Donnerstag, 29. Januar 2015

Mauritius - Chamarel, Black River National Park

10. Dezember

Interessanterweise können wir hier viel länger schlafen als auf Réunion. Heute wache ich um 8 Uhr auf. Es regnet und es hat wahrscheinlich schon die ganze Nacht geregnet, da überall Pfützen sind. Es nimmt uns von allem die Lust. Wir frühstücken sehr lang und warten darauf, daß es aufhört. Wir setzen uns um halb 10 ins Auto, aber wohin sollen wir hin, der Himmel ist überall schwarz. Erst fahren wir in den Black River National Park, bis dahin, wo die Straße aufhört, von hier kann man angeblich wandern, aber das Infohaus ist zu, alles ist ausgestorben und von einem Wanderpfad sehen wir keine Spuren. Wir hätten Lust gehabt, ein bißchen in den Urwald reinzulaufen. Wir fahren auf die Hauptstraße zurück und fahren in die Berge zum Chamarel. 





Hier müssen wir 200 Rupien Eintritt zahlen. Wir erinnern uns von früher nicht mehr, daß hier man zahlen musste. Die Luftfeuchtigkeit ist heute extrem hoch, wie in dem Dampfbad, kaum zu ertragen. Wir wollten ursprünglich Sachen nicht unbedingt zweimal anschauen, aber hier hat uns damals die Landschaft sehr fasziniert und wir wollten es einfach jetzt paar Jahre später nochmal erleben. Wir schauen den Wasserfall Chamarel und dann die "sieben farbige Erde" (Terres des Couleurs) an.







Die Mehrheit der Fotos habe ich hier mit der Einstellung "expressiv" fotografiert, was die Farben viel stärker macht, als sie wirklich sind. Aber so sieht es doch total cool aus. 



hier, normal, ohne expressiv:















Danach bin ich zu sicher und gucke gar nicht in die Karte, wir fahren geradeaus weiter, aber wir hätten noch ein Stück zurückfahren müssen und dann abbiegen. Mir wird es ziemlich spät erst verdächtig, daß wir nicht mehr weiter aufwärts in die Berge fahren, sondern Richtung Küste. Aber jetzt wäre schon zu spät zu wenden, da wir kaum mehr paar Tropfen Benzin haben. Wir ändern an dem Plan. Erst tanken wir in einem Dorf an der Küste, wo auch viele Leute und Polizisten auf der Straße sind. 



es ist alles Teil des Wahlkampfes mit diesen Fähnchen:

Kommentare:

  1. Also ich kann mir Dinge auch drei Mal anschauen, wenn sie mir gefallen haben, und so wie man bei dir auf den Fotos sehen kann hat es sich auch wieder gelohnt. Echt klasse Aufnahmen und neben Flora auch noch Fauna der Insel entdeckt ;-) Vor allem finde ich auch das man oftmals neue Dinge entdecken kann, auch wenn man nicht den richtigen Weg einschlägt.

    Hab einen schönen Tag und liebe Grüssle

    N☼va

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  2. Die Landschaften sind wie aus einer anderen Welt. Toll ist der Wasserfall aber auch die bunten Hügel auf den Bildern 20-25.

    Mersad
    Mersad Donko Photography

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  3. Wirklich imposant die Landschaft, mal total grün, dann wieder nur hügelige Erde in unterschiedlichen Braun- und Rottönen.:-)
    Wurde in diesem Bereichen auch abgeholzt oder ist das von Natur aus so?

    Besonders haben es mir auch die Wasserfälle angetan und die hübschen Echsen. :-)

    Andrea, ob jemand sich eine Kamera von Nikon oder Canon holt, das muss jeder selbst für sich entscheiden. Ich denke, beide sind gleichwertig.
    Wir haben noch eine alte analoge Spiegelreflex, die AE1, von daher fiel bei mir die Wahl für das digitale Fotografieren auch auf Canon.

    Was ich jetzt so mitbekommen habe bei direkten Vergleichen punktet Nikon ein wenig mehr bei Innenaufnahmen und Canon bei Außenaufnahmen.
    Allein jetzt schon wegen all der diversen Objektive käme für mich auch wieder nur Canon in Frage. :-)


    Liebe Grüße
    Christa

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    1. Liebe Christa,
      ich weiß es nicht, ob dort die Bäume abgeholzt sind. Es ist nur ein kleines Gebiet, wo die Erosion die Erde bearbeitet hat und extra umgezäunt ist.
      Doch, doch, du kannst sehr viel helfen. Ich bin jemand, die sich nicht allein für was entscheiden kann, ich sammele immer sehr gerne viele unterschiedliche Meinungen und packe ich sie auf eine Wage und wohin der ein Arm, der Wage mehr kippt, dahin tendenziert dann auch meine Überzeugung. :-)
      Da ich mich absolut null auskenne, brauche ich eben Erfahrungen von mehreren Leuten.
      Liebe Grüße

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  4. Die farbige Erde ist wunderschön anzusehen, sowohl expressiv als auch natürlich. Es muß eine sehr schöne Tour gewesen sein.
    Viele Grüße, Synnöve

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