Mittwoch, 23. Dezember 2015

Gran Canaria - Im Nordwesten der Insel

Auf erstes Mal schien uns die Inselmitte fast undurchsichtbar zu sein und wir dachten, wir schaffen in zwei Wochen Urlaub es nie komplett zu erkunden, da es dort zahllose kurvenreiche Bergstraßen gibt, die sich in unterschiedlichsten Richtungen abzweigen und in jeder Ecke ist eine Sehenswürdigkeit, daß man gar nicht vorplanen könnte, von welchen Weg auf welche abbiegen könnte, damit er alles ansieht und ohne daß er sich in einem Labyrinth  verirret. Nach dem ersten Ausflug dachten wir, daß das Inselinnere für uns etwas zu viel wird und wir haben ganz schnell gedanklich darauf verzichtet, daß wir dort alles anschauen wollten. Was klappt, klappt halt, was nicht, halt nicht. So haben wir an diesem Tag, um den Norden der Insel wieder zu erreichen, statt diesen endlosen Serpentinstraßen erneut den GC-200 von Puerto de Mogan bis zu La Aldea de San Nicolas gewählt. 

Wieder sahen wir bei Tocomodan den Cactualdea Park, den wir erneut wegen wenig Zeit nicht angeschaut haben. Letztendlich haben wir die Etscheidung getroffen, daß wir es gar nicht brauchen.Wir haben doch schon schöne und mächtige Kakteengärten auf Lanzarote und auch auf Fuerteventura gesehen. Neues kann uns kein Park mehr geben. Hier haben wir kurz bei dem Eingang für paar Fotos angehalten.


















Ein Skulptur in dem Miniort Puerto de la Aldea und seine Küste:



Danach fing eine Straße mit mörderischen Kurven an, die bald über einer Steilküste führte. Die Blicke von hier und die ganze Umgebung hat mich sehr stark an den Küstenabschnitt mit einer sehr ähnlichen Straße von Fuerteventura bei Cofete erinnert.




In der Ferne erschien dann der Teide: 








Und dann wurde Puerto de las Nieves sichtbar, was unser nächstes Ziel war:




In Puerto de las Nieves haben wir schwierig Parkmöglichkeit gefunden, schließlich Minuten wir auf so einem mit Zaun abgegrenzten Grundstück das Auto stehen lassen, wo der Grundstückbesitzer 2 Euro Parkgebühr verlangte, unabhängig von dem Zeitraum, wie lang man bleibt.

Puerto de las Nieves ist ein nettes Dörfchen an der Küste, mit einem super modern ausgebildetem Strand, wo über den Steinen mehrere Holzstege führten, und Holzbühnen als Sonnenterrassen dienten. Auf einem Betonmolo führen Treppen ins Wasser und hier waren auch mehrere Holzliegen, worauf man sich zum Sonnen liegen konnte. Mir hat es hier sehr gut gefallen. Und das Wasser...das hatte eine unglaubliche klare türkise Farbe. Leider schien die Sonne ständig von gegenüber, so fehlt der Konstrast von meinen Bildern.








Die große Fred Olsen Fähre kam gerade (angenommen) von Tenerife an:









Kommentare:

  1. Liebe Flögi,

    oh wie herrlich...einfach wunderschön!
    Die Weihnachtstage stehen vor der Tür. Zur Zeit bin ich zwar kaum im Bloggerland…jedoch möchte ich dir heute ein paar ganz liebe Weihnachtsgrüsse vorbeibringen.
    Wünsche dir von Herzen das Beste und schöne erfreuliche Weihnachtstage. Alles Gute und Liebe für dich und deine Lieben!
    Rutsch gut ins neue Jahr!

    Lichtvolle Grüessli
    Julia

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    1. Vielen dank, liebe Julia, vielleicht liest du es hier nicht mehr, deshalb schreibe ich was bei dir noch.
      Liebe Grüße

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  2. die Kaktusblüten sind ja wunderschön und dieser Ausblick von oben aufs Meer hat schon seinen Reiz und auch sonst jetzt!
    Ich wünsche dir einen schönen Abend
    Lieben Gruss Elke

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  3. Wow. Was für eine Bergstrasse. Da wird einem ja schwindelig :) Tolle eindrücke aus dem Nordwesten von Gran Canaria.

    Mersad
    Mersad Donko Photography

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  4. Hallo Flögi,

    also die Straßen sind ja Wahnsinn :O wirklich.

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie ein friedvolles und wunderbares Weihnachten ohne Sorgen, macht Euch ein paar schöne Tage :)

    Gesegnete Weihnachten
    Björn :)

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  5. Ja, da muss man sich dann entscheiden, auch wenn es immer schade ist wenn man doch nicht alles sehen kann was man eigentlich wollte. Allerdings kann man auch wirklich nicht alles sehen und kennen, das merke ich immer wieder. So wie ich beim letzten Suden-Besuch auch so ne Straße wie oben "entdeckt" habe^^ Ich glaube ich kann hier noch Jahre wohnen und entdecke immer wieder neues. Schöne Orte habt ihr besucht und wieder klasse Fotos hast du gemacht, klasse wie die Sonne das Wasser zum spiegeln bringt.

    Liebe Grüsse

    N☼va

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    1. Es glaube ich dir, aber man hat nicht für alles Interesse. So fühle ich so, nach 5x ca. 2 Wo. Teneriffa Uralaube, daß mir die Insel nicht mehr so viel neues geben kann, was mich aufregt. Für ausruhen, Fische essen udn baden und wandern wird immerhin noch schön zurückzukehren.
      Liebe Grüße

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