Dienstag, 6. Juni 2017

Seychellen - Teil 2. / Anse Volbert, Cote D'or

Der 12-stündige Schlaf hat gut getan, wir sind wieder fit. :-)
Das Frühstück ist ziemlich gut: leckere exotische Marmelade, Käse, manchmal auch Wurstaufschnitt, Müsli, Joghurt, frische Tropenfrüchte, auf Wunsch Rührei, Omlett oder gekochtes Ei, Kaffee, Tee. Der Raum ist auch sehr schön, halb offen, zwischen Granitfelsen gebaut. Toastbrot bleibt immer übrig, das wir mitnehmen und dazwischen Scheiblettenkäse (von zu Hause mitgebracht legen) und so haben wir für unterwegs auch was zum Essen.




Nach dem Frühstück gehen wir zu Fuß los, die Umgebung zu entdecken. Wir laufen entlang der Hauptstraße. Im Ortszentrum erreichen wir die Stelle, wo sich ein kleiner Fluß ins Meer mündet, dort haben wir gestern gebadet. 
 




Schließlich marschieren wir ganz bis zu der Bucht Ste. Anne, die schon 4 km weit von uns liegt. Die Sonne knallt gandenlos auf uns, das ist recht anstrengend. Diese Bucht ist nicht schön, so wenden wir zurück. So erreichen wir ziemlich leicht und schnell auf dem Rückweg die letzte Ecke des Anse Volberts, den Code D'or, was ein Hauptgewinn ist. Schon gestern haben wir von der Küste den Abschnitt gesehen, wo ein kleiner ruhiger weißer Strand zwischen roten Felsen liegt, aber es war zu weit zu erreichen. Drei streunende Hunde schließen sich  uns an. Hier sind sehr viele streundene Hunde, und die sind friedlich und freundlich und ziemlich abgemagert.
Wir kommen zu diesem Traumstand an und nur wir zwei sind in dieser Bucht. den ganzen Tag! Ab und zu spazieren andere Menschen von dem weiteren Strandteilen hierher, machen paar Fotos und gehen wieder. Aber das Paradies gehört nur uns! Wunderschön ist diese Ecke! Der Sand ist schneewieß, das Wasser ist sehr seicht, warm und leider grünlich, nicht durchsichtig, so bekommen wir manchmal Herzinfarkt, wenn ein Rochen gerade bei unseren Füßen vorbeischwimmt. 


 

Ein Baum gibt uns Schatten, aber ein großer runterhängender Zweig eignet sich auch sehr gut um unsere Sachen darauf zu hängen. Alles perfekt! Ca. 100 m weit liegt im Meer eine Minifelsinsel, die man bei Ebbe leicht zu Fuß erreicht, bis zum Knie im Wasser laufend. Ein Hund folgt uns sogar bis dahin.






Wir bleiben lange hier und würden noch länger bleiben, aber unser Wasser geht aus und in der großen Hitze kann man ohne nicht lang aushalten, deshalb müssen wir leider weg. Entlang der Küste laufen wir nach Hause, wir müssen gut 2,5 km laufen. Unterwegs kaufen wir kalte Getränke und zu Hause kochen wir Spaghetti mit der Packungssoße und geriebenem Parmesan von zu Hause.

Abends sitzen wir draußen. In die Ortschaft kann man nur entlang der unbeleuchteten Landstraße laufen (mit Taschenlampe), ist aber trotzdem lebensgefährlich und sehr weit weg. Wofür sollten wir darein, wenn dort auch nichts ist? Wir haben unsere Gemütlichkeit auf der Terrasse, trinken das "Amöbenbier" und hocken in der Ecke, wo sich die Luft null bewegt und wir etliches Mal in unserem Schweiß schwimmen. Auf den Inseln ist das Bier sehr teuer. Einfache Marken fangen bei 4,5 Euro an, aber das "Seybrew" - ein hiesiges Bier, welches nach dem deutschen Reinheitsgebot hergestellt wird - schmeckt gut und kostet nur 25 Rupien (1,60 Euro), ist halt mini klein.


Wir haben einen halben Koffer voll nur mit Lebensmittel und Knabberzeug gehabt, so kann man hier auch ohne Restaurants gut aushalten.

Kommentare:

  1. Hallo Andi,
    diese Bucht schien ja wie geschaffen für Euch zu sein und allein dafür hat sich die Anreise sicher gelohnt. Wundervolle Fotos und eine herrliche Urlaubsstimmung !
    Viele Grüße, Synnöve

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    1. Das stimmt. Das war unsere Lieblingsecke.
      Liebe Grüße

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  2. Hallo liebe Andi,
    Euer Frühstück sieht ja lecker aus.
    Das ist aber auch ein Traumstrand den ihr da gefunden habt... herrlich.
    Für ein einfaches Bier 4,50 ist jaziemlich teuer...

    Liebe Grüße
    Biggi

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    1. Ja, alles war dort teuer.
      Liebe Grüße

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  3. Das Wasser ist so schön blau. Einen tollen Spatziergang hattet ihr. Ich mag auch den Hund der euch ins Bild gelaufen ist :D
    Tolles Frühstück!

    Mersad
    Mersad Donko Photography

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