben wir auch nicht gebraucht, nur so war es nicht einfach unsere Transferzeit für die Rückreise erfahren zu können. Eine Hotline-Servicenummer, was wir bekommen haben, war nicht erreichbar (ständig Musik und "please wait, please hold the line"). So was ist natürlich extrem ärgerlich kostenpflichtig von dem eigenen Handy anzurufen, da die Hotelrezeption nicht mal fähig war den Text zu verstehen "für deutsch drück die 2"...und sagte einfach, es geht nicht. Es hat eine halbe Stunde und einige Nervenzellen gekostet, bis wir unsere Transferzeit erfahren haben. Normalerweise haben wir das Auto vom/bis Flughafen und liefern uns zum Schluß bequem selber ab. :-) 

Mietwagen
Der Transfer war in dem Pauschalpaket dabei. Wir haben es versucht abzusagen, es ging aber nicht. Es war über 60 Euro pro Person hin und zurück, davon hätten wir schon Auto für mehrere Tage gemietet. Aber so haben wir halt ein Auto von dem ersten Abend bis zum letzten Abend von einem örtlichen Autovermieter (caravel) schon im voraus per Internet gebucht. In dessen Werbung auf seiner Homepage stand, daß das Auto mit Vollkasko ohne Selbstbeteiligung wäre.
Wir sind pünktlich um 19 Uhr bei denen erschienen, klar kennen die Griechen so was wie Pünktlichkeit nicht, aber der ganze Prozess war unheimlich nervig und zäh.
Das Auto hat für 6 Tage 132 Euro gekostet (Hyundai I10). Als wir dann die Papiere ausgefüllt haben, sagte der Kerl, daß die Selbstbeteiligung bis zu 1.500 Euro geht, also abhängig davon, wie große Schäden wir evtl. verursachen würden, könnten wir bis zu dieser Summe bezahlen müssen. Daß wir diese Selbstbeteiligung vermeiden konnten, mussten wir noch täglich 10 Euro (also 60 Euro insgesamt) zusätzlich zahlen, so können wir nach Lust und Laune das Auto auch zu Schrott brechen, müssen wir nichts zahlen. Fand ich auf jeden Fall unfair, anders umzugehen, als in der Werbung steht, aber was kann man da rumstreiten....
Dann sagte er, daß wir noch eine Stunden auf das Auto warten müssen. Da habe ich aber auf den Tisch gehaut und ein Zirkus gemacht, da wir Selbstversorgung hatten und wollten noch unbedingt in den Nachbarort zur deutschen Discounter zum einkaufen fahren, wollte ich das Auto sofort haben.
Dann wurden wir in den Nachbarort mitgenommen und dort haben wir noch weitere halbe Stunde auf ein Auto gewartet, welches gerade zurückgegeben wurde und noch sauber gemacht wurde (nicht mit vollem Erfolg). Endlich hatten wir um 20 Uhr unser Auto und schafften wir noch die nötigen Einkäufe, daß wir was zum Frühstück hatten. 

Unterkunft 
Unsere Unterkunft war ihrem Preis entsprechend. Sie war sehr billig, einfach und nur auf alle einfachsten Grundlagen eingerichtet, leider auch nicht sauber, aber wir konnten damit trotzdem gut leben. Sie lag 10 Minuten vom Ortszentrum entfernt und hatte eine schöne Lage und einen großen Pool (den wir kaum benutzt haben). 

Ort 
Ich habe diese Reise nicht so sorgfältig ausgewählt, wie ich es immer mache, wir haben hier einfach die billigste Variante gebucht, ohne irgendwas nachzulesen. Es war eigentlich eine Überraschung, wie alles wird. Rückblickend waren wir sehr froh, daß wir in Stalis waren und nicht in dem benachbarten Malia oder Hersonissos, die auf uns sehr negative Eindrücke geprägt haben. Diese Orte waren voll mit Touristen, statt den gewohnten griechischen Tavernen oder Souvenierläden fanden wir moderne (gefälschte) Markenmodeläden, Thai Restaurants, hörten statt griechischer nur noch russische Sprache, sahen auf jeden hundert Meter mächtige Pelzmantelläden (echte Pelze!)...Wer braucht so was? Überall die Aufschrifte mit russischen Buchstaben...In Hersonissos habe ich mich wirklich komplett auf Patong Beach gefühlt. Die ganze Strukturierung hat genau so ausgeschaut, mit den endlosen Reihen von Geschäften, Thai Massagen, Pelzläden, oder auf jeden 50 Meter die Geschäfte, wo die kleinen Fische die Hautpilze vom Fuß abfressen sollten. Schrecklich. Es war keinerlei griechische Stimmung, es war nicht die griechische Stimmung, wofür ich eben früher in Griechenland so verliebt war. 

Wetter
Es war super, wir haben sommerliche Hitze gehabt, zwei Tage sogar über 40° Grad, das Meer war angenehm lauwarm, nachts war es auch sehr warm. Es hat unsere Schlafqualität mit tausend Mücken zusammen sehr zerstört. 

Essen
Wir haben viel Geld fürs Essen ausgegeben, aber es haben wir schon so geplant, da wir griechisches Essen sehr mögen. Die Tavernen sind etwas teurer geworden und leider werden die typisch griechischen Essen immer weniger, es wird auf den Touristen entsprechend umgestellt. An dem Gyros waren wir nie enttäuscht, die waren immer mächtig groß, lecker gewürzt und sattmachend, preislich auch völlig ok. Bei Restaurants haben wir halb Glück, halb Enttäuschungen gehabt. Es gab zwei Fälle, die ich dann im Bericht extra erwähnen möchte. 

Treffen
Immer nett ist es einen Blogbekannten im Urlaub zu treffen, es wird langsam schon zur Tradition. Diesmal haben wir die sehr sympathische Viki und ihre bezaubernde Tochter von dem ungarischen Kochblog "Fahéj és feta" (Zimt und Feta) getroffen. Das erste Treffen war so gut, daß wir uns sogar noch ein zweites Mal auch getroffen haben. Schade ist, daß die Entfernung weitere Treffen nicht mehr erhoffen lässt.

Fotografieren
Ich habe diesmal zu meinen gewohnten Verhältnissen, sehr wenig fotografiert. Manchmal nicht mehr als 20 Bilder pro Tag. Wir waren schon viel unterwegs, aber wir haben nicht viel Interessantes entdeckt, sogar die Strände waren meist nicht so schön, daß sie ein Foto wert gewesen wären. Paar Tage müsst ihr warten, bis ich mit der Verarbeitung weiterkomme. Solange werde ich noch ältere Berichte posten.

Fazit
Urlaub mit Selbstversorgung kann ganz schön teuer kommen, wenn man jeden Tag in Restaurants ißt. All Inclusive würde dagegen bestimmt wirtschaftlicher kommen, aber wir mögen trotzdem es nicht mit anderen Leuten in einem großen Saal zusammen zu sitzen und ständig beobachtet werden. 

Freitag, 26. September 2014

Donnerstag, 18. September 2014

Blogurlaub :-)

Ich habe noch einen Haufen Fotos von der Kutschengala für Euch und es wäre Posts für eine ganze Woche schon vorbearbeitet, trotzdem mache ich lieber eine Woche Blogpause, da ich immer gerne auf eure Kommentare gleich reagieren mag. Ich weiß, wenn ich von dem Urlaub zurückkomme, hätte nicht die Zeit, alle durchzulesen. 
Deshalb macht jetzt der Blog auch eine Woche Urlaub auf Kreta mit mir! :-)

Danach kommen noch viele Fotos von der Kutschengala und so habe ich auch ein bißchen Zeit für mich, daß ich mit den Kreta Berichten anfangen kann. 

Also, bis bald! :-) 

Mittwoch, 17. September 2014

Jagd-und Kutschengala Schloß Schleißheim 2014 - Teil 5.

Unsere Taktik war bis jetzt, wie auch diesmal, das selbe: erst hier vorne die Damen direkt anschauen und fotografieren, dann auf der rechten Seite des Schloßkanals hinterspazieren. Die rechte Seite steht im Schatten, die linke Seite in der Sonne und alle Kutschen und Reiter gehen auf der linken Seite, also für Fotografen ist es so am besten, da man die Kutschen mit der Sonne beleuchtet schöner fotografieren kann.