Dienstag, 3. Februar 2015

Mauritius - Östliche Küsten

12. Dezember

Wir schlafen bis 8 Uhr und gegen halb 10 fahren wir los, die Insel überquerend zu den östlichen Küsten. Hier möchten wir wahre Traumstrände finden, mit breitem weißen Sand, schrägen Palmen und klarem Wasser. Habe einige schöne Abschnitte von google earth schon ausgesucht und auf unserer Karte eingezeichnet. Wir fahren von Belle Mare südlich entlang der Küstenlinie, aber schöne Küsten finden wir nicht. Die meisten sind mit Hotels zugebaut und man kommt da gar nicht hin. Welche wir finden, sind zum Baden nicht geeignet, weil das Wasser ganz flach ist und mit scharfkantigen schwarzen Lavasteinen voll sind.

Unterwegs in den Städten der Inselmitte:











Küsten bei Belle Mare:

















In Trou de Douce sehen wir mehrere Taxibootstellen, wo man die Möglichkeit hat zur Ile aux Cerfs rüber zu fahren. Wir wenden und fahren nach Centre de Flacq zurück, dort essen wir in einem neugebauten Mall Mittag. Leckeres indisches Essen. Dann unterhalten wir uns noch kurz mit dem Koch, der aus Indien kommt und erzählt uns, daß viele Inder in der Hoffnung eines besseren Lohnes nach Mauritius kommen. Sie verdienen hier besser, als in Indien, aber noch immer sehr wenig. er z.B. 5000 Rupien im Monat (130 Euro).



Wir möchten doch nach Hause fahren, weil wir hier nicht baden können und der Himmel wurde auch total bewölkt, währenddessen dadrüben blau ist.






Um halb 4 sind wir dann in La Preneuse und gehen vor unserer Unterkunft zu schnorcheln. 2007 waren hier zahlose Korallen. Viele waren schon damals abgestorben, aber ein Teil noch lebendig, mit vielen bunten Fischen und Muscheln. Es gab nicht nur ästige Korallensorten, sondern auch mächtige runde Blöcke, die solche Muster, wie ein menschliches Gehirn gehabt haben. Aber jetzt ist hier nichts! Nicht mal ein einziger Stein! Damals war das Wasser nicht tief, überall konnten wir stehen. Jetzt ist es tief und undurchsichtig. Wir schwimmen viel weiter aus, als jemals und finden nichts. Einfach unverständlich und komisch ist es. Wenn hier ein großer Sturm alles vernichtet hätte, würden trotzdem die Reste auf dem Boden liegen. Und solche mächtigen runde Blöcke kann auch kein Sturm vernichten und spurlos wegputzen. Wir möchten gerne wissen, was hier passiert ist. Es gibt keine vernünftige Erklärung dafür. Wir schwimmen weit weg und zum Schluß kommen bei dem öffentlichen Strand von La Preneuse aus, Hier spazieren wir noch ein Stück entlang der Küste. Kaum Muscheln finden wir, die Sorten wie früher, aber viel-viel kleiner, als damals. Aus irgendwelchem Grund ist hier die Korallenwelt verschwunden und damit auch die Fische und Muscheln. Was hat es hier verursacht???

aus 2007:


Ein Sturm war es nicht fähig so zu zerstören, daß keine Spuren von einem großen Korallengarten mehr zu sehen sind.
Danach essen wir Ananas zum Abend und schauen noch den Sonnenuntergang an.

















Am Abend kommt ein Kerl (Bekannte von dem Sicherheitswächter) und bietet an, daß er einen frischen Palmenherzsalat zubereitet. Da wir darüber auch schon gelesen haben und unsere Vermieter auf Réunion es auch gesagt haben, wir sollen es auf Mauritius unbedingt ausprobieren, sagen wir für eine Portion für 250 Rupien ja. Dieser Salat wird auch als "Millionärssalat" genannt, weil normalerweise in den Luxusrestaurant für mehrmaligen Preis von unserem zu bekommen ist. Es ist lecker, interessant, aber nicht so große Nummer. Der Geschmack ist sehr ähnlich zu den Pinienkernen.  Eine ganze Palme braucht man für einen einzigen Salat. 

Kommentare:

  1. Diese Tempel, diese Farbenfrohheit und Figuren, also die begeistern mich ungemein. Da weiß man ja gar nicht wann man aufhören soll zu fotografieren, genauso wie bei den Sonnenuntergängen. Wieder ganz tolle Fotos liebe Flögi und mein Favorit heute ist das Foto mit deinen Beinen im Sonnenuntergang. Das hat was^^

    Liebe Grüsse

    N☼va

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    1. Ich finde, es muß eine wahnsinnige Arbeit sein, so viele Figuren darauf zu bauen und mit den entsprechenden Farben bemalen. Manche würden es bestimmt furchtbar kitschig finden. Ich finden lebensfroh und lustig. Liebe Grüße

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  2. Ich halte jetzt auch mal meine Füße hier ein wenig in die Sonne zum Wärmen, sie sind nämlich kalt.

    Einfach wunderschön, all diese Tempels mit den reichlichen Verzierungen. Da könnte man fotografieren, bis der Akku glüht, gell?

    Aber nicht nur das, sondern auch immer wieder die schönen Strände mit blauem Himmel, die herrlichen Wolkenformationen und überhaupt, all das, was es eben bei uns nicht zu sehen gibt. :-)

    Applaus!

    Liebe Grüße und hab noch einen schönen Abend
    Christa

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  3. Wow! Da kann man sich ja gar nicht sattsehen! Die Tempel mit ihrer Farbenpracht ... die Sonnenuntergänge ... traumhaft!
    Liebe Grüße
    Mary

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  4. Oh die Bilder mit den Schiffen find ich ja suuuper toll!

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