Donnerstag, 8. Januar 2015

La Réunion - Cirque Salazie 2./Col des Boeuf

Danach machen wir uns auf den Weg auf die 15 km lange Serpentinenstraße Richtung Grand Ilét. Unterwegs sehen wir, daß die Wolken rasend schnell aus jeder Richtung kommen und wir bereuen, warum wir nicht erst hierher gefahren sind. Wir wollen hier auf den höchsten Punkt, zu dem Col des Boeuf fahren, auf einen Pass, woher man einen Rundblick auf Mafete bekommen kann. Allerdings, wenn bis dahin die Wolken nicht alles bedecken.  

Wasserfälle Le Voile de la Mariée:














Ich treibe M. und er unser ohne-PS-Auto :-) und wir befinden uns bald wieder in diesem Wettrennen mit den Wolken. :-) Die Passatwolken fressen um uns herum die Landschaft ganz auf, während wir wieder riesiges Glück haben und die Stelle, wo wir rauffahren frei von den Wolken bleibt. Am Ende der Straße bei dem Col des Boeuf ist ein großer gebührenpflichtiger Parkplatz. Dieser soll für die Menschen dienen (mit Überwachung), die ihr Auto 1-2 Tage lang hier lassen und große Wanderungen von hier in den Mafete herunter machen. Hier dürfen wir nicht rein, so kommen wir auch nicht zu dem, paar hundert Meter weiter liegenden Parkplatzende hin, wo man evtl. noch mehr Blick ins Mafetetal haben könnte. Es lohnte sich aber auch so, weil das Panorama wieder ganz gigantisch ist und viele Farnpalmen und Hortensien machen es noch spannender.
Dann fahren wir wieder zurück und verlassen den Cirque Salazie. 



In der Mitte des Bildes gegenüber ist das Cap Noir, wo wir paar Tage früher gewandert haben und einen ganz anderen Blick auf das Tal bekommen haben. 














Dieser Felsblock steht da, als wenn er eine Trennlinie zwischen Salazie und Mafete wäre. Die Wolken bleiben auf ihm hängen und strömen nicht weiter in Mafete herunter. Aber in Salazie fließen die Wolken wieder so rein, als ob jemand von einem Kübel ins Tal dickflüssige Milch heruntergießen würde. 



















Wir kaufen bei einem Straßenverkäufer Litschi. Ein Kilo kostet 2 Euro, aber oft findet man auf der Insel auch für 1,50 ein Kilo. Wir haben diese Frucht erst hier auf der Insel probiert und sind schon total große Fans davon geworden. Es ist ein bißchen nervig die eierschaleähnliche Schale zu entfernen. Darunter steckt eine weiße schleimige, fast ekelig ausschauende Frucht, mit ca. 3-4 cm Durchmesser in der Mitte mit einem riesigen Kern. Also, eigentlich ist die ganze Frucht eine Verarschung, "häßlich aber lecker", viel Arbeit damit und dann zum Schluß nur wenig Belohnung. :-) Sie erinnert uns daran, wenn in den Dschungelshows die Teilnehmer Krokodilaugen oder Känguruhhoden essen müssen. :-) Aber sie ist so was von lecker, sehr saftig und hat einen sehr intensiven, gleichzeitig süßen und sauren Geschmack. Genial. 

Kommentare:

  1. Vorgestern über Teno und Masca wieder nach Hause gefahren habe ich an dich denken müssen ;-) Es ist einfach nur herrlich wenn man soviel schöne Natur sehen kann, und das Spiel mit den Wolken ist unbeschreiblich. Tolle Aufnahmen☼

    Ich mag Litschi auch sehr gerne und musste grinsen als ich deine Beschreibung gelesen habe. Stimmt nämlich genau und ich kenne auch einen Mann der sie beim ersten Test ausgespuckt hat. War im zu glitschig *gg*

    Liebe Grüssle

    N☼va

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  2. Hallo Flögi,
    das Grün in den Bergen und die Farbenpracht der Blüten ist beeindruckend. Wundervolle Fotos !
    Du findest meine Mailadresse unter Profil.
    Viele Grüße, Synnöve

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  3. Hallo Andrea,

    tolle Aufnahmen, toller Bericht. Wunderschön!

    Liebe Grüße Andy

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  4. Und weiter geht's durch grandiose Berglandschaften, durchzogen von Wasserfällen und fantastischen Wolkenformationen! Ich scrolle die ganze Zeit schon rauf und runter, weil ich mich wirklich nicht satt sehen kann an dieser herrlichen Natur.

    Auf dem einen Foto in der Mitte, die parkenden Autos, ist dort ein Aussichtspunkt? Irgendwie passen die so gar nicht in die Landschaft.

    Sogar Engelstrompeten und Hortensien blühen dort.

    So, jetzt nehme ich mir geschwind noch eine Litschi mit, ich esse sie sehr gerne. Zurzeit werden sie auch bei uns überall angeboten. :-)

    Liebe Grüße und eine gute Nacht wünscht dir
    Christa

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  5. Ja, es war der große bewachte Parkplatz (welcher bestimmt 500 m lang gezogen war), wo die Mehrtageswanderer ihr Auto stehen lassen.
    Liebe Grüße

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