Samstag, 17. Januar 2015

La Réunion - Vulkan Piton de la Furnaise/Teil 2.

Hier bedeckt der rote Staub innerhalb Sekunden das Auto und bald erreichen wir den Rand von der nächsten Kaldera. Ein großer Parkplatz erwartet hier die Besucher, mit einem nicht sehr anspruchsvollen kleinen Infohaus. Am Rand der Kaldera trennt uns ein Geländer von der Tiefe und etwas weiter geht ein steiler Serpentinenpfad zu den Lavafeldern runter. Wir überlegen uns gerade auch es zu tun, darunterzugehen, als die Wolken alles bedecken und kalter Regen nieselt daraus. So geht es halt nicht mehr und nur darunter und wieder rauf, lohnt sich gar nicht die Anstrengungen. Solche Landschaften haben wir schon oft gesehen und gewandert haben wir auch schon öfter auf Teneriffa, Lanzarote oder Fuerteventura. So kann ich jetzt darauf ohne schlechtes Gewissen verzichten, auch wenn jede Vulkanlandschaft an sich was anderes ist und neues zeigen kann. 

Piton de la Fournaise, 2.632 m

Krater Formica Leo



















Von hier aus dem Aussichtspunkt kann man den neusten Vulkankegel sehen, der zwei Krater besitzt: den Cratére Dolmiu und den Cratére Bory, die heutzutage auch aktiv sind und jährlich wenigstens einmal ausbrechen. Zu diesen kann man von hier, über das Lavafeld hinwandern, es dauert hin und zurück 4,5 Stunden. Wir überlegen noch kurz, ob wir uns diese Wanderung doch zutrauen sollten, wir haben letztendlich alles dabei, aber wir haben keine Lust so viel auf dem schwierigen Gelände zu laufen und wegen dem dicken Neben kann es auch gefährlich werden, daß man sich verläuft. Lieber lassen wir es, aber eine weile gucken wir noch die Landschaft an. Dann fahren wir auf dem Weg, wo wir gekommen sind, zurück, nur einen kleinen Abstecher machen wir noch  zu einem Nebental (Riviére de l’Est).



















Auf der Serpentinenstraße in einer Kurve ist ein großer Touristenbus irgendwie stecken geblieben und blockiert den Weg komplett. Es dauert etwas Zeit bis wir dann wieder weiter fahren können

Noch ein paar Mal halten wir an. Bei einer Stelle laufe ich zu einem Aussichtspunkt, wo ich kurz ins Tal des Langevins reinblicken kann. Aber nur paar Sekunden lang, danach verschwindet das Tal zwischen den Nebelwolken. 






Dann genießen wir noch dieses wunderschöne Panorama von einem Aussichtspunkt auf das Tal des Flusses Remparts:







Kommentare:

  1. Was für wahnsinnig schöne Bilder ! Eine wunderbare Reise :)

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  2. Ahhh....nun weiß ich warum ihr da nicht runtergegangen seid (hatte es mich im andern Blog gefragt). Finde ich aber verständlich, denn ihr kennt sowas ja schon wirklich und vor allem hast du nun doch auch von oben ganz tolle Fotos gemacht und auch auf dem Rückweg einige schöne Erdfarben entdecken können.

    Liebe Grüssle

    N☼va

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  3. Tolle Aufnahmen einer tollen Reise.
    Vielen Dank fürs Teilhaben lassen.

    Liebe Grüße Andy

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