Samstag, 4. April 2015

Mein Alphabet - G

Dieses Projekt mache ich jedes Monat einmal Sonja von Dreamlightpictures mit. In alphabetischer Reihenfolge verraten wir Sachen von uns, so eine Art Vorstellung. 

Bei G war es wieder nicht so leicht passende Wörter sich einfallen zu lassen. 

Das erste Wort, was bei mir sofort eingefallen ist, war:

G - wie Griechenland ist mein Lieblingsreiseziel in Europa, wo ich immer wieder gerne hinfahre. Die zahlreichen Inseln bergen viele Geheimtipps, und unwahrscheinlich schöne Strände. Das Essen schmeckt uns, die Menschen sind freundlich, die Landschaften sind schön, eine Gesamtstimmung, ein besonderes Flair ist dort, was ich wo anders nicht spüre. Eine besondere Ruhe, eine Duftmischung von dem gegrillten Fleisch und Meer und Oleandern mit der typischen Musik kombiniert. Die Harmonie von blau und weiß...

Fischessen in Finiki, Insel Karpathos 2007

Octopusse beim Trocknen in Githio, Peloponnes, 2010

kleine Bucht bei Mezopas, Peloponnes, 2010

mini Inselchen Thirassia bei Santorini, 2004

Wenn schon Orte, dann fällt mir sofort als nächstes G - wie Garmisch-Partenkirchen und Grainau ein. Sie waren die ersten Orte in den Bergen, wo ich erstes Mal in meinem neuen Leben in Deutschland hingefahren bin und irgendwie fesselten mich so mit den Bergkulissen, daß wir ständig zurückkehren. Sogar träumte ich zeitlang davon dort leben zu dürfen.

hinten rechts die Zugspitze

links die Alpsitze, rechts der Waxenstein

Alpspitzferrata, 2007

Campingplatz in Grainau

Auf dem Waxenstein oberhalb des Eibsees, 2006

das Wetterstein Massiv von Farchant/Burgrain gesehen

G - wie Garten, wollte ich immer einen haben. Leider hat es uns finanziell dafür nicht ausgereicht, aber ich sehne mich noch immer nach einem kleinen Haus mit eigenem Garten. Als Kind bin ich aufgewachsen in einem 12-Wohnungen-Gemeinschaftshaus, mit einem sehr großen Garten. Damals war alles anders, Kinder wurden morgens "freigelassen" und oft sind wir nur zum Essen und Toilette in die Wohnung reingegangen, sonst waren wir den ganzen Tag frei im Hof und sogar auf der Straße verschwunden. So hat sich in mir schnell ein Gefühl von Freiheit und eine große Liebe zu der Natur entwickelt. Schon als Kind habe ich von dem Fenster stundenlang zu der Futterstelle kommende Vögelchen beobachten mögen.
Garten bedeutet für mich einen unmittelbaren Zugang zu der Freiheit, was ich unbededingt brauche, so wäre mir eine Wohnung ohne Balkon unvorstellbar.

Hier zwei Erinnerungsfotos von Kindheit:




















G - wie Geheimnisse habe ich nicht, ich bin ein sehr offener, ehrlicher Mensch. Geheimnisse mag ich ebenso von anderen nicht, ich will immer alles wissen, ich mag keine Überraschungen und ertrage nicht, wenn ich irgendwas nicht erfahren darf. 

Kommentare:

  1. Ganz tolle Eindrücke sind das, Andi.
    Besonders die von Griechenland sind traumhaft schön. Aber Hunger haben sie mir gemacht.^^
    Und Deine Kindheitsbilder sind ja allerliebst. Du hast recht, früher war das alles anders. Heute würde ich meinen Sohn nicht so alleine draußen lassen. Erst wenn er was älter wird. Da ist ein Garten am Haus wirklich ein Segen.

    Toll das Du wieder mitgemacht hast.

    Liebe Grüße
    Sonja

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    1. Ja, das hat sich leider komplett geändert. Stadtkinder kommen kaum mehr raus zu spielen, höchstens auf die Spielplätze. Ich finde, es ist ein Wahnsinn, was sich da in 30 Jahren so sehr geändert hat.
      Liebe Grüße

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  2. Hallo :)

    Auch bei dir wieder sehr schöne Gs.
    Liebste Grüße :)

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  3. Hallo :)

    Deine "G" Wörter haben mir sehr gefallen, am meisten aber die tollen Fotos.
    Die Berge mag ich sehr und ich finde auch schön, wie Du alte Erinnerungsfotos mit eingebaut hast :)

    Liebe Grüße
    Björn :-)

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