Donnerstag, 8. Dezember 2016

La Palma - Piratenhöhlen, Proís de Candelaria

Unser nächstes Ziel ist das ehemalige Piratendorf, Proís de Candelaria, das weit unter Tijarafe am Meer in den Felsenhöhlen liegt. Ob hier jemals wirklich Piraten ihre Verstecke gehabt haben, wissen wir nicht sicher, nur das, daß einige dieser zerfallenden Hütten am Wochenenden noch von einheimischen Fischerfamilien als Wochenendhäuschen benützt werden. 
Wenn man aus Tijarafe hier hinabwandert, dann muß man 600 m Höhenunterschied bekämpfen. Aber wir fahren mit dem Auto bis zum letzten Parkplatz runter. Die Straße ist wieder ein Horrorweg, extrem eng, extrem steil und extrem kurvig, öfter mit Geröll. Wenn ein anderes Auto von gegenüber käme, dann keine Ahnung. Zum Glück kommt keins. Von dem unteren Parkplatz erreicht man die Höhlen mit einer 10-15 minütigen mini Wanderung.



 















Wir bleiben ziemlich lang hier, da wir alles genau anschauen.
Es ist schon interessant und man kann diesen Ort nur von dem Meer oder von oben erreichen, aber nicht direkt mit Auto, so frägt man schon, mit was für Mühen alle Baumaterialen hier hergebracht worden sind.












Bei der oberen Strecke der Straße, welche nach Tijarefe zurückführt, sehen wir sehr schöne Villas und auch solche Häuser, als unsere Unterkunft ist. Auf diesem sonnigen Teil der Insel kann das Wohnen noch schöner sein.





Es wird langsam spät und wir müssen schon nach Hause fahren. Unterwegs halten wir noch neben Los Llanos, in Argual an, wo noch ein Platz seine alten ursprünglichen Häuser behalten hat.











Wir grillen schon wieder:


Kommentare:

  1. Schaut schon irre aus und da hätte ich mir bestimmt auch alles genau angeschaut. Kann man nur hoffen das die Häuser aufgrund der Küstenschutzverordnung nicht auch irgendwann abgerissen werden müssen.

    Wobei, wirklich wohnen, auch im Urlaub, möchte ich doch nicht. Das Meeresrauschen würde mich kirre machen.

    Liebe Grüssle

    N☼va

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  2. Liebe Flögi,
    das sieht schon sehr interessant aus, wie die Häuser in den Fels oder in die Höhle gebaut wurden. Mir wäre da wohl immer etwas mulmig zumute, so direkt unter Tonnen von Gestein zu leben. (Ob das wohl hält?)
    Aber es ist sehr schön dort und ich könnte mir schon vorstellen da mal zu übernachten.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  3. Hallo Nova und Wolfgang,
    da kann man auch nicht übernachten, aber wir ließen es durch den Kopf gehen,
    ein verüückter Unternehmer würde bestimmt es komplett kaufen und mit Phantasie zu einer Abenteuerhotelanlege umwandeln lassen. Da wäre aber die Anfahrt nur von dem Meer möglich.
    Boah, gestern sahen wir im Fernseher das hier, voll brutal:
    http://www.chilloutzone.net/video/kuesten-kollaps-in-der-normandie.html
    Liebe Grüße, Andi

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  4. Hallo liebe Andi,
    WOW wo ward ihr denn... das ist ja irre und richtig spannend.
    Für Abenteuerfreaks wäre das dass absolute Highlight dort für ein paar Tage zu wohnen.
    Die Villen sehen auch toll aus, da wohnt auch arm und reich nah bei ein
    ander.
    Hab aus Zeitmangel ein paar Beiträge bei Dir verpasst, muss erst einmal zurück lesen.

    Liebe Grüße
    Biggi

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