Donnerstag, 30. November 2017

Teneriffa - La Gomera 2017/1.

Ich habe schon vorher in einem Bericht ziemlich detailliert über unsere Etappen bei dieser Reise erzählt. Hier werde ich nochmal nur viel kürzer zusammenfassen. 

Unseren üblichen Resturlaub haben wir wie seit 15 Jahren immer auf den Kanaren verbracht. Diesmal war La Gomera das Ziel, nur da ist es gar nicht so einfach anzukommen, und wenn man ungerne Schiff (Fähre) fährt, kann man sich die Sache noch komplizierter machen. Da mein Mann liebend gerne fliegt und er würde am liebsten schon für 100 km Entfernung ein Flugzeug nehmen, haben wir diesmal die kompliziertere Version genommen. 

Deshalb mussten wir erst auf Teneriffa fliegen, und von dort aus nach La Gomera. Teneriffa hat aber zwei Flughäfen, einen im Süden, einen im Norden, die ca. eine Fahrstunde voneinander liegen. Die Inlandsflüge (d.h. zwischen den Inseln fliegen immer von Norden). 

Na ja, ich komme wieder zu der sehr detaillierten Erklärung. :-) Lieber fange ich gleich mit dem Bericht an...

13. November

Wen die Details unserer Anreise und Enttäuschungen an dem Hotel nicht interessieren, können diesen ersten Teil bis zum Stern überspringen.

Wir fliegen um 10:35 mit der Condor aus München. Wir sind regelrecht 2,5 Stunden früher am Flughafen und sahen eine Schlange, die um die 70 m lang vor Condor Check in steht. Schlimm. Es dauert ewig, bis wir einchecken. Ich verstehe es nicht, wie früh schon diese anderen Menschen zum Flughafen fahren und warum nur 3 Check in Pult für solche Menschenmengen offen hat. Ehrlich gesagt, finde ich es ganz furchtbar. Wir haben diesmal Condor gewählt, weil wir die günstigsten Tickets für unseren Zeitraum bei denen bekommen haben. 
Wir bekommen die letzten zwei Plätze neben einander, wortwörtlich die letzten! Also die letzte Sitzreihe, wo die Sitze nicht nur geradeaus, sondern fast ein bißchen nach vorne gekippt stehen, und schmäler und kleiner sind, als wo anders. Essen und Trinken gibt es bei der Condor sowieso schon seit einer Zeit nicht mehr selbstverständlich. Die Preise für ein Sandwich (5 Euro) finde ich unmöglich und für ein warmes Essen, noch mehr Geld, welches nie schmeckt, geht auch nicht. 
Also, gewöhnlicherweise, packte ich schon zu Hause zwei belegte Semmeln und Getränke kauften wir am Flughafen und teilweise im Flugzeug. 
Am Anfang haben wir extreme Turbulenzen, daß wir schon Angst bekommen, aber es dauert nur 15 Minuten vielleicht. Mein Rücken tut die ganze Zeit unheimlich weh von dem Sitz und ich fluche schon, warum wir doch nicht mit Iberia geflogen sind, wie in den letzten Jahren. 

Wir landen ziemlich pünktlich auf Teneriffa Süd. Angenehme Wärme empfängt uns. Unseren Mietwagen von der sehr kompetenten Cicar (nur positives kann ich erzählen) bekommen wir während kürzester Zeit, einen Fiat 500. Natürlich passt nur ein Koffer in den Kofferraum, der andere muß auf den hinteren Sitz.


Wir fahren schon Richtung Hotel, das diesmal im Süden der Insel liegt. Wir haben bis jetzt schon 5 Urlaube auf der Insel verbracht, jedes Mal im Norden, wo es uns richtig gut gefällt. Diesmal ist die Entscheidung für den Süden, da wir nur 4 Nächte bleiben und wollen öfter baden, und Badestrände sind hauptsächlich im Süden, außerdem, zufällig sind gerade auch unsere guten Nachbaren und Freunde auch hier auf der Insel und wir wollen uns öfter treffen. 

Wir finden leicht unsere Hotelanlage in Callao Salvaje. Es ist ein größerer Komplex, mit mehreren Gebäuden. Wir haben von dem Grund das gewählt, weil auf den Fotos gut ausgesehen hat und das war weit und breit, wo in den größeren Apartments auch einen Backofen dabei war. Deshalb habe ich auch das teurere und größere Apartment gewählt, wo in der Beschreibung drin stand, daß es einen Backofen hat. 
Wir checken ein, und schleppen unsere Sachen durch die ganze Anlage, Hügel und Treppen rauf und runter und kommen in ein Zimmer an, welches schönen Meerlick hat, aber keinen Backofen! Wo der Ofen sein sollte, ist nur ein ausgebautes Loch in der Küchenreihe. Mit Wut gehen wir erstmal ohne unsere Sachen zur Rezeption zurück und reklamieren das. Sie sagen, daß sie 250 Zimmer haben und manche haben Ofen, manche Mikrowelle, aber es steht bei keinem Zimmer extra in der Beschreibung drin, welches hat welches und ich konnte gar nicht so ein Zimmer wählen, außerdem sind sie ausgebucht und können nichts tun. Ich lasse nichts davon, bis sie auf einmal doch ein anderes Apartment mit Ofen für uns haben. So gehen wir zu dem ersten zurück und schleppen durch ganze Anlage alles dahin zurück. Alles riecht muffig, die Couch ist durchgesessen, das Bad ist nicht sauber genug, der Klodeckel bricht nach paar Tagen ab, im Schlafzimmer riechen die Kleiderschränke so motrig, daß wir gar nichts darein tun wollen, die Wandfarbe splittert überall ab und sind manchmal Risse oder Schimmel zu sehen, der große Balkon ist nur bei dem Sitzbereich gefliest und schaut schrecklich abgekommen aus. Der Blick ist auf den Innenhof mit Pool. In dem einen, in Folie eingepackten Zahnputzbecher ist ein ganz wenig weißliche, dickflüssige Flüssigkeit, welche auf dem Rand von Becher, wie Joghurt drauf zieht. Ich möchte hier es nicht aussprechen, wofür ich es halte und schmeiße den Becher sofort mit Ekel aus der Hand weg. Der Safe funktioniert erst nicht...abends bei Backen haut der Backofen alle 30 Sekunden erneut und erneut die Sicherung runter. Bei dem Fernseher steht ein Kasten, mit Schlitz darauf, wo man Kleingeld reinwerfen kann, 1,30 Euro zeigt es noch an, nur mit Geldeinwurf kann man Fernseher schauen. So was haben wir noch nie erlebt! Von vielen vielen Urlauben in unserem Leben, war es noch nie so schlimm. Eine Katastrophe! Ich habe die schlimmen Details mit Absicht nicht fotografiert, da es mir keinen Spaß gemacht hätte. Wenigstens den Zahnputzbecher wollte ich, aber der hatte ich so geekelt, daß ich ihn noch einmal ohne Gummihandschuh nicht anfassen wollte.

Blue Sea Callao Garden
Blick aus dem ersten Zimmer:

Blick aus dem zweiten Zimmer:






Aber ich will auch von den guten Sachen schreiben und außer dieser Hotelanlage war alles in dem ganzen Urlaub gut!

*

Gleich danach, daß wir die nötigsten Sachen auspacken und duschen, fahren wir in den Nachbarort Adeje, unsere Freunde zu besuchen. Dort bleiben wir gute zwei Stunden und auf dem Heimweg kaufen wir im Mercadona und Lidl ein. Für heute Abend kaufen wir drei Doraden und paar Grundsachen. Leider können wir die Doraden im Ofen nicht fertig braten, da der die Sicherungen ständig raushaut und zum Schluß geht er gar nicht mehr. Wir müssen in der Pfanne weiteranbraten, aber so gelingen sie auch. Die drei Fische essen wir nur mit Salat. Wir können danach noch draußen sitzen, die Temperatur ist angenehm. 

Auf der großen Terrasse unserer Freunden:


Ein Barraquito, örtlicher Kaffee mit Likör:




Dienstag, 28. November 2017

Kurzmeldung nach dem Urlaub

Huhu, Leute, wir sind zurück von den Kanaren!
So ein Glück mit dem Wetter gehabt und zwei Wochen volle Sonne und Wärme genossen!
Es war ein gemütlicher Urlaub mit viel Essen und einige schöne Wanderungen. 
Über alles werde ich, wie von mir gewohnt, detailliert berichten. 
Eine schnellgemachte Collage als Vorgeschmack zeige ich Euch. Bis 
Bis bald...



Mittwoch, 8. November 2017

Blogpause

Jetzt kommt bei mir wieder Blogpause, sogar etwas länger.
Erst im Dezember hört ihr wieder von mir, 
dann aber im Sturmflut :-) mit Kanarenberichten.

Mit dieser Kollage von vorigem Jahr von La Palma verabschiede ich mich jetzt von euch. 
Bleibt gesund und besucht dann wieder meinen Blog.