Donnerstag, 25. Juni 2015

Bietigheim und Besigheim

Und hier geht mein Bericht nach Maulbronn so weiter: 

Wir waren dann kurz vor Heilbronn, auf der selben Landstraße, wie gestern, als wir hier angekommen sind. Da haben wir schon diese Ortschaften gesehen und gesagt, wir müssen hier noch unbedingt zurück.  

Bietigheim-Bissingen ist eine größere Stadt mit 42 Tausend Einwohnern, aber in seinem mittelalterlichen Statdkern spazierend wirkt sie eher als ein ruhiges Dorf. Die zusammengewachsenen Städte liegen an der Enz, wo sich die Metter dareinmündet. Diese Umgebung war schon in der Steinzeit, gegen 6.000 vor Ch. besiedelt. Ich spüre diese Vergangenheit in der Luft. Es ist schwierig zu beschreiben, aber diese Städte mit so einer alter Patina strahlen eine besondere Stimmung aus. Die Sehenswürdigkeiten liegen im Stadtteil Bietigheim.








In der Stadt sieht man einige komische Skulpturen, die die Kunstwerke des Bildhauers, Jürgen Goertz sind. Wie z.B. der "Turm der grauen Pferde".







und es gibt natürlich auch genügend Firmenschilder :





"Ku(h)risorium" (auch von Jürgen Goertz)



Ich muß es gar nicht mehr so oft sagen, daß mich diese Stadt auch fasziniert hat, aber unsere Mägen haben schon geknurrt und wir hätten gerne ein Restaurant, etwas frequentierter gelegen und billiger. Aber wenn wir solches nicht gefunden hätten, wären wir mit einem Dürüm Döner wieder glücklich gewesen. Da noch eine Stadt übrig war, die ich noch unbedingt vor der Dunkelheit erreichen und sehen wollte, haben wir uns entschieden, auch dort zu essen. 
Die nur einige Kilometer weiter liegende Besigheim war (wenn es geht?) noch romantischer, als die mit der modernen Kunst so komisch gemischte Bietigheim. 




Diese Stadt liegt auch dort wo sich zwei Flüsse treffen, die Enz und der Neckar, umgefasst von Weinbergen. Die im 1153 gegründete Stadt zählt heute gut 11 Tausend Einwohner. Ihr mittelalterlicher Stadtkern bewahrt aber noch unglaublich gut diese alte Stimmung. 






















Wir haben schließlich in einer Pizzeria gegessen, nicht in dem mittelalterlichen Stadtkern, sondern etwas weiter außen und billiger, aber wir haben Blick auf die Weinberge gehabt und ich habe meinen gewünschten kalten Weißwein bekommen, so war es die Krone auf diesem schönen Tag.  

Kommentare:

  1. Das hört sich wirklich nach einem tollen Tag, Andi.
    Und ich muss sagen, die Skulpturen sind wirklich recht komisch... aber so ist das mit Kunst.^^ Absoute Geschmacksache. Dagegen gefallen mir die Schilder wieder total gut. Ich hab noch nie so viele und unterschiedliche gesehen, auch noch nie so drauf geachtet wohl. Aber je mehr Du davon zeigst, desto mehr gefallen sie mir!

    Liebe Grüße
    Sonja

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    1. Also, ich schaue schon gerne kurz so verrückte Skulpturen an, da ich sie auf jeden Fall aufregender finde, als sonst, die immer so langweilig sind. Meiner Meinung nach aber passen sie zu dem Stadtbild überhaupt nicht.
      Dieser Ausflug geht auch bald zum Ende....

      Liebe Grüße

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  2. Meine Sache sind diese modernen Kunstwerke auch nicht ^^
    mein letzter Besuch im "Block Beuys" hat mich darin wieder bestärkt - ich sage nur "alte Blutwurst" ;)

    Aber die Städte schauen ansonsten recht schön aus, viel Fachwerk - was ich immer gerne mag.
    War sicherlich ein toller Ausflug :)

    Liebe Grüße
    Björn :)

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    1. Hallo Björn, ich habe gerade bei Sonja geschrieben, daß mir so was eigentlich total gut gefällt, wenigstens nicht langweilig, aber nicht in so einer schönen historischen Stadtkern.
      Liebe Grüße

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  3. Wunderschöne Bilder, liebe Flögi...da würde es mir gefallen! LG Lotta.

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  4. Tolle Bilder . Die schönen Fachwerkhäuser sind herrlich . Die Skulpturen sind klasse . :)
    Liebe Grüsse Heike

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  5. An solch schönen Fachwerkhäusern kann man sich gar nicht satt genug sehen.
    Die etwas andere Kunst in Bietigheim gefällt mir aber auch sehr gut. Beim Anblick der Pferdeskulptur ist man geneigt, im ersten Moment an die Bremer Stadtmusikanten zu denken. *g*

    Besigheit punktet durch seinen alten Stadtkern und vielen altertümlichen Sachen.

    Immer wieder toll anzuschauen auch all die Nasenschilder. Du hast schöne Details eingefangen. :-)

    Liebe Grüße und dir eine gute Nacht
    Christa

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    1. Ja, genau, diesen "Skulpturturm" hast schon von weitem aus der Straße sehen können, und von weitem hat man eben denken können (ich auch), daß es die Bremer Musikanten sind.
      Liebe Grüße

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  6. Ha...da wollten die Pferde wohl die Bremer Stadtmusikanten imitieren *gg* Hab zumindest auch sofort daran gedacht. Also finde diese Kunstwerke nicht schlecht, sie haben zumindest in meinen Augen noch Aussagekraft und stellen auch etwas dar. Sicherlich ist der Kontrast zu den Fachwerkhäusern enorm, aber durch die Elemente wie z. B. Milchkanne und Pferd könnten sie auch eine darstellende Zunft erklären. Nicht so hochmodern passt alt und neu zusammen...und diese Fachwerkhäuser sind wieder einfach nur fantastisch. Danke dir für die tollen Impressionen.

    Herzliche Grüssle

    N☼va

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    1. Genau, habe ich jetzt gerade für Christa geantwortet, daß ich erst auch an die Bremer Musikanten denken musste. Ich mag so was, wie eben auch Gaudis oder Hunterwassers Häuser oder Salvador Dalis Bilder. Liebe Grüße

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