Dienstag, 4. August 2015

Island - 3. Tag - Garðar

Leider habe ich für heute ziemlich ungünstig liegende Unterkunft gefunden. Vík wäre unser letztes Ziel heute gewesen, aber dort habe ich kaum Unterkünfte gefunden, und was gewesen wäre, wäre auch um die 300 Euro gewesen. Die ganze Umgebung habe ich untersucht und nichts gefunden, die aller näheste Unterkunft war leider rückwärts gelegen, in Steinar, 45 km zurück von Vík. Das ist jetzt natürlich nicht so gut, weil morgen für diese Umgebung keine Zeit mehr bleibt, so müssen wir jetzt dahin fahren, und dann wieder zum schlafen zurück. Leider ist es nicht die einzige Unterkunft, die nur so geklappt hat.

Kurz nach Skógar fahren wir zwischen endlosen Lupinenfeldern durch, die unglaublich schöner Anblick sind. Ich konnte sie nicht so fotografieren, daß ein Bild die Wahrheit zurückgeben würde. Und wie anders wäre dieser Anblick mit Sonnenschein und blauem Himmel?













Also, wir fahren von Skógar Richtung Vík. Es regnet und es wird immer stärker und eine mächtige Nebelwolke verschluckt die Landschaft, daß wir gar nichts mehr sehen können. Erst fahren wir ins östliche Ende der Bucht, nach Garðar. Hier empfängt uns ein großer Parkplatz und wir steigen in 11 Grad und strömendem Regen aus dem Auto. Von der wunderschönen Bucht und von den Felsenformationen sieht und erkennt man nur die Umrisse. Ich bin endlos enttäuscht, weil diese Felsen hier gehören zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel und ich habe Stativ und alles mitgenommen, ich wollte hier eine lange Zeit verbringen und tolle Naturaufnahmen machen. Aber ich hoffe noch daran, daß es morgen besser wird, und dann stehen wir lieber früher auf und machen doch nochmal diesen Abstecher in der früh.








Trotz Regen und Nebel ist diese vulkanische Küste einmalig und wunderschön. Die ganze Küste besteht von Milliarden von rußschwarzen vulkanischen Steinen, die rund geschliffen sind und von dem Regen glänzen. Dazwischen liegen manchmal längliche braune Stücke, die aussehen, als wenn sie Erdnüsse wären. Es ist schon in sich alleine wunderschön, aber dazu kommen noch die mächtigen Basaltorgeln und diese spitzigen Felsen im Meer.






Hier sehen wir auch chinesisches Brautpaar beim Fotografieren, das Mädchen in Brautkleid und der Fotograf kämpft mit Wind und Regen.
Trotz jeder Strapaze verbringen wir hier sehr viel Zeit, weil wir mit den ganzen Eindrücken uns kaum satt sehen können. Und ich rufe in meinem Kopf die Bilder wach, die ich im Internet gesehen habe, wie diese Küste bei Sonne aussieht, wo man auch das mächtige Felsentor sehen kann, wovon wir jetzt gar nichts wissen.














Kommentare:

  1. Ja... die Andi mitten im blauen Lupinenteppich...
    Trotz des schlechten Wetters, ach es gibt ja kein schlechtes Wetter, Deine Fotos sind eine tolle Erinnerung für Dich und ich schwärme bei jedem Bild.
    Die Berge und Felsbrocken im Wasser, dieses grün, diese Weite... das alles ist unglaublich schön.

    Liebe Grüße
    Biggi

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    1. Ja,genau, Lupinen, aber ich habe den Namen erst vor kurzem gehört und kannte diese Blumen vorher nicht. Die volle Wiesen waren einfach unbeschreiblich!
      Liebe Grüße

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  2. So atemberaubende Landschaften habe ich schon lange nicht gesehen. Island hört sich besser und besser an.

    Mersad
    Mersad Donko Photography

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  3. Kann man wieder nur Wow und Wahnsinn sagen....auch so trübe echt gewaltig. Klasse auch dass du dich ins Lupinienfeld gesetzt hast. Eine tolle Erinnerung...wie auch auf den Orgelpfeifen zu stehen. Schade mit dem Wetter aber ich finde die Fotos dennoch gelungen.

    *winke*

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