Sonntag, 25. Januar 2015

Mauritius - Die Ankunft

8. Dezember 

Wir stehen um 02:45 Uhr auf. Ist brutal, aber man kann nichts ändern. Um 4:15 Uhr fahren wir dann auf der Autobahn nach St. Pierre los. Wir brauchen dazu (mit null Verkehr) rund eine Stunde. Um 5:25 Uhr stehen wir vor der Schranke des Mietwagenparkplatzes, aber diese können wir ohne einen bestimmten Code nicht öffnen. Also wir stellen unser Auto in den öffentlichen Parkplatz, wo 20 Minuten gratis sind und checken zu unserem Flug ein und geben die Koffer auf, danach versuchen wir es bei dem Autovermieter erneut. Aber es geht noch immer nicht. Ca. 5 Minuten stehen wir dort, dann kommt unsere Angestellte und lässt uns rein. Zack, ist das Auto problemlos zurückgegeben und wir gehen durch das Durchleuchten und müssen schon bald in die Maschine einsteigen. Es ist alles sehr schnell gegangen.


Die Maschine ist pünktlich und wir landen schon um 7:45 auf Mauritius. Bei dem Amt für die Einreise geht es diesmal reibungslos.

Auf Mauritius empfängt uns bewölkter, grauer Himmel und leichter Regen. Es hat vor zwei Wochen, als wir aus München gekommen sind, genau so ausgeschaut, als wenn es hier dauerhaft nur solches Wetter wäre.

Unterwegs:



Wir kommen gegen 10 Uhr in La Preneuse zu unserer Unterkunft an, die wir nach unseren früheren Erinnerungen leicht finden. 
Die Unterkunft hat sich viel verändert. Der Garten ist schöner geworden, alles üppig, die Palmen sind groß geworden und es wurde eine überdachte Terrasse für das Frühstück hingebaut. Aber innen ist es echt heruntergekommen. Das Zimmer bräuchte einige Renovierungen, wie Streichen und im Bad einige Sachen austauschen, die nur noch ihre Seele an der Wand hält. Ob zufällig oder mit Absicht, wissen wir nicht, aber wir bekommen das selbe Zimmer, wie vor 7 Jahren. Es ist aber noch nicht sauber gemacht. Während die Putzfrau (zu schnell, in 5 Minuten) es sauber macht (leider schaut nicht sehr sauber aus) schauen wir zum Meer runter und in dem Garten herum. Die Küste hat sich komplett verändert, ihre Linie liegt ganz anders, als damals und das Meer ist trüb und wird schnell tief und wir können die Brandung, weit draußen bei dem Riff nicht mehr sehen, obwohl es früher deutlich zu sehen war. Alles sehr komisch. Viele Boote ankern hier.





Wonach wir unser Zimmer bekommen, packen wir aus und fahren wir gleich nach Tamarin (4 km, größeres Nachbardorf) zu dem großen Super U zu einkaufen. Hier ist eine Bank, da haben wir früher immer das Geld gewechselt, es machen wir jetzt genau so. Sie brauchen alles mögliches, Pass, Adresse daheim, Adresse hier...dauert eine Ewigkeit bis wir Rupien bekommen. Die Preise sind hier viel billiger, teilweise nur ein Viertel davon, wie auf Réunion. 
Ursprünglich haben wir für Nachmittag noch einen Ausflug geplant, aber wir sind so müde, daß wir die Zeit lieber an der Küste verbringen wollen. M. schläft auf einer Liege ein und ich schwimme, und lese und skype mit Daheim.






















Gegen 17 Uhr wird es dann uns langweilig und wir wollen doch eine Runde mit dem Auto drehen. Wir fahren nach Süden, Richtung Le Morne. Hier entdecken wir den Public Beach, welcher wunderschön ist.


Der Friedhof in der Nähe von unserem Appartment, in Black River:





Le Morne Brabant








Dann fahren wir nach Baie du Cap weiter. Hier wurde eine neue Straße gebaut, Parkplätze unter dem Fels (damals konnte man nirgends anhalten) und Treppen führen auf den Fels (die gab es damals auch nicht) und hinten in der Bucht, wo sich ein Fluß ins Meer mündet, war früher nur eine betonierte Straße, meistens von dem Fluß überlaufen, hier wurde jetzt eine moderne Brücke gebaut, die auch sehr notwendig war.












Wir kommen um halb 8 nach Hause und treffen den Sicherheitswächter, der der selbe ist, wie vor 7 Jahren. Als wir von dem Zyklon erzählen, frägt er, ob es damals war, wo er runtergefallene Kokosnüsse mit der Machete aufgemacht hat und jedem zu dem Zimmer gebracht hat und so erinnerte er sich schon an uns.

Bilder von 2007:




Dann duschen wir, essen Abend und unterhalten uns, aber wir sind müde und gehen heute früh ins Bett. 

Kommentare:

  1. Mauritius is traumhaft. Von der Ankunft bis zu den, im Sonnenuntergang badenden Stränden, deine Bilder machen wirklich lust darauf, gleich die Koffer zu packen.

    Mersad
    Mersad Donko Photography

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  2. So ein schöner Urlaub! So schöne Bilder! Eure Unterkubft war ja auch super! Zeigst du noch Bilder von innen? GlG Anne

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    1. Hallo Anne,
      diesmal habe ich keine Bilder von innen gemacht, da ich sie schon von 2007 gezeigt habe, hier kannst du nachschauen:
      http://reistdiemaus.blogspot.de/2014/02/schnellbericht-uber-meine-rapide.html
      LG

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  3. Die Umgebung und das Meer sehen traumhaft aus.
    Auch Eure Unterkunft sieht von Außen phantastisch aus, doch was Du von dem Innenleben schreibst ist ja weniger schön... sehr schade, das das so runtergekommen war.

    Liebe Grüße
    Sonja

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  4. Hallo liebe Andrea,
    Mauritius ist ja Traumhaft... so tolle Bilder hast Du mitgebracht, da bekommt man glatt Lust auf Urlaub.

    Liebe Grüße
    Biggi

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  5. Also fünf Minuten für ein Zimmer sauber machen...weia, selbst wenn es eigentlich schon grundgereinigt gewesen ist. Selbst ein Durchgehen und nochmal Nachwischen kann doch nicht so fixe gehen^^ Habe mir auch nochmal zuerst die alten Fotos aus 2007 angeschaut um vergleichen zu können. Da ist der Garten diesmal ja wirklich nicht mehr wiederzuerkennen^^. Mit dem nicht mehr sehen können, liegt es daran dass ihr ja wieder unten das Zimmer hattet und der Garten so üppig war?

    Jedenfalls wieder tolle Impressionen, die Natur ist einfach nicht zu toppen, die Lage am Wasser genial, wobei meist nur für die Reisenden, denn als Eigentümer weiß man nicht alleine um die Gefahren sondern auch die Kosten der ständigen Renovierungen bzw. manche Dinge muss man als Reisender dann einfach hinnehmen weil nicht wöchentlich ausgetauscht werden kann.

    Herrlich schön auch wieder die Sonnenuntergänge...ein Traum♥

    Liebe Grüssle

    N☼va

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    1. Öhh, jetzt verstehe ich nicht. Wo habe ich was mit "nicht mehr sehen können geschrieben"? Ich verstehe jetzt nicht, worauf du das geantwortet hast.
      Im Bad war es wirklich katastrophal, die Gummudichtung unter der Glastür war abgerissen, so stand nach dem Duschen das ganze Bad unter Wasser, die Ecken waren stark schimmelig, und die Handtuchhalter sind regelmäßig aus dem Wand rausgefallen mit Handtücher auf dem dreckigen Boden, danach hat mich fast geekelt, nochmal mich damit abzutrocknen....Liebe Grüße

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  6. Wieder atemberaubend schöne Aufnahmen von dieser exotischen Insel, liebe Andrea. :-)

    Liebe Grüße
    Christa

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