Donnerstag, 30. April 2015

Vogelrunde

Mittlerweite bin ich schon so weit, daß ich fast jeden Tag meine Vogelrunde drehe, d.h. ich gehe eine Runde Spazieren, hier bei uns am Bach entlang und auf einem Feldweg zurück und schaue nach Vögelchen. 

Wer steckt da im Gras?
Erst dachte ich, vielleicht ein Spechtkind...


Nein. Er ist ein Stieglitz. 




Und auf der Brücke stand ein Rotkehlchen Modell für mich. 


Dabei spaziere ich jedes Mal bei dem "Stockwerkhaus" von Fam. Kleiber, Specht und Star vorbei. Natürlich halte ich dort an und gucke die Löcher so lang an, bis jemand endlich sein Köpfchen raussteckt. Frau Specht ist schon eingezogen, sie klopft noch innen in ihrem Haus und wirft ab und zu Späne raus. Langsam ist es so weit, daß sie Eier legen kann. Ist es aber nicht etwas zu spät? 



Und dieses winzige Wesen soll der Zaunkönig sein, wenn ich gut recherchiert habe:


Eine verwirrte Amsel hat bei uns auf dem Balkon versucht in den buschigen Oleander ein Nest zu bauen. Sind sie heuer nicht zu spät daran? Ich finde schon. 

Mittwoch, 29. April 2015

Endlich Eichhörnchen

Ihr glaubt mir es gar nicht, wie schwer ist es ein Eichhörnchen zu finden und fotografieren. Ich warte schon so lange auf den Moment. Ich sehe Eichhörnchen fast täglich, wenn ich unterwegs in der Arbeit bin, sie laufen so oft quer durch die Straße, sie klettern so oft neben mir auf einen Baum. Aber da bin ich in der Arbeit, es gibt keine Möglichkeit zu fotografieren. 

Als wir vor paar Tagen die Spechte fotografiert haben, sah ich sehr weit oben was oranges im Baum. Gute drei Haustockwerke hoch, also megaweit, so weit, daß ich erst lang gar nicht feststellen konnte, was es überhaupt sein soll. Ich freute mich schon eine (für mich) neue Vogelart entdecken zu dürfen. :-) 

Er saß lange so, und ich sah nur diesen roten Schwanzhaufen. :-) 


Dann stand er auf, dehnte sich nach oben und lang nach diese Sprossen da oben. 


und biß darein und verzehrte sie


offensichtlich haben sie ihm sehr gut geschmeckt


er langte immer wider dahin und futterte das Zeug ständig


ein Tag später sah ich dann ein braunes Kumpelchen


er tat das gleiche und futterte frische grüne Sprossen




daß diese Kerlchen immer so weit oben sein müssen...er war auch gute zwei Stockwerke hoch und ich ging direkt unter dem Zweig, wo er saß.
Dann guckte er neugierig auf mich runter und ich auf ihn rauf und wir beide bewegten uns Minuten lang nicht. Ich dachte, er wird sich in eine bessere Fotoposition bewegen. Und er dachte..."Du unten, was willst denn du, hast du noch kein Eichhörnchen gesehen?"
Wir haben sehr lange Augenkontakt gehabt. Er saß dort so, als ob er mich auslachen würde, was ich mich da so quäle um ihn mit der Kamera gut zu erwischen. War irgendwie ganz lustig, daß ich laut lachen musste. 




das gleiche Bild hier nochmal vergrößert


nach der Szene futterte er wieder weiter und bewegte sich leider nirgendwo, wo ich ihn besser erwischen hätte können...so ging ich halte zu meinem "Bauspecht" zurück


Dienstag, 28. April 2015

Osterseen Teil 2.

Der Weg führte manchmal im Wald und wir sahen dauerhaft mit ihren Wurzeln und mit Erdball zusammen ausgekippte Bäume. Mächtige Bäume, daß man sich diese Kräfte gar nicht vorstellen kann, welche dazu fähig sind, solche Monsterbäume so auszudrehen. Es muß wahrscheinlich der Orkan von Ostern gewesen sein. erschreckend, wie viele Bäume so rumlagen und was wäre, wenn Wanderer da unterwegs gewesen wären. Zweimal war ein Baum sogar direkt auf dem Wanderweg quer gelegen. 


























Da ich eigentlich 99% mit dem Teleobjektiv arbeite, konnte ich oft keine schöne Weitwinkelaufnahmen machen, statt die Objektive andauernd zu wechseln, habe ich darauf oft eher verzichtet. Nur einmal habe ich die Objektive ausgetauscht, aber in Kürze brauchte ich dann wieder das Teleobjektiv. Deshalb habe ich auch die alte Kamera mitgenommen und habe sie aber nur ganz zum Schluß aus dem Rucksack genommen. 
Mensch! Es ist unglaublich. Ich schleppte da 3 Stunden lang meine Nikon mit 2,3 kg um den Hals hängend mit und mir tat mein ganzes Genick richtig weh. Danach hatte ich die Panasonic in der Hand und war so, als sie gar kein Gewicht hätte. Seit einem Monat hatte ich sie nicht mehr in der Hand, ich hatte fast Gewissenbisse für sie ;-) aber irgendwie stand sie gar nicht mehr in der Hand. Weil bei der neuen Kamera die Knöpfe ganz anders aufgeteilt sind, wusste ich erst gar nicht, wo ich hinlangen muß und fand die Bildqualität sofort viel schlechter. Obwohl ich jahrelang diese Kamera so gelobt habe. 

Bild mit der Nikon mit Teleobjektiv:

das selbe mit Panasonic Digitalkamera:



Ich muß aber in den Urlaub nach Island es auch so machen, weil sonst müsste ich dort in jeder Minute immer Objektive wechseln. Breite Landschaften und dann einzelne Sachen einzoomen. Wie macht ihr es im Urlaub???



Danach gingen wir noch in ein Café und haben Eis gegessen und Cappucino getrunken. Nicht nur ein wunderschönerTag, sondern ein traumhaft schönes Wochenende war es. Und bei diesen Osterseen könnten wir noch so viel mit dem Fahrrad entdecken.