Sonntag, 23. Juli 2017

Wanderung durch Höllentalklamm über Hupfleitenjoch bis zum Kreuzeck

Wir waren schon öfter in der Höllentalklamm und von dort oben in unterschiedlichen Richtungen weitergewandert, wie z. B. über die Riffelscharte zum Eibsee runter. 

Die Höllentalklamm ist eine wunderschöne, sehr enge, lange Schlucht, die in der Nähe von Partnachklamm liegt, trotzdem hat sie viel weniger Besucher, da man sie nicht so einfach erreicht, als die Partnachklamm, die heutzutage schon sehr überlaufen ist.
Wir fuhren bei bewölktem Himmel los, aber das Radio verspruch schönes Wetter. Als wir Garmisch-Partenkirchen erreicht haben, regnete es sehr stark und sah nicht so aus, als es jemals besser sein möchte. Wir saßen erst im Auto am Parkplatz in Hammersbach und warteten, daß es weniger regnet, und sind dann um 10 Uhr losgegangen. Es hat aufgehört, aber während der Tour mal immer wieder erneut geregnet. Der Aufstieg bis zur Klamm war eintönig und der Eintritt ist 4 Euro. Leider dort hat es wieder geregnet.









Wir sahen schon bei dem Eingang Leute, die von oben kamen, die komplett so naß waren, als ob sie mit Klamotten in einem See gebadet hätten. Aus jedem Loch, von jedem Fels hat eine Brause runtergespritzt, manchmal ein ganzer kleiner Wasserfall kam auf unsere Köpfe. Wegen dem vielen Wasser konnten wir leider nicht auf dem freiliegenden Pfad in Schlucht gehen, sondern innen in einem Tunnel, wo auch nicht viel weniger naß war, aber gesehen von der Schlucht haben wir deshlab gar nichts. Das tat mir sehr leid, weil ich eben wegen diesem Erlebnis unsere Freunde gerade hierher gebracht habe. Ich sprang trotzdem bei jedem Loch aus dem Tunnel und machte fleißig Bilder. Die Kamera war total naß.








Als wir am oberen Ende der Schlucht rauskommen, sind wir komplett durchgenässt und der Regen hört auf. Später im breiteren Höllental, kommt die Sonne raus und wir haben Glück, da als wir bei der Höllentalangerhütte Pause machen, trocknen wieder alle unsere Sachen. 




















Nach einer Pause mit Essen und Trinken gehen wir über eine für uns ganz neue Strecke weiter, auf zum Hupfleitenjoch. Von hier bieten sich wunderschöne Panoramen und wir sehen öfter Gämse und Alpensalamander. Unsere ungarischen Freunde waren noch nicht in so hochen Bergen wandern und es gefällt ihnen sehr gut. Das Wetter ändert sich ständig, mal regnet es, mal scheint wieder die Sonne.
























Wir gehen sehr viel nach oben, aber weil es nicht so warm ist, sind wir auch nicht so kaputt, wie sonst oft. Wir erreichen den höchsten Punkt der Tour und damit haben wir 1.000 Höhenmeter bekämpft. Ab hier geht der Pfad nur noch nach unten. 















Endlich erreichen wir das Kreuzeck, und von dort fahren wir mit der Seilbahn runter (17 Euro pro Person). Von der Talstation müssen wir nur eine viertel Stunde bis zu unserem Auto zurücklaufen. Wir gehen durch wunderschöne Wiesen. Hier scheint die Sonne extrem warm. Zweimal fährt an uns die Zugspitzbahn vorbei. 





Es war ein wunderschöner Tag!