Samstag, 10. Juni 2017

Seychellen - Teil 4. / Vallée de Mai



4. Tag

Nach dem Frühstück fahren wir in den Nationalpark Vallée de Mai. Der Eintritt kostet pro Person 25 Euro. In diesem Park versucht man die ursprüngliche und endemische seychellische Urwaldwelt zurückzustellen. In dem 19,5 Hektar großem Park sind ca. 5000 Seychellenpalmen, deren Frucht, die Coco de Mar weltweit bekannt ist. Diese Kokosnuß ist die größte existierende pflanzliche Frucht in der ganzen Welt, sie kann bis zu 18-20 kg wachsen und die Fecherblätter dieser Palmen haben einen Durchmesser bis zu 5 Meter. Mit Glück kann man noch hier Chamäleon, eine nur endemische Papagaienart, Gekkos und Schnecken, Flughunde und auch ein Nagetier, namens Tanrek sehen.









Zwei Rundwege führen durch den Park, ein kleinerer zentraler und ein größerer außenrum. Wir wählen den längeren und brauchen dafür ca. 2 Stunden, natürlich mit vielen Fotopausen. In dem Wald darf man nicht rauchen, es gibt keinen Mülleimer und auch kein WC, das muß man in Kauf nehmen. 

Auch sog. Schraubenpalmenarten gibt es hier, sogar ein extra Waldteil besteht von denen, wohin man einen Abstecher machen kann. Natürlich gehen wir auch dorthin. Es gibt viele Mücken, also Mückenschutz ist Pflicht! Und Wasser sollte man auch genügend mit sich nehmen. 









Hier sieht man, wie die neue Palme von einer runtergefallenen Coco de Mar auswächst: 



So regeneriert sich der Wald, allerdings braucht eine Pflanze mindestens 10 Jahre um zu einem kräftigen Baum zu werden und noch viel länger bis er die ersten Früchte bringt.

Diese Gekkosorte war auf den Inseln überall zu sehen:




Der Seychelles-bulbul (wir nennen ihn nur "Punkervogel") kann großen Krach machen,
sodaß man seine Stimme im Wald schon von weitem erkennt:  






Ein Besuch in diesen einzigartigen Park lohnt sich auf jeden Fall. Aber eine sehr große Vielfalt bietet er nicht für die Augen, ich meine, wenn man hier zwei Stunden lang rumläuft, es ist nicht so, wie in einem botanischen Garten, hier kommen immer wieder die selben Pflanzen. Trotzdem ist es ein großes Erlebnis.

Kommentare:

  1. Hallo liebe Andi,
    wieder ein schöner Ausflug.
    Hattet ihr keine Angst das euch eine Nuss auf den Kopf fällt?
    Die Palmen haben aber seltsame Wurzeln, die sehen aus als ob sie auf Stelzen stehen.
    18-20kg wiegt eine Kokusnuss und Du hast sie so locker in der Hand... oder war das eine etwas leichtere ;-)
    Hihi, dieser kleine Vogel sieht wirklich aus wie ein Punker.

    Liebe Grüße
    Biggi

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    1. Hallo Biggi,
      so direkt Angst nicht, aber ja ist es natürlich mir auch paarmal durch den Kopf gegangen. Wenn dort windig war, haben diese gigantischen Palmenblätter einen so lauten Krach gemacht und wenn da so ein Blatt runtergefallen ist, das war ein kleinerer Erdbeben. Selbt die Blätter waren lebensgefährlich.
      Die Nuß, die ich gehoben hbe, war ca. 8 kg schwer, denke ich.
      Liebe Grüße, Andi

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  2. Wow, das sind ja gewaltige Kokuspalmen.Ein Erlebnis der besonderen Art, so etwas vergißt man nicht!
    Liebe Grüße zum Wochenende, Klärchen

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    1. Auf jeden Fall war es einzigartig.
      Liebe Grüße

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  3. Liebe Andi,
    Wahnsinn, was Ihr wieder Schönes erlebt habt, einfach klasse!

    Wir haben uns über deinen Besuch und deine Worte
    bei und für uns sehr gefreut und unsere Tierfreundin auch!
    Vielen Dank und liebe Grüße für einen schönen Sonntag
    von
    den Katzenkindern und von Monika*

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  4. Wow liebe Flögi,
    das sieht aber alles toll aus. Auf die Seychellen fliegt mein Neffe immer zum tauchen. Er ist immer wieder ganz begeistert und pendelt meist zwischen Maurizius und den Seychellen, die Inseln sind wohl identisch.

    Vielen Dank für deinen Kommentar.

    Lieben Gruß Eva

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