Montag, 3. August 2015

Island - 3. Tag - Skógafoss, Skógar

Unser Weg führt dann durch saftig grüne, blühende Wiesen, neben grünen Steilwänden und immer wieder sehen wir kleinere Wasserfälle. Diese Steilwand begleitet uns in den ersten 3-4 Tagen dauerhaft von der linken Seite. Sie war früher Islands Küste, dann verschob sich durch vulkanische Tätigkeiten die Küste einige Kilometer weiter südlich. Genau das gleiche gilt auch bei Seljalandsfoss. Im Kürze erreichen wir den gigantischen Wasserfall Skógafoss und in dessen Umgebung breiten sich mächtige Wiesen von lilafarbigen Lupinen aus. Einfach atemberaubend. 









Bei dem Wasserfall befindet sich ein größerer Campingplatz, hier kann man überall parken. Eine lange Treppenreihe führt direkt zum Wasserfall rauf und danach kann man noch über einen Pfad entlang des Flusses weiterwandern. Wir denken, daß wir hier auch mal eine Stunden unterwegs sein werden, und gehen los, aber später tröpfelt es schon wieder.  





Der zweite Ort ist es, wo wir frisches Brautpaar beim Fotografieren sehen. Es sind Chinesen und sie sitzt in der Kälte in ihrem sehr offenen Kleid auf den Felsen und kletterte in diesem Wetter hier rauf. Ist es nicht verrückt?

Brauche ich es zu sagen, daß wir natürlich auch von diesem Wasserfall voll überwältigt sind? Wie geschrieben schon, es war früher Islands ehemalige Küste. Der Skógafoss stürzt mit seiner 25 m Breite von 60 m Höhe runter. Seine Wasserbrise macht hier das Fotografenleben auch nicht gerade leicht. Ich muß heute den ganzen Tag meine Linse wischen. 



Seht ihr das Gesicht?



Wir laufen noch ein Stück oberhalb des Wasserfalles weiter.












Hier würden wir noch gerne weiterwandern, aber wir haben kein Essen mitgenommen und es fängt auch wieder zu regnen an. Bei dem Campingplatzt gibt es einen einzigen Tisch mit Bank, wo wir uns dann im leichten Regen mit einem anderen Paar zum Essen hinsetzen. Die Temperatur sinkt schon auf 11 Grad. 


Danach schauen wir das Freilichtsmuseum/Völkerkundemuseum in Skógar an. Hier zahlen wir einen sehr hohen Eintritt, 2.000 ISK pro Person (13,30 Euro). So viel Wert hat es eigentlich für uns gar nicht, nur ich wollte unbedingt die Grassodenhäuser (oder anders genannt Torfplaggenhütten) fotografieren, was man letztendlich von außen durch den Zaun auch gut gekonnt hätte. Man kann aber hier in jedes Haus, ehemalige Schule oder Kirche reingehen und es gibt noch extra ein Fischereimuseum inklusive. 
Hier kaufen wir Postkarten (120 ISK eine und 167,5 ISK eine Briefmarke).



























Kommentare:

  1. Atemberaubende Bilder. Der Wasserfall ist ja eine richtige Atraktion. Und die ganzen Stufen hochzulaufen zahlt sich wirklich aus. Die kleinen Häuser sind ebenfalls toll und die vielen alten Sachen im inneren interesant.

    Mersad
    Mersad Donko Photography

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  2. Na du,
    wirklich ein stolzer Preis, aber es hat sich gelohnt So schöne Häuser etc.!
    Wenn ich bedenke das die für eine Elbfahrt hier auch zwischen 40 bis 60 Euro haben wollen, was ich schier eine Frechheit finde, war das so gesehen ja noch Spotbillig- Aber dafür ist ja auch der Urlaub da, und ich bin mir sicher die wärest traurig OHNE diesen schönen Fotos!
    Hab boch einen schönen Abend!
    LG Britta

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  3. Hallo liebe Andi,
    wow.... was für eine fantastische Landschaft, mein Mann schwärmt ja schon seit Jahren davon. Vielleicht schaffen wir es doch noch mal wenn unsere Tiere nicht mehr da sind.
    Boah... der Wasserfall und klar, das Gesicht kann man nicht übersehen... Klasse!
    Dann dieser blaue Blumenteppich... herrlich, sieht aus als ob es Lupinen wären.
    Das sind ja süße Häuser, mitten im grünen Berg, das Dach total übermoost oder begrast und innen total urig.
    Das mit den Schiffen, das wäre etwas für meinen Papa gewesen, er liebte Schiffe, er war damals auch bei der Marine.

    Liebe Grüße
    Biggi

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  4. Ja klar hab ich es gesehen und nochmal ja...denn ich kann die Begeisterung verstehen. So geht es mir ja schon alleine vom Anblick der Fotos so^^

    Mit dem Freilichtmuseum ist natürlich nicht gerade preiswert, aber ich finde es hat sich gelohnt. Mal so einen Einblick zu bekommen. Da kann ich dann nur danke sagen. Echt klasse, und weisste was? Mich würde es da immer reizen mal so ein paar Wochen wirklich so zu leben wie die Menschen früher...

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