Donnerstag, 27. August 2015

Island - 6. Tag - Wasserfälle Selfoss und Dettifoss

Wir schlafen sehr gut, nur ich wach schon wieder um 5 Uhr statt der geplanten 7 Uhr auf. Es muß an der 2-stündigen Zeitverschiebung liegen. Das Wetter ist das gewöhnte, grau, bewölkt, nebelig, aber wenigstens regnet es nicht. Nach dem Frühstück um 8 Uhr fahren wir los. 








Schnell sind wir in Egilstaðir, wo wir tanken und das Auto waschen. Es ist sehr notwendig, da man nicht mal eine Türklinke anfassen konnte von dem Matsch. Danach fahren wir durch vulkanische Gebiete, und sehen wenig Landschaften von dem Nebel oder ich sehe noch weniger, weil ich fast die ganze Zeit schlafe. Diese Strecke scheint uns irgendwie ewig lang zu sein. 







Wir erreichen dann im Norden die Schlucht Jökulsargljúfur, in dem mehrere mächtige Wasserfälle herabstürzen. Hier kann man neben dem Fluß beide Seiten auf einer Straße fahren. Uns hat in der Unterkunft heute früh ein junges Paar empfohlen, wir sollten auf der "linken" Straße fahren, weil man dort näher an die Wasserfälle kommt. Von rechts ist die Straße Nr. 864, die laut der Karte eine gute Asphaltstraße ist und von  links die Straße Nr. 862, die nur bis zu den Wasserfällen gut befahrbar ist, den Rest erfahren wir aber erst später. 

Es ist unheimlich kalt und stürmisch windig, wir erfrieren uns total, bis wir die zwei großen Wasserfälle: den Selfoss und Dettifoss anschauen. Dieser Rundweg zu den zwei Wasserfällen dauert eine gute Stunde von dem Parkplatz. Zu dem Selfoss ist es nicht so leicht ganz nah daran zu gehen, weil zum Schluß man auf der selben Ebene läuft, von wo der Fluß in die Tiefe stürzt und hunderte mini Nebenzweige des Flusses suchen ihren Weg in dem steinigen Boden und sperren einem den Weg. Hier muß man über Steine treten oder die schmäleren Zweige überspringen. 






Schaut ihr diese Steilküsten aus Basaltorgeln an. Da brechen ständig Stücke ab, daß man denken könnte, irgendwann bleibt gar nichts mehr übrig davon. Und Menschen stehen da oft direkt am Rand darauf...







Dann gehen wir zum Wasserfall Dettifoss, dort kann man auch ganz nah gehen, aber wir machen es jetzt nicht, weil die Wasserbriese dieser mächtigen Wassermenge den einen nur pitsch naß machen würde und in dem kalten Wetter möchten wir nicht unbedingt naß werden. Zu dem dritten Wasserfall (Hafragilsfoss) führt eine mehrstündige Wanderung, deshalb verzichten wir darauf. 




Wir essen im Parkplatz und dann fahren wir weiter.  

Kommentare:

  1. Hat ein bisschen was von kleinen Niagarafällen, nur die Landschaft drumherum ist cooler und nicht so verbaut. Island scheint ja so schööön zu sein, je mehr ich mir das so angucke umso mehr glaub ich ich hab echt bisher im Norden was verpasst! GlG Anne

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    1. Also, wie ich jetzt meine Berichte mache, ich bin selber nochmal voll begeistert davon, was wir alles gesehen haben und ich weiß auch, was wir alles nicht gesehen haben. :-) Also, ich hätte schon Lust noch einmal dahinzureisen. :-) Liebe Grüße

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  2. Hallo liebe Andi,
    das sind wieder wunderschön beeindruckende Fotos. Der Nebel über die Berge, dann die Wasserfälle und die Steilküsten... das ist eine herrliche Landschaft.
    iiih so ein schmutziges Auto *g*

    Liebe Grüße
    Biggi

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  3. Ich habe es wieder genossen jedes einzelne Foto und auch die Beschreibung, immer wieder so spannend diese Gegend mit all die wunderbare Naturschauspiele die ihr besucht habt.
    Lieben Gruss Elke

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  4. Schade, dass euch das Wetter doch oft ziemlich übel mitspielte in Bezug auf Kälte, Nässe, aber am Wetter kann man nichts ändern, man muss es nehmen, wie es ist.
    Trotz allem gefällt mir diese Fotoserie hier wieder ganz ausgezeichnet. Diese Insel ist es wirklich wert, sie zu bereisen. :-)

    Liebe Grüße und dir noch einen schönen Nachmittag
    Christa

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  5. Hallo Biggi, Elke und Christa,
    ich finde toll, daß ihr alle von diesen Bildern so begeistert seid, da ich irgendwie nur noch die graue Steinmengen sehe und keine Kontraste, keine Besonderheiten. :-)
    Liebe Grüße

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  6. Liebe Andrea,

    also Island hat eindeutig eine Menge interessanter Natur zu bieten – am Wetter muss man dort aber noch arbeiten ;o))
    [Du hast ja bei meinem Irland Reisebericht geschrieben, wir hätten ähnliches Wetter gehabt wie ihr, aber das war bei uns in DIESEM Irland-Urlaub zum Glück nur an ich glaube 3 Tagen so, sonst war es sogar sehr oft schön und sonnig. Vor 20 Jahren allerdings habe ich in Irland auch einen sehr kalten und teilweise regnerischen Juni erwischt. Und ich hab mich TROTZDEM in das Land verliebt ;o)))

    Deine Papageientaucherbilder vom letzten Post habe ich auch wieder sehr genossen – so wnderschön mit all den kleinen Fischen im Schnabel!

    Alles Liebe

    Traude
    PS: In meinem aktuellen Post geht es im weitesten Sinn zwar wieder um Mode - bzw. zum Teil um die Modeerzeugung - aber vielleicht interessiert es dich diesmal trotzdem, weil die Aufnahmen bei unseren zwei Indienreisen entstanden sind ...
    http://rostrose.blogspot.co.at/2015/08/fair-play-teil-2-frau-r-tragt-einen.html

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    1. Danke liebe Traude. Es werden schon noch Berichte mit mehr Farben und Sonnenschein über Island kommen, man muss sie nur abwarten können. Ganz viele Leute, die unsere Geschichten hören, sagen, sie würden nie da hinreisen wollen, und daß wir es bestimmt auch nicht mehr wollten. Aber nein, ich würde jede zeit wieder hinreisen, da gibt es noch so viele Wunder zum Entdecken und auch das Polarlicht, wenn man Glück hat...
      Liebe Grüße

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  7. Ich finde schon alleine das Felsen ihren Reiz haben, genau angeschaut ähnelt sich nichts und dazu dann auch noch diese Wasserfälle. Finde die Fotos wieder absolut gelungen, vor allem weil man diese Nässe durch deine Fotos fast selbst spüren kann. Echt schade dass das Wetter nicht man aufgerissen ist. Dennoch wird es unvergesslich bleiben, selbst mit den vielen frierenden Momenten ;-)

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