Dienstag, 9. August 2016

Griechenland 2016 - Reise nach Lefkada

Um 10 Uhr fahren wir aus Parga los. Absichtlich fahren wir ganz langsam, da wir unser Apartment in Vasiliki auf Lefkada erst ab 14 Uhr übernehmen können, wollen wir nicht in der prallen Sonne warten. Die Strecke beträgt nur 122 km. Zwischen Parga und Preveza erstecken sich traumhaft schöne Küstenabschnitte. So machen wir oft einen Abstecher und schauen Küsten an. Wir sind begeistert von dem Wasser, seichte Strände reihen sich aneinander mit kristallklarem Wasser. Eigentlich würden wir fast überall noch paar Tage verbringen können, so gut gefällt es uns. Hier sind keine ausgebaute, größere Urlaubsorte, nur paar verstreute Häuser und Ruhe. Besonders Ligia gefällt uns. Vielleicht ein nächstes Urlaubsziel?

Parga - Vasiliki Strecke 122 km

wunderschönes Meer bei Loutsa:

 

 

traumhaft schöne mini Buchten bei Ligia:










Bei Preveza (ein Ort, wo auch deutsche Ferienflieger einmal in der Woche hinfliegen) müssen wir in einen Tunnel unter dem Meer unter einer Enge fahren, dort wird 3 Euro für die Strecke verlangt. Und bald erreichen wir danach Lefkada. Die Insel liegt so nah zu dem Festland, daß sie mit einen natürlichem Landstreifen verbunden ist. Also, man fährt da einfach mit dem Auto rein. Wir sind im Kopf noch bei Parga und daß wir jetzt umziehen, quasi einen zweiten Urlaub anfangen, macht uns leicht verwirrt und stehen mit solchen Fragen im Kopf, ob uns Lefkada genau so gut gefallen wird, wie Parga? Aber als wir auf der Insel ankommen, beginnt sie uns gleich zu gefallen und alle Zweifel verdampfen in der Hitze.

Sofort kommen wir in Lefkada Stadt an, in dem Hauptort von Lefkada, durch den wir nur durchfahren und unterwegs sehen wir das von dem Forum empfohlene Restaurant, Daltons. Wir haben schon Hunger und haben vor irgendwo zu essen, aber hier kann man sehr schlecht parken. Danach finden wir den Insellidl und kaufen erneut nur für 47 Euro für die zweite Woche alles ein.  


Gegen 13 Uhr kommen wir in Nidri an (in dem Haupturlaubsort der Insel). Da wir noch Zeit haben und der Hunger ist groß, bleiben wir hier stehen und sehen, daß die Hauptstraße voll mit Tavernen ist. Wir wissen aus dem Forum, daß hier auch ein Daltons gibt, das hätten wir gerne gefunden, aber finden wir erst nicht. Ich sehe ein sympathisches kleines Restaurant, dort bleiben wir. M. ißt schon wieder Gyros, bei mir kommt der Gyros langsam durch die Ohren aus, ich will schon was anderes, so esse ich eine Moussaka. Ab 19 Uhr darf man hier in der Hauptrsaße mit Auto nicht durchfahren, da es dann Fußgängerzone wird. Abends strömen hier Touristenmengen durch, aber jetzt ist es fast ausgestorben. Erst als wir gehen, merke ich, daß das Restaurant Bardis heißt. Dieses hat mir im Forum jemand empfohlen, daß hier der Octopus sehr gut und groß ist und ich liebe Oktopus. Also, gut zu merken für ein anderes mal. 

Danach fahren wir noch 20 km bis Vasiliki, wo unsere Unterkunft ist. Es ist halb 3 als wir dort ankommen. Ein sehr schönes neu gebautes Haus ist es. Unten wohnt das alte Besitzerpaar  und fünf kleine Apartments sind zu vermieten. Die alte Dame empfängt uns herzlich und frägt was wir gerne trinken möchten, da sagt M. gleich: Frappé. Danach sehen wir die Frau mit dem Fahrrad wegfahren und kurz darauf mit einer Packung Milch zurückkommen. Das Zimmer ist echt klein, aber sehr geschmackvoll, modern eingerichtet und auch gut ausgestattet. Erst trinken wir unsere Frappés auf dem Balkon, und dann tragen wir unsere Sachen hoch. Es ist heiß und wir können eine Erfrischung in dem Meer kaum erwarten.









Der Strand von Vasiliki ist nicht schön. Vielleicht macht es der Hafen, der gerade vergrößert wird und überall Bagger und große Steinhaufen im Wasser stehen. Selbst das Wasser ist sehr grünlich und trüb, auch viel Dreck schwimmt darauf und der Boden ist lehmig. Auf der Küste liegen große Steine, man kann sich nicht darauf legen, man müsste Liege mieten, davon sind aber nur 10 Stücke da, die schon besetzt sind. Einen natürlichen Schatten gibt es nicht. Wir sind ca. eine Stunde im Wasser und danach gehen wieder nach Hause.
Wir duschen und ich mache griechischen Salat. 


Später gehen wir Richtung Hafen zu spazieren und entdecken dort einen winzigen und ganz süßen, stimmungsvollen Ortskern, der uns wirklich sehr gut gefällt. Spät Abend kommen wir heim und essen noch von der großen Wassermelone, die wir noch im Lidl gekauft haben.









Kommentare:

  1. Also mir hätte es auch aus den Ohren gehangen *gg* Ne, also jeden Tag Gyros, da könnte ich drauf verzichten, dann lieber jeden Tag einen Salat, aber liegt wohl auch daran dass ich Fleisch nicht zwingend brauche.

    Schaut auch wieder schön aus und ich bin gespannt was du von dort noch alles berichten wirst.

    Liebe Grüsse

    N☼va

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    1. Gyros in Pita war die schnellste und billigste Option und meistens besonders lecker und mit guter Qualität vom Fleisch. Ich habe es gerne oft gegessen. Wir sind grundsätzlich Dauerfleischfresser, aber hier ging es oft um die Zeit, daß das Essen (Bedienung) nicht Stunden wegnimmt.
      Liebe Grüße

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  2. Hallo liebe Andi,
    das Meer und die kleinen Buchten ... herrlich, sowas gefällt mir auch.
    Eine schön Unterkunft habt ihr gefunden und die Vermieterin ist ja auch sehr nett.
    Schade das der Strand und das Wasser nicht so schön ist, aber kann schon sein das es vielleicht an den Bauarbeiten liegt.

    Liebe Grüße
    Biggi

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    1. Hallo Biggi,
      nur hier war der Strand nicht schön, das wussten wir nach Bilder anschaeun im Voraus, aber da wir Auto hatten, war es nicht schlimm, täglich wo anders zum baden hinzufahren.
      Liebe Grüße

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  3. wunderschöne Bilder..
    das war sicher ein traumhafter Urlaub
    liebe Grüße
    Rosi

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  4. Hallo Andy,
    ihr habt traumhaft schöne kleine Buchten zum Baden entdeckt und das neue Quartier ist so schön sauber und geschmackvoll. Der kleine Hafen ist schön.
    Viele liebe Grüße, Synnöve

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