Samstag, 31. Dezember 2016

Jahresabschluß mit Raureifbildern

Eine Jahreszusammenfassung habe ich zeitlich nicht mehr geschafft, 
zwar habe ich angefangen Kollagen dazu zu erstellen, 
die bleiben jetzt in dem Archiv stehen.

Es war ein sehr schnell vergangenes und auch ziemlich gutes Jahr für uns.
Ich bin kein Mensch von großen Worten, so nur kurz:

Ich will mich bedanken bei Euch, die mir und meinem Blog schon lange sehr treu folgt, und denen die als neue Folger dazu gekommen sind und immer liebe Kommentare hier hinterlassen. 
Das Bloggen macht mir viel Freude und ohne Euch würde es nicht funktionieren. 

Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr, vor allem Gesundheit und einen guten Rutsch. 

Und zum Jahresabschluß paar Raureifbilder von heute morgen: 









Freitag, 30. Dezember 2016

Buntspecht und Sonnenuntergang

Seit wir aus dem Urlaub zurückgekommen sind, habe ich so viel zu tun gehabt, daß ich keine Zeit hatte für spätere Zeiten, wenn der Reisebericht zum Ende geht, paar Fotoserien zu machen. Nur diese Buntspechtfotos habe ich an einem Tag gemacht, als ich aus der Arbeit heimkam und er klopfte auf dem Baum im Parkplatz über meinem Auto. Ich holte die Kamera und er war noch dort und hat mich ganz nah daran gelassen. 






Der Sonnenuntergang ist  von einem anderen Abend von unserem Balkon aus gesehen. 


Ich habe noch zwei Fotoexperimente vor mir geplant, wenn ich Zeit habe und sie gelingen, erzähle ich euch mehr darüber. Außerdem habe ich mich bei der Volkshochschule für einen eintägigen Fotokurs angemeldet (von dem ich noch nicht weiß, ob genügend Personen zusammengekommen sind und ob es losgeht - ich hoffe sehr) und ein neues Objektiv gekauft, damit die Überbrückung zwischen kurz und lang einfacher ist, und ich im Urlaub nicht diese ständige nervige Wechslerei mit den Objektiven habe und dadurch immer ziemlich viel Dreck in die Kamera reinschaffe, habe ich in Aktionspreis, echt sehr günstig das neue Sigma 18-250 mm geholt, das ich noch wegen Zeitmangel nicht ausprobieren konnte.

Dienstag, 27. Dezember 2016

Seychellen - Nicht mehr Traum, Wirklichkeit!!!

2010 sind wir fast schon auf die Seychellen gereist. Alles war voll und selbst organisiert, aber kurz davor, daß wir mit den Buchungen beginnen wollten, haben wir es uns anders überlegt. Es war teuer, aber noch immer viel billiger als von Reisebüros, aber ich hatte innerlich irgendein unerklärbares schlechtes Gefühl, das gesagt hat, "reis nicht dahin". Vielleicht wäre was mit uns passiert, wenn wir es getan hätten? Ich bin schon ein bißchen abergläubisch. Aber es war eher der Gewissensbiss, welcher mir gesagt hat, diese Reise ist zu teuer und von seinem Wert schaffst du drei andere kleinere, und sowieso, so viel Geld ausgeben nur wegen schönen Stränden? Das ist doch nicht wert genug...Wir sind nicht gereist. Die fertigen Pläne habe ich einfach in den Schublade geschoben.

2014 habe ich diesen Plan aus dem Schubkasten geholt, da wollten wir doch eine große Reise als Hochzeitsreise machen. Der andere Spieler war da die wundervolle Insel La Réunion. Wir konnten uns hier kaum entscheiden, so wurfen wir zwei Zettel mit den Abkürzungen in eine Vase, dann haben wir zweimal gelost (nach dem ersten den Zettel zurückgeworfen) und wir haben beide das selbe Ziel, Réunion gezogen. 


So wurde es Réunion, was uns keinerlei Enttäuschung war, sondern eher das Paradies, so eine vielfältige üppige tropische Vulkaninsel und 16 Tage lang nur strahlende Sonne gehabt. Es war toll und erneut haben wir nicht bereut, daß die Seychellen-Liste wieder in dem Schubkasten landet.

Dort dachten wir, das Schicksal will es nicht, daß wir auf die Seychellen kommen, also haben wir den Zettel schon wieder in dem Schubkasten verschwinden lassen, aber die Pläne blieben fest in unseren Köpfen. Ich habe weterhin das Forum gefolgt und von dort etliche gute Infos ausgesammelt, quasi davon schon einen eigenen Reiseführer zusammengestellt.

Und jetzt ist die Seychellen-Reise reif geworden.
Erst dachten wir, dort sind nur für die schönen Küsten und nur für diese ist uns das Geld nicht wert auszugeben, aber die Natur bergt dort noch einige schöne Sachen, die uns interessieren.

Bei der Entscheidung, holte ich wieder den alten Plan aus dem Schubladen. Die Aufteilung der Tage und die Fluggesellschaft blieben die selben, wie schon 2010 drauf standen. Nur die Unterkünfte nicht, die sind nämlich seit dem fast doppelt so teuer geworden und ich fand sie schon damals unverschämt teuer. Geschweige denn davon, daß die keine Luxusunterkünfte sind, sondern solche einfachen Apartments oder Zimmer, wie wir sie z. B. in Griechenland auch immer haben.

Die Unterkünfte, mit denen so einen Urlaub jemandem den Traumurlaub bedeuten kann; Hotels mit Halbpension, Pool und wunderschönes Zimmer, die sind für uns unbezahlbar, die fangen bei 250-300 Euro pro Nacht an. Deshalb müssen wir unseren Traumurlaub auf ein bißchen puritaner schneiden und wir nehmen Gästehäuser, die nicht so modern sind, und nicht viel anbieten, trotzdem preislich schon an unseren Grenzen stehen. Noch billiger geht es nicht. Es war so auch sehr schwer überhaupt was noch bei 100 Euro pro Zimmer pro Nacht zu finden.

Wer auf den Inseln diese Art des Urlaubs wählt, der kann ganz schnell Problem mit dem Essen haben, weil es an Restaurants sehr geringe Auswahl ist und Supermärkte gibt es dort auch kaum, oder eben solche, wo man nichts findet, was zum Kochen geeignet wäre, aber wer will dort kochen? Also, wir haben wenigstens Frühstück dabei. Bei zwei kann man das Abendessen am Ort dazu buchen, und die dritte liegt günstig, wo mehrere Restaurants sind.

So wird je ein Traum von uns verwirklicht, von meinem Mann, daß er mit dem größten Passagierflugzeug der Welt fliegen darf und das auch noch von Emirates, die eine von weltbesten Fluggesellschaften, und mein Traum, daß ich diese Strände mit den Granitfelsen erleben darf.



(obere drei Fotos sind von meiner guten Bekannten, die vor paar Jahren die selbe Reise gemacht hat)

Wir werden uns auf drei Insel aufhalten, wie es bei den meisten Reisenden üblich ist, auf den drei Hauptinseln, die zu den sog. Inneren Inseln gehören, die keine Korallenatollinseln sind, sondern die aus dem Meer herausragenden Spitzen mächtiger Granitberge sind. Aber die Seychelle Inseln bestehen nahe zu nicht nur aus diesen bekannten Inseln, sondern auch noch von anderen weit liegenden Inselgruppen, die Korallenatollen sind, wie z.B. das Aldabra Atoll, das von der Hauptinsel, Mahe, 1600 km weit, schon ganz nah zu Afrikas Küste, direkt über Madagaskar liegt. Zwischen dem Aldabra Atoll und den Inneren Inseln liegen noch die Farquar Gruppe, die Alphonse Gruppe und die Amirantes Gruppe. Die meisten Reisenden kennen nur die Inneren Inseln, auch davon nur die zentral liegenden drei:  Mahe, Praslin (sag: "Pralen") und La Digue ("La Dik").

Die Inseln wurden schon in den 800-er Jahren (n. Ch) von arabischen Seeleuten entdeckt. Dann hat 1502 der portugiesischer Vasco da Gama die äußere Amirantes Gruppe entdeckt. 1756 nimm der irische Kapitän, Corneille Nicolas Morphey die Inseln im Auftrag von dem französischen König in französischen Besitz. Hier haben die Inseln den Namen Seychelles - nach dem Finanzminister von Ludwig der XV., Moreau de Séchelles - bekommen. In den nächsten 100 Jahren waren ständige Machtkämpfe um die Inseln zwischen den Fransosen und Briten. Ab 1811 besaßen die Briten die Inseln. Heutzutage bilden sie eine unabhängige demokratische Republik, die geographisch zu Afrika gehören. Mehr schreibe ich dann darüber direkt vor unserer Reise.

Also, wir reisen auf die drei meistbekannten und von Touristen meistbesuchten Inslen. Wonach wir auf Mahe landen, fliegen wir sofort mit einem mini Flugzeug (Typ Twin Otter) auf Praslin weiter.  Dort verbringen wir eine Woche, dann fahren wir mit der Fähre auf die kleine Insel, La Digue für 4 Tage. Der Langstreckenflug hat in Dubai Zwischenlandung, was eine gute Möglichkeit gewesen wäre, diese Stadt zu erkunden, aber wir beide scheinen daran wirklich null Interesse zu haben. Wenn, dann eher Abu Dhabi, besser gesagt ihre Moschee hätte uns interessiert, aber mit der Buchung der Ethiad Tickets (Die allerdings viel billiger waren) ist lieber bei der Zahlung mit der Kreditkarte mehrmals was schief gelaufen und die Buchung hat nicht geklappt. So müssen wir diesen Stopover mit einer anderen Reise kombinieren...irgendwann.

Freitag, 23. Dezember 2016

2017

So, und jetzt bin ich wieder zum Ende eines Reiseberichtes gekommen. Bis zur nächsten Reise müsst ihr ziemlich lange warten, solang werde ich bestimmt mit paar Fotoberichten die leeren Seiten hier füllen.

Ich wollte schon im August über unsere Reisepläne für 2017 schreiben. Wie gut, daß ich es noch nicht getan habe, da die Ideen, Pläne haben sich seitdem mindestens 15mal geändert. Wir hatten haufenweise Resiseziele im Kopf und konnten kaum Entscheidung treffen. Und dann, wenn wir es schon getroffen haben, war es irgendwie nur so "Notlösung", irgendwas, was auf der Liste stand, aber nicht ganz vorne, irgendwas, was uns nicht in Fieber bringen konnte. Zum Schluß haben wir auf unsere Herzen gehört, und haben uns für ein Reiseziel entschieden, das schon lange auf dem Plan war.

Viel mehr darüber schreibe ich euch in dem nächsten Eintrag. Aber eins verrate ich schon: der Traum meines Mannes wird wahr, er darf mit dem größten Passagierflugzeug der Welt fliegen, mit dem Airbus A380-er und es mit einer der weltbesten Fluggesellschaften, der Emirates...

Airbus A380, Foto von mir aus 2010 beim Spazieren in der Nähe vom Münchener Flughafen

Ob es dann in diesem Jahr auch noch andere Reisen gibt, wissen wir noch nicht, erstmal denken wir, eher nicht, da wir für nächtes Jahr auch eine große Fernreise planen. :-)

Über Weihnachten  mache ich eine kurze Blogpause, da ihr meistens für Blogs keine Zeit habt...

Mittwoch, 21. Dezember 2016

La Palma - Dörflicher Tourismus

Hier möchte ich noch paar Sätze über den dörflichen Tourismus auf La Palma schreiben.
Meine Infos habe ich aus unterschiedlichen Seiten aus dem Internet gesammelt, aber Nova könnte bestimmt da mehr dazu erzählen, sie hat mich darauf nämlich aufmerksam gemacht.
Als wir auf die Insel gereist sind und vorher dieses wundervolle Haus ausgewählt haben, wussten wir noch nicht, daß wir mit unserer Reise Einheimische unterstützen. Dann habe ich das ganze Internet durchwühlen müssen, um genauere Infos zu finden, aber viel habe ich nicht gefunden.
Das Programm, das in ganz Spanien Häuser anbietet, heißt "Turismo rural" (ähnlich wie ländlicher oder dörflicher oder sogar landwirtschaflicher Tourismus). Die Häuser heißen Casa rurales und alle sind uralte ländliche Häuser, die meistens schon zerfallen waren. Der Nachwuchs der ehemaligen Besitzer hängt meistens an diesen Häuser, da sie die mit Familientraditionen, Erinnerungen in Verbindung bringen, verkaufen wollen sie sie nicht, aber oft fehlt das passende Geld zum Renovieren. Hier hilft (?) - glaube ich, der Staat ihnen, da bin ich nicht sicher, also Info nur von mir gedacht, da ich nirgends darauf bezüglich Texte im Internet gefunden habe.
Auf jeden Fall in Rahmen dieses Programmes, bekommen sie finanzielle Unterstützung die Häuser in ihrer ursprünglichen Form restaurieren zu können. Dies beschafft Arbeitsplätze für örtliche Handwerker, die gerne noch ihren alten Beruf ausüben. Wenn das Haus fertig ist und noch die originalen Bauelemente in sich enthält, können die Menschen, die sonst noch in der Landwirtschaft bzw. Obst- oder Gemüseanbau tätig sind, vermieten. So ist ihr Einkommen gesichert, da sie mit der Landwirtschaft nur wenig Geld verdienen und unnmittelbar, aber gezwungen sind ihre Dörfer, ihre Heimat zu verlassen und in die größeren Städte ziehen, wo sich mehr Arbeit anbietet. 

So, daß wir die Bedeutung des "turismo rural" nachträglich erfahren haben, bekommen wir ein gutes Gefühl, daß wir einen Einheimischen, der sehr fleißig an seinen Bananenplantagen arbeitet, auf dieser Weise unterschtützen konnten. Schade, daß uns die gemeinsame Sprache gefehlt hat und nicht weiteres darüber am Ort erfahren konnten.

Oft is es so, wie in Österreich bei einem "Urlaub auf dem Bauernhof", daß man als Urlauber in dem selben Haus wohnt, wie der Besitzer auch und bei Interesse kann der Besucher in das alltägliche Leben mit einbezogen werden. 

Dienstag, 20. Dezember 2016

La Palma - Abschied von der Insel und von der Katze

Wir verlassen erst mittags das Haus, davor machen wir noch ein ausgiebiges Mittagessen von restlichen Sachen. Die Katze ist den ganzen Vormittag nur in der Küche und ich streichele und knuddele sie ständig. Ich habe schon Angst vor dem Abschied. Heute bekommt sie zwei Futter und dann ißt sie die alle. Als wir die Koffer ins Auto packen, schaut sie neugierig danach, was wir tun und guckt irgendwie schon komisch, als ob sie schon wüsste, dasß wir jetzt weggehen. Wenn sie nicht dumm ist, weiß sie es ja auch, hat schon einiges Mal mit anderen Gästen erlebt. Ich will nicht, daß sie hier hungern wird, aber eine Lösung gibt es nicht dagegen. Ich schreibe mit der Hilfe des Wörterbuches einen kurzen Brief zu unserem Vermieter, er soll sich bitte um die Katze kümmern. Wir haben uns auch überlegt, daß wir die Katze mitnehmen, zum Tierarzt bringen und die nötigen Papiere besorgen. Aber was ist, wenn sie jemandem gehört? Wir können nicht einfach jemandem sein Haustier klauen! Und sie würde auch ganz verzweifelt, sie ist hier frei, was würde sie bei uns in einer Wohnung in dem zweiten Stock suchen?
Ich gieße eine Plastikbox von Streichkäse mit Milch voll, mehr kann ich nicht tun, diese lege ich auf die Veranda raus. Die Mieze geht sofort dazu hin und ich streichele sie noch, dann steigen wir ins Auto und sie springt von der Milch auf die niedere Steinmauer, rennt Richtung Auto, dann hält auf einmal an und starrt uns komisch an. Ich springe aus dem Auto und nehme sie hoch und zerknuddele sie und dann fahren wir und ich bekomme einen Weinanfall, daß ich damit nicht aufhören kann. Ganz bis Madrid heule ich, daß M. schon böse auf mich ist, da ich schon so aussehe, als ob er mich mißhandeln würde. ;-) Es ist ein furchtbares Gefühl. 

Wir haben viel gerätselt, wo sie hingehören konnte. Es waren nur 3-4 Häuser in der Nähe, zwei davon hatten Hunde, vor denen auch die Katze große Angst hatte. Wenn sie jemandem gehört hat, hat doch dieser jemand ihr auch essen gegeben, dann hätte sie sich nicht an dem ganzen Tag bei uns aufhalten sollen und so viel nach Essen betteln müssen. Sie war quasi nur bei uns und hat auch jeden Tag mehrmal in ihrem Revier Gänge gemacht, hat ihn geschützt von anderen Katzen, daher dachten wir, die gehört einfach zu dem Grundstück und ist auch daran gewohnt, daß da ständig andere Menschen kommen, die ihr mehr oder weniger Futter und Zuneigung schenken. aber was ist, wenn eine Woche lang das Haus leer steht oder die neuen Gäste mögen keine Katzen?
Ich habe schon immer Katzen gehabt und geliebt, allerdings hatte ich mit denen noch nie viel Glück, ich habe immer wilde Katzen gehabt, die nicht gemocht haben gestreichelt zu werden, die gekratzt und gebissen haben. Und diese hier, hatt so viel liebes an sich, sie war so freundlich und brauchte so viel Streicheleinheiten und war auch total dankbar dafür, was sie von uns bekommen hat. So würde ich mir eine Katze immer wünschen, so tat es mir doppelt und dreifach weh, sie hier zu lassen. 

Die Heimreise läuft schnell und reibungslos ab.










Montag, 19. Dezember 2016

La Palma - Um den Flughafen herum

Leider sind wir zu unserem letzten Tag gekommen. Wir schlafen lang und M. ist ziemlich krank, er hatte die ganze Nacht Schüttelfrost und hustet fürchterlich, er würde am liebsten den ganzen Tag im Bett bleiben. Endlich scheint auch bei uns die Sonne. M. bleibt im Haus und schüttelt die Aspirine hinter einander in sich rein und ich Sonne mich ein bißchen und traue mich danach in den Pool rein, aber meine Muskeln versteifen von der Kälte. Ich würde das Wasser auf 16 Grad schätzen. Als ich rauskomme, bin ich halbe Stunde später noch immer eiskalt. Es war keine so gute Idee. Aber, wenn wir schon Pool haben, musste ich wenigstens einmal drin gewesen sein.


Mittags ist es dann schon bewölkt und ich kann M. überreden, daß wir mal wenigstens eine kleine Runde mit dem Auto fahren und nicht den letzten Tag komplett nur zu Hause verbringen. Wir gucken nach dem Flugplan und fahren so zum Flughafen, daß wir direkt am Ende der Landebahn stehen, als drei Flugzeuge hinter einander kommen sollten. Diese haben aber anscheinend größere Verspätung. Die erste Maschine von Binter kommt etwa 10 Minuten später, aber die zwei Condor Maschinen aus Deutschland kommen noch nach 45 Minuten auch nicht. Ich schaue das kleine Dorf unterhalb des Flughafen an, aber alleine fühle ich mich wegen meiner Hundeangst nicht sehr wohl und komme ganz schnell zu M. zurück, der noch immer auf die Flugzeuge wartet, die in dem Fall, wenn sie kämen, direkt über unserem Kopf landen würden.






Hier sieht man in der Ferne links Teneriffa und rechts La Gomera.



La Gomera





Als wir später auf dem Serpentinweg bergauf fahren, sehen wir die zwei Condor Maschinen hinter einander landen, aber die guten Landefotos haben wir leider verpasst.








Dann halten wir in Mazo an und danach hat M. keine Kraft mehr und wir müssen nach Hause. Kurz halten wir in Santa Cruz bei den schönen Häusern nochmal an.










An dem letzten Abend grillen wir nicht mehr aus zwei Gründen: wir haben kein Holz mehr und es ist zu viel Aufwand, ich habe schon heute früh den Grillplatz komplett aufgeräumt und gereinigt, damit diese Arbeit nicht auf den letzten Vormittag vor dem Abflug bleibt. Heute kochen wir in der Küche und die Katze ist die ganze Zeit dabei. Mal bettelt sie nach Essen, mal schläft sie ganz brav auf einem Küchenstuhl. Ich putze Gambas, brate Kartoffeln, mache Salat und brate Thunfischscheiben an, presse Orangen, M. haut das nächste Aspirin ein und schläft danach lange.





Unser letztes Abendessen schmeckt sehr gut. Danach packe ich die Koffer und wir bleiben noch ewig wach. Die Mieze darf wieder drinn bleiben. Wir haben uns sehr lieb. Ich will sie nicht mehr hergeben.