Donnerstag, 31. Dezember 2015

Gran Canaria - Palmitos Park und Playa del Ingles

Der Palamitos Park war für uns keine große Nummer. Der Eintritt ist 30 Euro und der Park ist mini, viel viel kleiner als der Loro Park auf Teneriffe oder der mächtige Oasis Park auf Fuerteventura. Diese beiden haben auch viel mehr Tiere und Attraktionen geboten. Bei beiden hat uns die Zeit von Öffnung bis Schluß nicht ausgereicht um alles anzuschauen, und hier, in Palmitos Park waren wir in 3-4 Stunden fertig und es haben wir auch nur so lange geschafft, daß wir die drei Shows (Papageien, Greifvogel und Delfinen) erreicht haben, und dort eine halbe Stunde verbracht haben.

Die Firma Autoreisen, von der wir unser Auto mieteten, schickte uns kurz vor der Reise eine E-Mail, worin sie erklärt haben, für welche Attraktionen auf den ganzen Kanaren die Autovermietung für uns Rabatte bedeutet. So erfuhren wir, daß wir mit Zeigen des Mietvertrags bei Palmitos Park 50% Rabatt bekommen auf eine Person. So haben wir insgesamt statt 60 Euro, nur 45 bezahlt, was wir sehr gut fanden. 
Der arme Park hat keine Werbungen auf der Insel. Nicht so, wie die erwähnten anderen zwei auf Teneriffa und Fuerteventura, wo überall große Plakate aufmerksam machen. Nein, den Palamitos Park kann man kaum finden. Auf der Autobahn ist kein Schild, keine einzige Zeile für ihn gewidmet und nicht einmal eine Abfahrt. Man muß erst runter nach Playa del Ingles fahren und dort nach einem bestimmten Kreisverkehr suchen, wo man dann ein miniatür Schild sehen kann, mit der Aufschrift Palmitos Park und ab hier auf der kleinen versteckten Straße (GC-504-es) durch einen Barranco fahren kann.

Als wir kurz nach der Öffnung ankamen, war der Parkplatz noch fast leer. Der Park ist eigentlich ein kleiner Zoo, der sehr wenig Platz hat, da es in dem engen Tal des Barrancos liegt und auf den einen Hang aufzieht. Uns hat es gewundert, daß dieser Park noch nicht zumachen muß (also Pleite geht, wie einige andere Rutschenparks, deren verrosteten, einfach dort gelassenen Geräte öfter auf der Insel gesehen haben).







































Gegen 15 Uhr waren wir schon fertig und haben uns geärgert, daß wir keine Strandsachen dabei gehabt hatten. Dann dachten wir, wir versuchen die Dünen von Maspalomas, von der anderen Seite zu erreichen und anzuschauen. So landeten wir in Playa del Ingles und spazierten entlang einer menschensvollen Promenade oberhalb der Küste. Von hier haben wir auch auf die Dünenlandschaft gucken können und es war uns genügend, nochmal runter in den Sand wollten wir nicht.








Ich wünsche Euch einen guten Rutsch!

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Gran Canaria - Im Norden der Insel

Upps, da ist ein kleiner Fehler passiert, ich habe einfach den zweitel Teil eines früheren Tages vergessen: als wir im Nordwesten der Insel waren, fuhren wir im Norden weiter: 

erst durch das Dorf, Agaete:




Und suchten nach dem Weg ins Tal Agaete, das auf den Schildern mit den Namen Valle de Agaete nicht drauf stand, wie auch die Straßennummer, die ich in der Karte gesehen habe, war auch nirgends zu erkennen. Aber "Le Valle" stand oft auf den Schildern und schließlich konnten wir nichts anderes denken, daß dieses das Tal von Agaete wird, so fuhren wir da entlang und es war auch richtig.
Das Valle de Agaete beschrieb unser Reiseführer als das grünste und blumenreicheste Tal der Insel. Und es war nicht gelogen. Es war wildromantisch und unglaublich üppig dort. Das Tal ist eine Sackgasse, bis Los Berrazales kann man rauffahren und dann wieder zurück.




















Danach sind wir zufällig neben den Cueva de las Cruces Höhlen vorbeigefahren und haben dort für ein Foto angehalten.




Danach kamen wir in Galdar an. Hier empfingen uns sehr enge und steile Gassen. In manchen hat das Auto gerade noch zwischen zwei Häusern durchfahren können. Wir haben hier keine Parkmöglichkeit gefunden. Da die mesiten Straßen Einbahnstraßen waren fuhren wir nur in einem Kreis mehrmals herum, danach verirrten wir uns Richtung Küste und fuhren zwischen Bananenplantagen immer weiter abwärts und fanden wir keinen Weg zurück. Schließlich waren wir wieder im Dorf drinnen und haben noch eine Runde gedreht, bis wir dann einen Parkplatz mit Parkuhr gefunden haben und lösten hier ein Ticket für halbe Stunde.
Es wurde bewölkt und viel kühler. Wir haben nicht lang gebraucht den Ortskern anzuschauen.




Wir fuhren dann noch nach Sardina, wo ein ziemlich unschöner Leuchtturm stand. Es war nicht mal Wert für uns aus dem Auto auszusteigen und drehten gleich wieder um und machten uns auf den Weg zu den Höhlen  Cenobio de Valerón.





Diese natürlich herausgebildeten Höhlen dienten für die Urbewohner der Insel als Speisekammer. Eher das gigantische Tal, als selber die Höhlen, hat uns mehr interessiert.











Danach schauten wir noch bei San Felipe vorbei: